Krampfaderbehandlung mit medizinischem Klebstoff
22.09.2015 / ID: 205761
Medizin, Gesundheit & Wellness
Krampfadern und andere Venenleiden sind in Deutschland weit verbreitet. Besonders häufig treten krankhaft erweiterte Gefäße, sogenannte Varizen, an den Beinen auf. Um Symptome wie Schwellungen und Schweregefühl, schmerzvolle Blutstauungen sowie die Gefahr einer Thrombose zu verringern, stehen heutzutage unterschiedliche Methoden zur Verfügung, die zum Beispiel mithilfe von Laserlicht oder Radiofrequenzenergie zur Linderung führen. "Das neuartige VenaSeal™-System arbeitet dabei besonders schonend. Hierbei werden Krampfadern über einen dünnen Katheter mit medizinischem Klebstoff verschlossen, sodass keinerlei Anästhesie oder Medikamente notwendig sind", erklärt Prof. (Univ. Chisinau) Dr. Dr. Stefan Hillejan, Phlebologe und Proktologe von der Praxisklinik für Venen- und Enddarmerkrankungen in Hannover (http://www.praxisklinik.com/), die Behandlung.
Im Februar 2015 wurde VenaSeal™ durch die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA zertifiziert und wird nun auch in Deutschland angewendet. Als einer der ersten Anwender in Niedersachsen arbeitet Prof. Dr. Dr. Hillejan, Phlebologe aus Hannover, erfolgreich mit diesem System und befreit Patienten damit sanft und dauerhaft von schmerzenden Krampfadern (http://www.praxisklinik.com/neueste-verfahren/therapien-venenerkrankung/). Im Gegensatz zu anderen Verfahren kommt dabei keinerlei Hitze zum Einsatz, weswegen auf eine Narkose verzichtet werden kann. Für die gewünschte Wirkung arbeiten Mediziner mit einem speziell entwickelten Gewebeklebstoff, der für den Körper vollkommen unbedenklich ist. Während eines minimalinvasiven Eingriffs führt der Krampfader-Spezialist zunächst eine dünne Sonde in die erkrankte Vene ein. Unter dauerhafter Ultraschallkontrolle wird dieser anschließend langsam und kontrolliert zurückgezogen. Gleichzeitig spritzt der Arzt den Klebstoff in die Vene. "Dabei drücke ich zusätzlich von außen auf das Bein und verschließe die Blutbahn damit sicher", beschreibt der Hannoveraner Phlebologe.
Im Vergleich zu herkömmlichen Methoden der Krampfaderbehandlung mit Laserlicht oder Radiofrequenzenergie ist bei VenaSeal™ weder eine Vollnarkose noch eine örtliche Betäubung erforderlich. Durch diese sanfte Behandlungsform können Patienten direkt nach dem 20-minütigen Eingriff wieder in ihren Alltag zurückkehren. "Außerdem entfällt sowohl das Tragen von Kompressionsstrümpfen oder -verbänden als auch die Einnahme eines Schmerzmittels", betont der Experte aus Hannover. Da Phlebologen mit VenaSeal™ kein hitzebasiertes Verfahren anwenden, bleibt auch die Gefahr von Nerven- und Lymphgefäßschädigungen aus.
http://www.praxisklinik.com
Privatärztliche Praxisklinik für Venen- und Enddarmerkrankungen
Berliner Allee 14 30175 Hannover
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Lange Straße 112 27749 Delmenhorst
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