VKD-Pressemeldung
26.04.2013 / ID: 113709
Politik, Recht & Gesellschaft
(NL/3767512946) Berlin/Dresden, d. 25. April 2015. Die Politik hat offensichtlich erkannt, dass die Krankenhäuser schnell Unterstützung brauchen. Die jetzt beschlossenen Finanzhilfen sind wichtig für viele Kliniken. Sie mildern die Lage vor allem angesichts der Tariflohnsteigerungen. Sie stellen allerdings nicht mehr als eine Soforthilfe dar. Nachhaltigkeit wird damit nicht erreicht. Das bemängeln die Teilnehmer der 56. Jahrestagung des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands, die derzeit in Dresden stattfindet.
Nach wie vor bestehe zudem Unsicherheit darüber, ob die Finanzhilfen tatsächlich noch in diesem Jahr fließen, geben sie zu bedenken. Der jetzt vorliegende Gesetzentwurf sieht vor, dass zunächst in allen 16 Bundesländern mit den Krankenkassen über die geplanten Versorgungszuschläge verhandelt werden muss. Erst dabei entscheidet sich deren tatsächliche Höhe. Aus Erfahrung weiß das Krankenhausmanagement auch, wie lange sich Verhandlungen mit den Krankenkassenverbänden hinziehen können zumal sich bei diesen die Begeisterung über die vorgesehenen Hilfen für die Kliniken in sehr engen Grenzen hält.
Wir benötigen das Geld jetzt, erklärt VKD-Pressesprecher Peter Asché. Die Krankenkassen sind derzeit sehr gut bei Kasse, auch weil sie noch immer die Rechnungen der Krankenhäuser zu ihren eigenen Gunsten kürzen dürfen das macht insgesamt rund 750 Mio. Euro für 2013 und 2014 aus. Sie müssten uns also lediglich zurückgeben, was sie uns wegen einer vor Jahren getroffenen falschen Entscheidung der Politik täglich entziehen dürfen.
Unsere Mitglieder erwarten außerdem, dass die jetzt beschlossenen Finanzhilfen nicht nur für dieses und das kommende Jahr, sondern auf Dauer zur Verfügung stehen.
Universitätsklinikum Aachen
Pauwelsstraße 30 52074 Aachen
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