Die unsichtbare Gefahr für Kinderzähne
09.03.2015 / ID: 189502
Medizin, Gesundheit & Wellness
Die meisten Jugendlichen haben es, die wenigsten wissen es: Säureschäden am Zahnschmelz mit den entsprechenden Langzeitfolgen. Die Ursache ist oft der häufiger Genuss von sauren Nahrungsmitteln, wie z. B. Zucker, Obst, Kaffee, viele Teesorten, Alkohol, kohlesäurehaltige Getränke, unverdünnte Naturfruchtsäfte wie Apfelsaft oder Orangensaft. Selbst Mineralwasser enthält Kohlensäure und kann, wenn man es in kurzen Abständen trinkt, zu Erosionen führen. Die Säuren ätzen den Zahnschmelz an und entmineralisieren ihn. Verlorener Zahnschmelz kann nicht wieder vollständig ersetzt werden. Was ist zu beachten... lesen Sie dazu mehr.
In den letzten Jahren beobachtet Herr Dr. Maldoff in seiner Zahnarztpraxis immer häufiger sog. Erosionen bei Jugendlichen und Kindern. Erosionen sind Schäden am Zahnschmelz, die u. a. von sauren Lebensmitteln oder Getränken verursacht werden, wobei der Hauptgrund die Häufigkeit der Säureattacken in kurzen Abständen ist.
Neue Ernährungsgewohnheiten wirken sich nachteilig aus
Früher war es üblich, morgens, mittags und abends zu essen, heute wird oft in kurzen Zeitabständen zwischendurch etwas verzehrt oder getrunken. Frisches Obst, wie z. B. Orangen, Mandarinen, Zitronen, Äpfel usw. enthalten viel Fruchtsäure, Süßigkeiten wie Snacks, Schokolade, Kuchen etc. enthalten viel Zucker, der wiederum zu Säure verstoffwechselt wird. In vielen Fertigprodukten ist Zitronensäure enthalten, insgesamt kann man sagen, ein Großteil der heutigen Nahrung ist "sauer". Dazu gehören Fleisch, Kaffee, Alkohol, viele Teesorten und kohlesäurehaltige Getränke wie Mineralwasser, Cola, Mischgetränke oder gegärte Getränke wie Bier. Obst z. B. ist durch die enthaltene Fruchtsäure im Mund sehr sauer, wogegen Obst im Magen basisch verstoffwechselt wird.
Basische Ernährung wirkt den Zahnerosionen entgegen
Als Beispiel für eine basische Ernährung möchte ich z.B. Gemüse, Salate, Möhren, Kartoffeln oder bestimmte Kräutertees wie z. B. Kamillentee oder Pfefferminztee aufführen. Eine Methode zur Bestimmung des Säure-/Basengehalts der meisten Getränke oder Nahrungsmittel, ist das Prüfen mit Lackmuspapier (In Apotheken erhältlich).
Von Ärzten und Heilpraktikern wird ein Nahrungsverzicht von 5 Stunden zwischen zwei Mahlzeiten empfohlen, als Getränke sollten stilles Wasser oder bestimmte Kräutertees getrunken werden, dies kann dann auch in kurzen Abständen erfolgen, da keine Kohlensäure enthalten ist (empfohlene tägliche Flüssigkeitsmenge: 2-3 Liter).
Die Schäden bei langjährigem Genuss von sauren Nahrungsmitteln und Getränken sind anfangs kaum sichtbar. Die Zähne erscheinen im Anfangsstadium durch die stetige Entkalkung eher heller oder es treten weiße Kalkflecken auf. Angeätzter, entmineralisierter Schmelz ist nicht mehr so widerstandsfähig wie der gesunde Schmelz. Die sog. Pufferkapazität des Speichels kann einen Teil der Säuren abpuffern (neutralisieren), diese Pufferkapazität wird aber bei viel Säurezufuhr häufig überschritten. Es überwiegt dann ein saures Mundmilieu und durch das Zähneputzen werden dann viele angelöste Zahnschmelzpartikelchen im Laufe der Zeit abgetragen.
Zeitlicher Verlauf der Zahnerosionen
Im Laufe von Jahren geht dadurch immer mehr Zahnschmelz unwiederbringlich verloren. Zahnschmelz kann, nach allgemein anerkannten wissenschaftlichen Erkenntnissen, nicht wieder vollständig regeneriert werden. Der Zahnschmelz ist für das helle, weiße Erscheinungsbild unserer Zähne verantwortlich. Wenn nun die Schmelzschicht immer dünner wird, schimmert das darunterliegende Dentin gelblich durch.
Die Zahnschmelzkanten an den Schneidezähnen werden oft dünner und können teilweise abbrechen. Es entstehen kleine Dellen auf den Zahnhöckern und die Zähne reagieren empfindlicher auf Temperatur. Die langfristigen Folgen von Erosionen können auch sog. Bisssenkungen sein.
Tipps vom Zahnarzt
Was kann man dagegen unternehmen: Versuchen Sie die Ernährungsgewohnheiten entsprechend anzupassen, d. h. sich mehr basisch zu ernähren und die Zwischenmahlzeiten zu verringern . Einige Hersteller von Zahnpasten haben bereits spezielle Produkte entwickelt, die Erosionen vorbeugen sollen, bzw. Zahnschmelz "aufputzen" können.
Mein Tipp zur Vorbeugung: "Direkt nach jedem Essen und Trinken mit Leitungswasser oder stillem Wasser den Mund gründlich durchspülen und das Wasser herunterschlucken." Durch das neutrale Wasser kann der Säuregehalt im Mund extrem verringert werden und die Erosionen können dadurch häufig verhindert werden. Das regelmäßige Zähneputzen mit einer weichen Zahnbürste nicht vergessen.
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Zahnarztpraxis Tobias Bosch und Dr. Günther Maldoff
Schwedenschanze 2 78462 Konstanz
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