Wesendorf-Wittingen-Gifhorn: Richtig beißen - ein komplexes Zusammenspiel von Ober- und Unterkiefer
08.06.2017 / ID: 263338
Medizin, Gesundheit & Wellness
Problemlos abbeißen, kauen, den Mund öffnen - das erscheint den meisten Menschen als selbstverständlich. Doch hinter dem perfekten Biss verbirgt sich ein hochkomplexes Zusammenspiel von Zähnen, Zahnhalteapparat, Kieferknochen, Kiefergelenk und Kaumuskulatur. Im normalen Zustand arbeiten alle Teile des Kausystems reibungslos zusammen und die Zähne treffen beim Zusammenführen beider Kiefer punktgenau aufeinander - der "richtige Biss" (Okklusion). Eine richtige Statik im Biss ist wichtig für das körperliche Wohlbefinden.
Immer mehr Menschen leiden heute jedoch an Funktionsstörungen im Kauorgan, der sogenannten Craniomandibulären Dysfunktion (CMD), die sich oftmals durch Schmerzen im Kopf- und Gesichtsbereich, Hals- und Lendenwirbelsäulenprobleme, ständige Verspannungen und sogar Sehstörungen und Tinnitus äußert. Der Grund dafür liegt darin, dass Gelenke im Kiefer, Kopf und Beckenbereich durch Nerven miteinander verbunden sind, so dass beispielsweise Zahnlücken oder schlechtsitzender Zahnersatz, aber auch der Zahnabrieb durch nächtliches Zähneknirschen zu Beschwerden im ganzen Körper führen können. Mehr zur CMD, ihren Ursachen und Folgen (http://www.zahnarzt-imberg.de/1-287--Kiefergelenk-und-Funktionstherapie.html) erfährt man im Patienten-Informations-System der Praxiswebsite.
Funktionsdiagnostik - Der Ursache für Beschwerden auf den Grund gehen
Vielen Menschen, die häufig unter unspezifischen Kopfschmerzen und Verspannungen im Nackenbereich leiden, können Dr. Imberg & Kollegen mit einer Funktionsdiagnostik helfen - die elektronische Vermessung und Analyse der Bisslage gibt ihnen präzise Auskunft über die Ursache der Beschwerden. Die Praxis verwendet die Kiefergelenksregistrierung mit dem Zebris-JMA-Messystem, einem 3D-Ultraschall-Messgerät, das strahlungsfrei arbeitet. Damit können die Zahnärzte die Bewegungsabläufe des Kiefers exakt nachvollziehen, d. h. sie analysieren und dokumentieren die Bewegungen des Unterkiefers sowie das Verhältnis des Unterkiefers zum Schädel.
Das Zebris JMA-System besteht aus einem Gesichtsbogen, der an das Gesicht angelegt wird und einem ebenso leichten und handlichen Unterkiefersensor. Die Vermessung der Kieferbewegungen - Kieferposition und Bewegungsabläufe der Gelenke - erfolgt mittels Ultraschallimpulsen und wird direkt an einen Computer übertragen und gespeichert. Die Aufzeichnung der Bewegungsabläufe erfolgt in mehreren Schritten, die interaktiv gesteuert werden. Gerne zeigt Dr. Harry Imberg seinen Patienten die Kieferbewegungen als 3D-Darstellung direkt am Bildschirm. Auf Basis der Ergebnisse stimmt er den weiteren Behandlungsablauf differenziert mit ihnen ab.
Zahnersatz muss perfekt passen
"Neben der Ästhetik ist besonders die Funktionalität bei der Planung und Anfertigung von Zahnersatz von grundlegender Bedeutung", sagt Dr. Harry Imberg. "Wenn man die genaue Anatomie des Kiefers mit seinen Bewegungsmustern kennt, lassen sich Zahnkronen und -brücken passgenau und funktionsgerecht auf den individuellen Zusammenbiss herstellen. So können wir mit einer präzisen Funktionsdiagnostik Funktionsstörungen durch ungenau sitzende Brücken, Kronen oder zu hochstehende Füllungen in aller Regel ausschließen".
Anhaltende Schmerzen und Verspannungen können sehr belastend sein. Deshalb sollte man auch einmal an die Zähne denken, denn das Kausystem könnte aus dem Gleichgewicht geraten sein. Gerne führen Dr. Imberg & Kollegen eine Funktionsdiagnostik durch und helfen, das Wohlbefinden ihrer Patienten wiederherzustellen. Oftmals sorgt schon eine Schienentherapie (http://www.zahnarzt-imberg.de/1-287-906-Schienentherapie.html) für Entlastung.
Mehr erfahren: http://www.zahnarzt-imberg.de (http://www.zahnarzt-imberg.de)
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