Neue Kassenleistung: Fluoridlack gegen Karies für alle Kinder bis zum 6. Lebensjahr
24.04.2024 / ID: 410815
Medizin, Gesundheit & Wellness
Ab heute, dem 24.04.2024, zahlen die gesetzlichen Krankenkassen das Auftragen von Fluoridlack für Kinder bis zum sechsten Geburtstag. Fluoride härten den Zahnschmelz und schützen so vor Karies. Der Anspruch auf diese Leistung besteht nun für alle Kinder unabhängig vom individuellen Kariesrisiko. Das ist neu.
„Eltern sollten diese Leistung für ihr Kind bei ihrer Zahnärztin oder ihrem Zahnarzt zusätzlich zu den regelmäßigen Früherkennungsuntersuchungen in Anspruch nehmen“, rät Dr. Romy Ermler, Vorstandsvorsitzende der Initiative proDente e.V. und Vizepräsidentin der Bundeszahnärztekammer (BZÄK). „Zwar hat sich die Zahngesundheit von Kindern und Jugendlichen in den letzten Jahren stark verbessert, jedoch ist Karies bei Milchzähnen nach wie vor ein Problem.“
Gesunde Milchzähne – gesunde bleibende Zähne
Etwa die Hälfte der sechs- bis siebenjährigen Kinder hat bereits Zähne mit Karies. Das kann die weitere Zahnentwicklung erheblich beeinträchtigen. Denn gesunde Milchzähne sind nicht nur Platzhalter für die bleibenden Zähne, sondern auch wichtig für die Sprachentwicklung und eine gesunde Ernährung. Zudem haben Kinder mit kariösen Milchzähnen häufiger Karies an den bleibenden Zähnen.
Fluoride schützen vor Karies
Sobald der erste Milchzahn in die Mundhöhle durchgebrochen ist, sollten Eltern mit ihrem Kind einen Vorsorgetermin bei ihrer Zahnärztin oder ihrem Zahnarzt wahrnehmen. Die gesetzlichen Krankenkassen sehen für Kinder zwischen dem sechsten Lebensmonat und dem vollendeten sechsten Lebensjahr sechs zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen vor. Zusätzlich ist das Auftragen von Fluoridlack unabhängig vom Kariesrisiko ab dem 24.04.2024 Kassenleistung für alle Kinder bis zum sechsten Geburtstag. Fluoride fördern das Einlagern von Mineralien aus dem Speichel in den Zahnschmelz und härten ihn. Sie sind somit ein wirksamer Schutz vor Karies.
Firmenkontakt:
Initiative proDente e.V.
Aachener Straße
50858 Köln
Deutschland
022117099740
http://www.prodente.de
Pressekontakt:
Initiative proDente e.V.
Kropp
50858 Köln
022117099740
http://www.prodente.de
Diese Pressemitteilung wurde über PR-Gateway veröffentlicht.
Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich. Newsfenster.de distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.
Empfehlung | devASpr.de
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Weitere Artikel von Initiative proDente e.V.
29.06.2026 | Initiative proDente e.V.
Essstörungen - die Zähne leiden mit
Essstörungen - die Zähne leiden mit
26.06.2026 | Initiative proDente e.V.
Wenn Schwüle auf Zahnprobleme trifft: Warum der Sommer zur Abszess-Saison wird
Wenn Schwüle auf Zahnprobleme trifft: Warum der Sommer zur Abszess-Saison wird
22.06.2026 | Initiative proDente e.V.
Gesunde Zähne googeln? proDente zuerst
Gesunde Zähne googeln? proDente zuerst
16.06.2026 | Initiative proDente e.V.
Eigene Zähne verlängern das Leben
Eigene Zähne verlängern das Leben
04.06.2026 | Initiative proDente e.V.
Sportmundschutz schützt weit mehr als nur die Zähne
Sportmundschutz schützt weit mehr als nur die Zähne
Weitere Artikel in dieser Kategorie
30.06.2026 | PlusPerfekt - OnlineMagazin für Plus Size Fashion, Trends & LifeStyle
Was den Hype um Barfußschuhe ausmacht – Silvia Brindlmayer im Interview
Was den Hype um Barfußschuhe ausmacht – Silvia Brindlmayer im Interview
29.06.2026 | Initiative proDente e.V.
Essstörungen - die Zähne leiden mit
Essstörungen - die Zähne leiden mit
29.06.2026 | PR Journal Weiss
Experten geben Tipps: Ex Partner zurück und Trennungsschmerz überwinden
Experten geben Tipps: Ex Partner zurück und Trennungsschmerz überwinden
29.06.2026 | DKV Deutsche Krankenversicherung
Gesunde Füße - Verbraucherinformation der DKV
Gesunde Füße - Verbraucherinformation der DKV
26.06.2026 | Haus der Krebs-Selbsthilfe-Bundesverband e.V.
Pflegereform darf nicht auf dem Rücken von Patient:innen und Angehörigen finanziert werden
Pflegereform darf nicht auf dem Rücken von Patient:innen und Angehörigen finanziert werden

