Experten raten weiterhin von Hormontherapie ab
15.08.2013 / ID: 131710
Medizin, Gesundheit & Wellness
Etwa zehn Jahre ist es her, dass eine große WHI-Studie aus den USA die Gefahren der Hormonersatztherapie gegen Wechseljahresbeschwerden aufdeckte. Insbesondere Brustkrebs und Schlaganfall traten gehäuft nach der oft langfristig verordneten "Verjüngungskur" mit den synthetischen Hormonen auf. Angeblich soll eine dänische Studie jetzt deren Unbedenklichkeit zeigen und für die Rennaissance der Hormonersatztherapie sprechen. Deutsche Mediziner aus Praxis und Wissenschaft bemängeln jedoch die Aussagekraft der dänischen Studie und zeigen die in ihr enthaltenen wissenschaftlichen Lücken auf. Experten empfehlen nach wie vor eine natürliche Behandlung von Hitzewallungen und Co., z.B. mit dem wirksamen und sicheren Spezialextrakt ERr 731® aus der Wurzel des Sibirischen Rhabarbers.Kritik an Aussagekraft der dänischen Studie
Dr. Maria Beckermann, Frauenärztin und 1. Vorsitzende des Arbeitskreises Frauengesundheit (AKF), zieht aus der im Herbst veröffentlichten, jedoch bereits vor 10 Jahren abgeschlossenen, Studie aufgrund der schlechten Qualität keine neuen Erkenntnisse. Die dänische Studie sollte ursprünglich den Einfluss der Hormone auf die Knochenbrüchigkeit (Osteoporose) untersuchen, wurde allerdings abgebrochen, nachdem durch die WHI-Studie zahlreiche Nebenwirkungen der Hormontherapie deutlich wurden.
Später deuteten die dänischen Autoren das Thema kurzerhand um und suchten förmlich nach einer anderen positiven Wirkung, bemängelt auch der Pharmakologe Gerd Glaeske. Er stellt die wissenschaftliche Aussagekraft der skandinavischen Studie ebenfalls in Frage. Seine Kritikpunkte: Es nahmen zu wenige Frauen daran teil und der Aufbau der Studie sowie deren statistische Auswertung seien nicht haltbar. Die unabhängige Pharma-Zeitschrift Arzneimitteltelegramm sieht ebenfalls keinen Grund zur Entwarnung bei Hormonersatztherapie.
Pflanzliches Arzneimittel femi-loges® wirkt ebenso effektiv
Gynäkologen bestätigen: "Die Wirksamkeit und Sicherheit des Spezialextraktes ERr 731® aus der Wurzel des Sibirischen Rhabarbers (femi-loges®) ist in zahlreichen Studien eindeutig belegt." Besonders im Vergleich zur niedrig dosierten Hormonersatztherapie punktet femi-loges®. Hitzewallungen lassen sich ebenso wie Schlafstörungen, depressive Verstimmungen und Ängstlichkeit durch die Einnahme dieses natürlichen Präparates vergleichbar schnell und effektiv lindern wie durch die Einnahme niedrig dosierter synthetischer Hormone. Und das ohne deren unerwünschte Nebenwirkungen.
Für die positiven Effekte des Extraktes ist die Wirkstoffgruppe der so genannten Hydroxystilbene verantwortlich. Diese Naturstoffe binden sich im weiblichen Körper ausschließlich an den so genannten beta-Östrogenrezeptor, der zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden beiträgt. Dies ist besonders wichtig, weil die Wirkung von künstlichen Hormonen an den alpha-Östrogenrezeptoren für krankhafte Veränderungen des Brustgewebes und der Gebärmutterschleimhaut verantwortlich gemacht wird. Langzeitstudien zeigen daher keine Hinweise auf ein Spannungsgefühl in der Brust, keine Thrombosegefahr, keine Zwischenblutungen und keine übermäßige Gewichtszunahme, die auf die Einnahme von femi-loges® zurückzuführen gewesen wären.
In einer Selbstbeobachtungsstudie überzeugten sich auch Gynäkologinnen in den Wechseljahren vom Therapieerfolg von femi-loges® und empfehlen dieses pflanzliche Arzneimittel uneingeschränkt weiter. Die einfache Dosierung von nur einer Tablette täglich macht die langfristige Einnahme des verschreibungsfreien Arzneimittels zudem komfortabel.
Wechseljahre Wechseljahresbeschwerden Hitzewallungen Hormone Hormonersatztherapie Sibirischer Rhabarberextrakt
ifemedi Dr. Jörg Hüve
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