Nach Magenbypass sinken Risiken des metabolischen Syndroms
06.05.2011 / ID: 13204
Medizin, Gesundheit & Wellness
Der veränderte Stoffwechsel wirkt sich positiv auf das metabolische Syndrom aus. Unter dem metabolischen Syndrom versteht man das Zusammenwirken verschiedener Risikofaktoren für koronare Herzerkrankungen: Bluthochdruck, veränderte Blutfettwerte, Insulinresistenz und Fettleibigkeit. Begünstigt wird das metabolische Syndrom durch eine Kombination aus Bewegungsmangel und Überernährung. Menschen mit einem BMI über 40 kg/m2 sind im Hinblick auf das metabolische Syndrom besonders gefährdet. In Deutschland gibt es schätzungsweise 1,2 Millionen Betroffene.
Wenn Adipositas-Patienten nach einer Magenbypass-OP (http://www.magenbypass.de) stark an Gewicht verlieren, verändert sich ihr Stoffwechsel und minimiert Risiken des metabolischen Syndroms. Konkret bedeutet das beispielsweise einen niedrigeren Blutdruck und bei Diabetikern verringerte oder gar keine Abhängigkeit mehr von Antidiabetika. Auch wenn Adipositas-Chirurgie Risiken birgt, gilt es die positiven Effekte auf das metabolische Syndrom bei der Entscheidung für eine Magenbypass-OP zu berücksichtigen. Bei dem Absaugen von Fett (Liposuktion) ist der positive Effekt nicht beobachtet worden.
Quelle: Deutsches Ärzteblatt, Prof. Hellmut Mehnert
20. April 2011
Zum Artikel: Nach Magenbypass sinken Risiken des metabolischen Syndroms (http://www.magenbypass.de/nach-magenbypass-sinken-risiken-des-metabolischen-syndroms.html)
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