Das Zungenmuskel-Training (ZMT®) bei nCPAP-Patienten mit obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom
27.12.2012 / ID: 94867
Medizin, Gesundheit & Wellness
Das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom kann neben der nCPAP-Beatmung auch durch andere Maßnahmen zur Freihaltung der hypopharyngealen Atemwege behandelt werden. Prof. Dr. Hans-Werner Gessmann, der Leiter des ältesten ambulanten Schlaflabors in Deutschland, untersucht bei Patienten mit höheren Atmungsstörungs-Indizes Veränderungen der Atmungsparameter während des nächtlichen Schlafs nach einem Zungenmuskel-Training (http://www.pib-zentrum.de/schlaflabor/behandlung-im-pib/zungenmuskel-training.html) (ZMT®). Schlafapnoe-Patienten, welche bislang mittels nCPAP therapiert wurden, führten eine fünfwöchige Elektrostimulation der suprahyoidalen Muskulatur mit einem speziellen EMS-Gerät durch. Diese Behandlung sollte zu einer Lumenvergrößerung der pharyngealen Luftwege führen und einer Obstruktion oder Okklusion entgegenwirken. Die nächtlichen Atmungsparameter wurden durch somnopolygraphische Untersuchungen vor und nach der Behandlung ermittelt und miteinander verglichen.
Die Apnoe-, Hypopnoe- und Desaturierungs-Indizes nahmen bei 65% der Patienten um durchschnittlich etwa die Hälfte ab. Etwa ein Drittel der Patienten konnte auf die lebenslange Druckbeatmung mittels Atemmaske verzichten.
Patienten mit diagnostiziertem Schlafapnoe-Syndrom ohne akutem Gefährdungspotential der nCPAP-Behandlung wird empfohlen, probeweise ein Zungenmuskel-Training voranzustellen. Dieses kann auch bei begonnener nCPAP-Behandlung zu einer Verbesserung der schlafbezogenen Atmungsparameter führen und in vielen Fällen eine Verringerung des Beatmungsdrucks bzw. das Absetzen der Druckbeatmung bewirken.
Eine ausführliche Beschreibung des Zungenmuskel-Trainings (http://verlag.pib-zentrum.de/product_info.php?cPath=25_23&products_id=52) und die Zusammenstellung aller wissenschaftlichen Forschungsergebnisse finden Sie in einem Buch vom Verlag des PIB, welches gegen eine Schutzgebühr von 10 EUR angefordert werden kann.
http://www.pib-zentrum.de
PIB Fortbildungs- und Therapiezentrum GmbH
Rheinstraße 24 47198 Duisburg
Pressekontakt
http://www.episkepsis.de
Episkepsis UG
Robert Bosch Straße 8 86551 Aichach
Diese Pressemitteilung wurde über PR-Gateway veröffentlicht.
Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich. Newsfenster.de distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.
Empfehlung | devASpr.de
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Weitere Artikel von Benjamin Gessmann
30.07.2017 | Benjamin Geßmann
Ganzheitliche Beratung bei Reflux-Sodbrennen
Ganzheitliche Beratung bei Reflux-Sodbrennen
06.05.2016 | Benjamin Gessmann
Ehrenprofessur Moskauer Universität für Hans-Werner Gessmann
Ehrenprofessur Moskauer Universität für Hans-Werner Gessmann
17.04.2014 | Benjamin Gessmann
Prof. Gessmann erhält Ruf auf den Lehrstuhl der Southeast SEU
Prof. Gessmann erhält Ruf auf den Lehrstuhl der Southeast SEU
16.02.2014 | Benjamin Geßmann
Reflux und Sodbrennen
Reflux und Sodbrennen
08.01.2014 | Benjamin Gessmann
Prof. Hans-Werner Gessmann in Top-30 der Psychologen
Prof. Hans-Werner Gessmann in Top-30 der Psychologen
Weitere Artikel in dieser Kategorie
28.10.2026 | Protolabs
MEDICA 2026: Protolabs zeigt schnellere und flexiblere Entwicklung von Medizinprodukten
MEDICA 2026: Protolabs zeigt schnellere und flexiblere Entwicklung von Medizinprodukten
28.10.2026 | MensSana AG
Eisenzufuhr: Frauen erreichen den Referenzwert im Mittel nicht
Eisenzufuhr: Frauen erreichen den Referenzwert im Mittel nicht
27.10.2026 | HANNspree Europe GmbH
Bildschirm optimal eingestellt? Fehlanzeige!
Bildschirm optimal eingestellt? Fehlanzeige!
27.10.2026 | Initiative proDente e.V.
PZR: 91 von 93 gesetzlichen Krankenkassen zahlen
PZR: 91 von 93 gesetzlichen Krankenkassen zahlen
27.10.2026 | ALZHEIMER DEUTSCHLAND - Ärztliche Interessensgemeinschaft TPS
Alzheimer, Parkinson, Long-Covid: Wie die Forschung zu neuen Wegen in der Therapie führt
Alzheimer, Parkinson, Long-Covid: Wie die Forschung zu neuen Wegen in der Therapie führt

