Ketogene Ernährung zeigt zunehmende Therapieerfolge in der Krebsmedizin
21.10.2014 / ID: 178101
Medizin, Gesundheit & Wellness
Der Stellenwert der Ernährung gewinnt sowohl in der Krebsprävention als auch während akuter Tumorbehandlungen nach weltweiter Studienlage immer mehr an Bedeutung. Krebs ist als eine metabolische Krankheit einzustufen, der die Prävention als auch die Behandlung von Tumorerkrankungen entsprechen sollte. Ketogene Ernährung, d. h. fettbetonte, moderat eiweißlastige und strikt kohlenhydratarme Kost vor und zu Beginn einer Chemo- und Strahlentherapie (http://www.tavarlin.de/portfolio/keto-drink-akute-therapie/) lassen aktuelle Studien als eine sinnvolle Therapieergänzung für Tumorpatienten erscheinen. Unter dem Titel "Therapie-Erfolge in der Krebsmedizin steigern?!" liegt nun dazu eine vierseitige Information mit allen aktuellen Studienangaben für medizinische und diätetische Fachkreise vor und kann telefonisch unter 06151 950 55 50 bestellt werden.
Wie auch in der kürzlich in dritter Auflage erschienenen Kompaktausgabe des GU-Bestseller-Ratgebers "Die neue Anti-Krebs Ernährung" (http://www.tavarlin.de/portfolio/krebs-vor-und-nachsorge/) von Dr. rer. nat. Johannes F. Coy beschrieben, zeigen metabolische Ernährungsweisen wie Fasten oder ketogene Kost vor oder zu Beginn einer Chemo- oder Strahlentherapie ihre Auswirkung auf den Stoffwechsel von Tumorzellen. Unter einer ketogenen Stoffwechsellage des Körpers gewinnt die einzelne Krebszelle - bei ausreichender Sauerstoffversorgung - ihre Energie durch die Verbrennung über die Mitochondrien. Nur in diesem Zustand sind Tumorzellen sensibilisiert und für eine Chemo- oder Strahlentherapie erreichbar. Weltweite Studien zeigen nun, dass die Kombination von Standardtherapie und einer ketogenen Stoffwechsellage, das Risiko zur Rezidivbildung und Metastasierung stark senken. Allerdings sollte diese Ernährungsweise nur auf einen kurzen Zeitrahmen von 3 bis 4 Tagen begrenzt bleiben und nicht als Alternative zu Chemo- oder Strahlentherapie verstanden werden!
Wie jüngste Studien belegen, haben unsere Körperzellen und auch die Tumorzellen durch das TKTL1-Gen die biochemische Basis (modifizierter Pentose-Phosphat-Stoffwechselweg), sich in einer Schutzreaktion vor einer Radikalbildung und Apoptose (Zelltod) zu schützen. Nervenzellen, Keimzellen oder auch Krebszellen können sowohl durch Verbrennung von Sauerstoff (Zellatmung) als auch den oben genannten Stoffwechsel, bei dem Glukose zu Milchsäure vergärt wird, nutzen. Die Wahl ist allein von dem sie umgebenden Milieu abhängig und ob sie sich gegen freie Radikale und Zelltod schützen wollen. Was bei einer Nervenzelle durchaus wünschenswert ist, verkehrt sich bei einer Krebszelle ins Gegenteil, so dass sie nur durch eine Kombination von Glukoseentzug und Standardtherapie effektiv behandelt werden kann. Deshalb lassen sich Tumoren auch nicht generell durch Glukoseentzug bzw. eine ketogene Ernährungsweise "aushungern".
Dagegen belegen Studien aber, dass eine kurzzeitige ketogene Ernährung, zum Beispiel mit der zuckerfreien, hochkalorischen Trinknahrung "Keto-Drink" (http://www.keto-drink.de/) , die Tumorzellen so beeinflusst werden können, von der Milchsäurevergärung wieder auf die normale Zellatmung umzuschalten. Damit werden Krebszellen wieder angreifbar für die individuelle Standardtherapie. Diese auf 3 bis 4 Tage zeitlich begrenzte Intervention durch eine strikt ketogene Ernährungsweise wirkt möglichen Nebenwirkungen wie einem größeren Gewichtsverlust entgegen. Der "Keto-Drink" stellt für viele Therapeuten eine Option zur Erreichung einer kurzfristigen strikt ketogenen Stoffwechsellage ihres Patienten dar, um so eine wirksamere und verträglichere Standardtherapie mit besseren Therapieerfolgen zu ermöglichen.
http://www.tavarlin.de
Tavarlin AG
Reißstr. 1a 64319 Pfungstadt
Pressekontakt
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Reiner Merz PR
Zum Hopfengarten 23 63303 Dreieich
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