Pressemitteilung von Frau Kristina Reichmann

Zucker macht nicht mobil - weder bei Arbeit, Sport noch Spiel


08.02.2016 / ID: 216856
Medizin, Gesundheit & Wellness

Unser Gehirn ist ein wahrer Energiefresser. Zucker hat viel Energie. Viel Zucker hilft also viel? "Seit Jahrzehnten verkauft uns die Lebensmittelwerbung diese einfache Logik", erläutert Heilpraktiker Ralf Kaufmann, Geschäftsführer der Chiropraktik Manufaktur Kaufmann. "Wissenschaftlich erwiesen ist eher eine bedenkliche Wechselwirkung zwischen dem beständig wachsenden Zuckerkonsum und der Zunahme etlicher Erkrankungen - von Diabetes Typ II über Herzinfarkte bis hin zu Demenz."


Richtig ist, dass Zucker in nahezu allen Lebensmitteln vorkommt. "Offensichtliche Zuckergiganten wie Schokoladenaufstriche und Marmeladen erfahren ernsthafte Konkurrenz, sogar in vermeintlich gesunden Bioprodukten", so Kaufmann weiter. Müslis und Frühstücksflocken mit einem derartigen Siegel wiesen nach Untersuchungen durch Wissenschaftler der Universität Hohenheim bis zu 22,5 Gramm Zucker in 100 Gramm Inhalt auf. Diese speziell für Kinder angepriesenen Produkte beinhalten somit deutlich mehr Zucker als die Weltgesundheitsorganisation selbst für Erwachsene für einen ganzen Tag empfiehlt - und das nur zum Frühstück.


Stellt sich die Frage, ob das wirklich so schlimm ist. Neue Erkenntnisse zeigen: Ja, denn das Gehirn reagiert auf die Zuckerüberdosierung ähnlich wie auf eine Vergiftung. "Im Ergebnis wird die Glukose-Zufuhr, der Nährboden unserer Hirnfunktionen, sogar so stark gedrosselt, dass das Gehirn und besonders das Lernzentrum nachweislich schrumpfen. Darmhaushalt und Insulinversorgung leiden zusätzlich", führt Kaufmann aus. Hier sehen Wissenschaftler die Ursachen sowohl für die massive Zunahme des Diabetes Typ II, ursprünglich als Alters-Diabetes bekannt, bereits bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie für vermehrte Demenzerkrankungen.


Lustvoll ist der Zuckerkonsum, da Süße seit den Ursprüngen der Menschheit lange sehr selten war und der Organismus belohnende Hormone beim Konsum ausschüttet. "In kleinen Dosen war Zucker wertvoll. Die einfache Verfügbarkeit heute führt bei vielen Menschen jedoch regelrecht zu einer Abhängigkeit. Bitterstoffe, die für viele gesunde Darmfunktionen enorm wichtig sind, werden zunehmend vermieden", so Chiropraktiker Kaufmann. Der Versuch, Zucker durch Süßstoffe zu ersetzen, sei dabei keine echte Alternative. Denn unabhängig von der Frage, welche Süßstoffe wiederum schädigend auf den Organismus einwirken können, trainieren wir den Körper so nur weiter auf das Belohnungssystem Süße, das zu einer Spirale der Gier führen kann. Darum werden Süßstoffe ja auch gezielt in der Tiermast eingesetzt.


Unterm Strich bleibt die Aufforderung an jeden Einzelnen, sehr achtsam mit dem eigenen Zuckerkonsum umzugehen. Dabei gibt es im modernen Alltag nahezu keinen Menschen, der nicht zumindest latent Zucker-Junkie ist. "Therapeutisch kann die Chiropraktik helfen, die daraus resultierenden neurologischen Interferenzen zu minimieren. Ergänzend sollte abgeklärt werden, ob eine Darmsanierung notwendig ist. Präventiv helfen - neben dem Verzicht - Vitamin- und Pflanzenpräparate sowie ein gezieltes Bewegungsprogramm, um die entstandenen Stoffwechselproblematiken gezielt in den Griff zu bekommen", resümiert Ralf Kaufmann.


Fragen zu diesem komplexen Thema beantwortet Ralf Kaufmann auch gern in seiner Praxis (www.chiropraktik-manufaktur.de).

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Chiropraktik Manufaktur Kaufmann
Herr Ralf Kaufmann
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