Stromvergleichsportale in der Kritik: Worauf ist beim Strompreisvergleich und Anbieterwechsel zu achten?
04.03.2013 / ID: 104340
Politik, Recht & Gesellschaft
Hamburg / Wentorf, 4. März 2013 - Angesichts ständig steigender Strompreise und den enormen Preisdifferenzen zwischen den einzelnen Stromanbietern greifen immer mehr Deutsche auf Stromvergleichsportale im Internet zurück. Nicht wenige Portale werben sogar damit, dass man den günstigsten Stromanbieter praktisch in Sekundenschnelle ermitteln kann. Trotz der vollmundigen Werbeversprechen ist dennoch eine gewisse Sorgfalt geboten, wie Stiftung Warentest jetzt erneut moniert. Für die März-Ausgabe von "test" wurden zehn Portale näher unter die Lupe genommen. Obwohl alle Stromvergleichsportale korrekt die aktuellen Tarife angaben, haben die Prüfer dennoch Probleme aufgedeckt.
Strompreise: Vorsicht vor "Äpfel-und-Birnen-Vergleichen"
Kritisiert wurde insbesondere, dass viele Tarifrechner standardmäßig keinen Unterschied zwischen Stromanbietern mit Vorkasse und "normalen" Stromanbietern ohne entsprechende Klauseln machen. Da Vorkasseverträge meist günstigere Tarife anbieten, würden die Spitzenplätze im Vergleich zumeist von diesen Anbietern belegt. "Schlittert der Stromanbieter während der Vertragslaufzeit in die Pleite, ist das Geld in der Regel verloren, der vermeintlich billigere Tarif kommt dem Verbraucher dann teuer zu stehen. Seriöse Stromvergleiche schließen Anbieter mit Vorkasse deshalb in den vorgegebenen Standardeinstellungen von dem Strompreisvergleich aus", sagt Jan Schust, Vorstand des Onlinevergleichsportals TARIFCHECK24 ( http://www.tarifcheck24.com/ ), seit mehr als zehn Jahren eines der führenden Vergleichsportale mit mehr als 25 Millionen Nutzern im Jahr. "Eine solche verbraucherfreundliche Voreinstellung sollte Standard werden. Wer das Risiko der Vorkasse bewusst nicht scheut, kann den voreingestellten Vorkasse-Ausschluss dann immer noch per Mausklick deaktivieren", so der Vergleichsexperte Schust.
Ähnliches gilt für Stromanbieter, die eine Kaution verlangen. Durch die Kaution sichern sich die Anbieter gegen Zahlungsausfälle ab. Im Prinzip eine vertretbare Idee, die Frage ist nur, was passiert, wenn der Stromanbieter selbst zahlungsunfähig wird. "Um dann wieder an ihre Kaution zu kommen, müssten die Verbraucher den teuren Rechtsweg einschlagen - und das mit ungewissem Ausgang", weiß Jan Schust, der dem durchschnittlichen Verbraucher von solchen Angeboten eher abraten würde. Natürlich kann man Anbieter mit Kaution auch bewusst in den Stromvergleich einbeziehen - man sollte sich dabei aber stets des Risikos bewusst sein, dass die Kaution schlimmstenfalls verloren geht. Und bei der Standardeinstellung eines Stromvergleichs sollte die Kautionsoption erst einmal von vornherein ausgeschlossen werden, wie es beispielsweise beim Stromvergleich auf http://www.tarifcheck24.com/stromanbieter/vergleich/ der Fall ist.
Was bei Pakettarifen, Neukundenboni und Preisgarantien beachtet werden muss
Stromvergleiche wie von TARIFCHECK24 erlauben dem Benutzer, bestimmte Tarife von vornherein auszuschließen. Neben Vorkasse und Kaution ermöglicht TARIFCHECK24 etwa die Auswahl von Tarifen mit Neukundenbonus, Paketpreisen, 12-monatiger Preisgarantie und Ökostrom. "Im Gegensatz zur zwölfmonatigen Preisgarantie, die von fast allen Verbraucherschützern empfohlen wird, scheiden sich am Neukundenbonus und den sogenannten Paketpreisen bzw. -tarifen die Geister", weiß Jan Schust aus der Vergleichspraxis. Unter "Pakettarifen" versteht man Tarife, bei denen der voraussichtliche Stromverbrauch eines Jahres bei Vertragsabschluss festgelegt wird. Über- oder unterschreitet der Verbraucher die festgelegte Menge, werden Zusatzzahlungen zu schlechteren Konditionen fällig. "Verbraucher mit konstantem Stromverbrauch können durch die Pakettarife Geld sparen, während alle anderen Verbraucher im Zweifelsfall lieber die Finger von solchen Tarifen lassen sollten", rät Strompreisexperte Schust.
Der Neukundenbonus ist eine einmalige Zahlung, in deren Genuss nur Neukunden kommen. Wechselt man jedes Jahr den Stromanbieter - was immer mehr Verbraucher mithilfe des Internets erfolgreich durchführen - sollte der Neukundenbonus in den Vergleich einbezogen werden. Wechselt der Stromkunde nur nach mehreren Jahren, verzerrt die einmalige Zahlung den objektiven Vergleich. "Wechselmüde" Stromkunden sollten die Bonuszahlung daher nicht in den Stromanbietervergleich aufnehmen.
Seriöse Vergleichsportale bieten den Nutzern zudem zu allen fraglichen Optionen Hilfestellungen und Erklärungen an. TARIFCHECK24 gibt auf http://www.tarifcheck24.com/stromanbieter/ratgeber/ Tipps und Antworten auf die wichtigsten Fragen, die bei einem Stromvergleich und Versorgerwechsel auftreten können. Zudem befindet sich direkt in der Suchmaske im Onlinevergleichsrechner hinter jeder Tarifoption stets ein kleines Kästchen mit einem Fragezeichen, das beim Anklicken die jeweiligen Vor- und Nachteile erläutert. "Die Wahl des Stromanbieters muss letztlich immer vom Verbraucher selbst getroffen werden - diese Entscheidung kann ihm kein Onlinevergleichsportal und kein Fachmagazin abnehmen. Gute Stromvergleichsportale können ihm dabei jedoch wichtige Tipps und Hilfestellungen geben, insbesondere, wenn ihm sämtliche Optionen leicht verständlich aufgezeigt werden" sagt Jan Schust, der sich durch die Stiftung Warentest-Kritik in der verbraucherorientierten Vergleichs- und Unternehmensphilosophie von TARIFCHECK24 bestätigt sieht.
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http://www.tarifcheck24.com
TARIFCHECK24 - Das Onlinevergleichsportal
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