Pressemitteilung von Snezana Galijas

Weltgesundheitstag: Kranke Welt macht kranke Menschen


06.04.2016 / ID: 223042
Medizin, Gesundheit & Wellness

(NL/3605991967) Wer sich am Weltgesundheitstag am 7. April ernsthaft Gedanken über die Gesundheit der Menschen machen möchte, kann dies nur im Kontext mit der Gesundheit unserer Welt, der Wirtschaft, der Politik und der Natur betrachten. Denn die aktuelle Krebsepoche ist geprägt durch äußeres Wachstum, dem Wachstum ohne Ziel. Genau dasselbe passiert als Spiegel im menschlichen Körper durch die wuchernden Krebszellen. Das beschreibt Matthias J. Augsburg in seinem Buch Das Wesen vom Krebs Wachstum ohne Ziel.

Die WHO prognostiziert eine weltweite Zunahme der Krebserkrankungen um 40 % bis 2025 und sogar um bis zu 70 % in knapp 20 Jahren. Bei den Ursachen wird als wesentlicher Grund die Ernährung sowie schädliche Verhaltens- und Lifestyle-Gewohnheiten genannt. Obwohl in mehr als 115 Jahren viele Milliarden an Forschungsgeldern in Krebs investiert wurden, steigt die Zahl der Krebserkrankungen rasant. "Der weltweite Anstieg der Krebserkrankungen ist dramatisch", sagte auch der Vorsitzende des Stiftungsvorstands des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), Otmar Wiestler. Die Gründe sind nach Augsburgs Recherchen noch vielschichtiger und zudem gesellschaftspolitischer Natur.

Unnatürliche Lebensrhythmen und emotionale Erstarrung
Der Mensch lebt seit Beginn der Industrialisierung nach Arbeits- und Maschinenlaufzeiten, nach Terminen, Schul- und Schichtplänen und sogar nach dem Fernsehprogramm. Diese Entkoppelung von den natürlichen Lebens- und Körperrhythmen und der Glaube an den fortwährenden technischen Fortschritt machen krank. Das Prinzip des Schneller-Höher-Weiter fördert zudem die Normopathie. Der Normopath tauscht sein individuelles Menschsein ein gegen genormtes, angepasstes Verhalten. Genau dies geschieht bei vielen Krebspatienten, so Augsburg. Sie können ihre innere Stimme, ihr Herz nicht mehr hören, den Herzschlag, den Rhythmus des Ich und Du. Die Folge ist die emotionale Erstarrung.

Will man der Seuche Krebs Herr werden, muss man also die Herausforderungen auf gesellschaftlicher und politischer Ebene anpacken. Denn schon heute wissen wir, dass es in 30 Jahren zu wenig Menschen im arbeitsfähigen Alter geben wird, um das Rentensystem zu finanzieren. Krebs als Massenkrankheit könnte dabei ein weiteres, ernstzunehmendes Problem darstellen.
Weltgesundheitstag Krebs Epidemie WHO Gesellschaft Politik Wirtschaft

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