Je gleichmäßiger der Herzschlag - desto näher der Tod
30.10.2015 / ID: 209218
Medizin, Gesundheit & Wellness
Bereits die alten chinesischen Ärzte kannten sich mit der Bedeutung des Herzrhythmus für die Gesundheit aus. "Schlägt das Herz gleichmäßig wie ein Uhrwerk so ist der Patient nach 3 Tagen tot" ist eine Weisheit aus dieser Zeit. Ob es nun genau 3 Tage sind sei dahingestellt. Weit verbreitet ist jedoch der Irrglaube, ein gleichmäßiger Herzschlag sei etwas Positives. Kaum jemand weiß, wie entscheidend ein variabler Herzrhythmus für die Gesundheit ist.
Jeder Atemzug wirkt sich aus
Der Herzschlag wird von einem fein abgestimmten und schnell reagierenden Regelsystem zu jeder Zeit den Erfordernissen angepasst. Dafür sorgt das autonome Nervensystem. Leistung erfordert einen schnelleren Herzschlag, Ruhe lässt ihn wieder langsamer werden. Je flexibler der Herzrhythmus ist, desto besser steht es um die globale Lebensenergie eines Menschen. Diese Regelung erfolgt so schnell und fein dosiert, dass der Herzrhythmus sich mit jedem Atemzug verändert. Einatmen steht für Anstrengung und lässt ihn ansteigen. Ausatmen steht für Entspannung und lässt ihn ruhiger werden.
Hektischer Alltag und berufliche Anspannung
Die Fähigkeit, den Herzrhythmus immer korrekt anzupassen, lässt jedoch im Laufe der Jahre nach. Neben der natürlichen Alterung sind es die Lebensumstände, die entscheidenden Einfluss auf diese elementare Fähigkeit haben. Hektischer Alltag und berufliche Anspannung fordern ständig Leistung ab. Regenerationsphasen werden vernachlässigt. So ergibt sich ein Ungleichgewicht im autonomen Nervensystem. Damit tritt ein ungünstiger Effekt ein. Die altersbedingte Abnahme der HerzRatenVariabilität wird durch das Ungleichgewicht verstärkt. Der Körper ist nach dem Ende einer Stresssituation nicht mehr der Lage, auf Regeneration umzuschalten. Stress wird zum Dauerstress. Burnout, Depression und weitere Krankheitsbilder können die Folge sein.
Medizinische Messung
Um den individuellen Status zu ermitteln, wird in der Medizin die HerzRatenVariabilität (HRV) ermittelt. Hierbei wird der Puls beim tiefen Ein- und Ausatmen gemessen. Er steigt beim Einatmen und fällt beim Ausatmen. Je höher die Differenz desto besser. Bei Stress- oder Depressionspatienten ist sie meist sehr gering. Das Ungleichgewicht im autonomen Nervensystem wirkt sich aus, die Regenerationsfähigkeit ist viel schwächer als die Aktionsfähigkeit. Eine situationsgerechte Anpassung des Herzrhythmus ist nicht mehr möglich.
Training bringt Abhilfe
Ist die HRV erst einmal zu gering, muss sie durch ein gezieltes Training verbessert werden. Seit Jahren erfolgreich wird dabei HRV-Biofeedback Training angewandt. Schon täglich 2 mal 5 Minuten Training bringen eine wesentliche Verbesserung der HRV und Schutz vor Stresssymptomen, Despression, Burnout usw. Der Herzschlag wird wieder variabel angepasst und die globale Lebensenergie steigt. Beides, sowohl die Messung der HRV als auch das HRV-Biofeedback Training, ist mit dem High-Tech Programm bioRelaxx zuhause am Computer möglich. Mehr Informationen und Bezugsquellen auf http://www.biorelaxx.de
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