Misophonie - Der Ekel vor Geräuschen wird zur täglichen Folter
15.05.2017 / ID: 261171
Medizin, Gesundheit & Wellness
Gelsenkirchen, im Mai 2017. Die Amerikaner Pawel und Magaret Jastreboff prägten den Begriff Misophonie. Selbst leise Geräusche, das Schöpfen der Suppe, der Stift, der über das Paper gleitet, das Räuspern eines Freundes kann für den Betroffenen zur akustischen Folter werden. Misophonie, der Ekel vor Geräuschen, macht weder vor Jung noch Alt halt. Betroffen sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Plötzlich werden Geräusche des Alltags zur Qual. Das Kauen der Geschwister ist nicht aushaltbar. Das Klicken des Kugelschreibers wird zur Folter.
Regine Hauch berichtete am 23.02.2016 im WDR Radiobeitrag, dass die Lautstärke der Geräusche für den Grad der Qual unwichtig sei. Manchmal könne nur noch Vermeidung den Betroffenen Linderung verschaffen.
Unsagbares Leid für Betroffene und Angehörige
Die bekannte Gutachterin und Hypnotherapeutin Ute Herrmann weist daraufhin, dass der soziale
Rückzug den Betroffenen auf der einen Seite scheinbar kurzfristig helfe. Auf der anderen Seite
bringe die Vermeidung den Menschen und deren Angehörigen großes Leid. So nähmen in manchen
Familien Kinder nicht mehr an den gemeinsamen Mahlzeiten teil. Die normalen Essgeräusche der
Geschwister oder der Eltern trieben sie fast in den Wahnsinn. Doch auch Erwachsene sind betroffen.
In anderen Fällen konnten Betroffene nicht mehr zur Arbeit gehen, weil sie die Geräusche der
Computertastatur oder des Kugelschreibers eines Kollegen oder eines Chefs fast wahnsinnig
gemacht haben. Die sozialen und finanziellen Konsequenzen treffen die gesamte Familie.
Nur wenige Forscher beschäftigen sich mit dem Phänomen der "Selektiven
Geräuschintoleranz"
D. Denys vom Amsterdam Medical Center ist einer der wenigen Forscher, die sich mit dem
Phänomen der "Selektiven Geräuschintoleranz", der Misophonie beschäftigen. Er weist daraufhin,
dass sich Misophoniker nicht einfach etwas einbilden. Ihre EEGs sprächen dagegen.
Er und seine Forschungsgruppe vermuten, dass Eltern-Kind-Konflikte das quälende Symptom
auslösen könnten. Doppelbelastung der Eltern oder Eifersüchteleien der Geschwister könnten zu
unterschwellige Konflikten führen. Eine Konditionierung führe dann zum Symptom: Am Tisch
versammle sich häufig die Familie. Der im Vorfeld entstandene Konflikt schwelle dort weiter. So
könne es zu einer Kopplung Geräusch und Konflikt kommen.
Das harmlose Geräusch verbindet sich faktisch mit dem Frust oder der Aggression. Auch am
Arbeitsplatz kann der unterschwellige Konflikt sich mit einem harmlosen Geräusch verbinden.
Hypnose und kann helfen die quälenden Symptome aufzulösen
Die erfahrene verhaltens- und hypnotherapeutisch arbeitende Heilpraktikerin für Psychotherapie
Ute Herrmann erklärt, dass in der Trance die Auslöser der Symptome aufgelöst werden können.
Einige Klienten könnten in der Trance (Entspannungszustand) durch das Ankern positiver Gefühle
die Auslöser löschen. Anderen Klienten helfe es die Ursachen bewusst zu machen. Manchmal helfe
auch eine Gegenkonditionierung.
Hilfe finden Betroffene am Amsterdam Medical Center, beim VFP, Verband freier Psychotherapeuten, Herrn Dr. Weishaupt 0180/3210217 oder der psychologischen Beraterin und Hypnotherapeutin Frau Ute Herrmann, 0209/14971557.
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BTG und Hypnose
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