Der "Berliner Spielplan Audiodeskription" wird fortgeführt!
20.02.2025 / ID: 424729
Politik, Recht & Gesellschaft
Dieser wiegt umso schwerer angesichts der Ergebnisse des aktuellen Berliner Sparhammers der CDU und SPD geführte Landesregierung in der Kulturpolitik.
Nach langem Kampf wird in Berlin das Projekt für blinde Theatergänger verlängert. Seit 2019 gibt es in Berlin für blinde und seheingeschränkte Theater- und Opernbesucher die Möglichkeit Bühnenaufführungen mit Audiodeskription/ AD zu besuchen. Hier werden die Aufführungen von geschulten Autoren und Sprechern mit akustischer Bildbeschreibung erlebbar gemacht. Im Vorfeld gibt es Tastführungen auf der Bühne. Live gesprochene Einführungen in die Stücke können über Kopfhörer empfangen werden und informieren über das Bühnenbild, die die Requisititen, das Aussehen der Darsteller und die Kostüme. Während der Stücke bekommen die blinden Besucher einen genauen und detaillierten Einblick in das Geschehen auf der Bühne, denn die einzelnen Bewegungen, Gesten und das Spiel der Schauspieler wird genau via Kopfhörer erzählt. So wie bei Filmen mit AD. Aber eben live und hautnah dran am Geschehen!
Für dieses Projekt gab es keine Finanzierung über das Jahr 2024 hinaus. Nach monatelangen Protesten und Hunderten Beschwerden von blinden und sehbehinderten Menschen - inklusive sehenden Unterstützern, unter anderem vielen Künstlern - hat nun die CDU-Kulturverwaltung Geld locker gemacht, damit das Projekt bis Ende Dezember 2025 weiter geführt werden kann.
Es nützt also doch etwas, wenn man sich organisiert und sich mit großer Anzahl gegen schlechte Entscheidungen der Politik zur Wehr setzt!
Die Kulturpolitiker von Berlin sollten mal eine Aufführung mit AD beiwohnen, damit sie von ihrer Ahnungslosigkeit befreit werden und sich so neues gutes Wissen aneignen.
Die Politik redet ja immer gerne von Inklusion, Integration, Teilhaben und Barrierefreiheit im Zusammenhang mit behinderten Menschen. Dazu hat sie auch Gesetze erlassen. Doch hier hätten die Berliner CDU und ihr Kultursenator fast alle ihre Gesetze selbst verletzt und missachtet. Gott sei Dank sind sie rechtzeitig aufgewacht, haben ihren Fehler eingesehen und das Projekt verlängert.
Doch wir lassen nicht locker. Denn es fehlt noch der nächste Schritt.
Liebe Landesregierung! Stellen Sie das Projekt als Haushaltstitel in den kommenden Landeshaushalt ein!
Kulturelle Inklusion von blinden und seheingeschränkten Menschen ist ein Menschen-Grundrecht, das nicht aus kapitalistischen Spargründen abschafft werden darf. Machen sie kulturelle Inklusion zum Standard-Programm der Berliner Kultur!
Dieses Projekt ist einzigartig in Deutschland und ein Vorzeigeprojekt. Es gehört exportiert und nicht abgeschafft.
Bericht: Hans Peter Sperber
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