Pressemitteilung von Bernstein Communications GmbH für Souvereign Europe Forum (SEF) 

Sovereign Europe Forum schlägt europäisches NATO-Kommando vor


25.02.2026 / ID: 438270
Politik, Recht & Gesellschaft

Sovereign Europe Forum schlägt europäisches NATO-Kommando vor- Weitere Empfehlungen: europäische Streitkräfte, viel mehr aus dem defence Budget für Investitionen in Tech-Souveränität und ein EU-weiter Rechtsrahmen für Unternehmen


- Verteidigungs- und Kapitalmarktunion "verstärken sich gegenseitig"


- Empfehlungspapier im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz erarbeitet; Mitunterzeichner ist der frühere EU-Kommissionpräsident José Manuel Duaro Barroso


Das Souvereign Europe Forum (SEF) hat im Zuge eines offiziellen Side Event auf der Münchner Sicherheitskonferenz im Bayerischen Hof konkrete Empfehlungen erarbeitet, um den Aufbau einer Verteidigungsunion zu beschleunigen und den Standort Europa zu stärken resilienter und unabhängiger zu machen.


Unter dem Titel "Responsibilty means response ability" plädiert das SEF dafür, dass die europäischen NATO-Mitgliedstaaten das Kommando über die europäischen NATO-Einheiten übernehmen. Dafür soll am Obersten Hauptquartier der Allierten Streitkräfte in Europa (SHAPE) ein "Handover Council" eingerichtet werden, das die Übergabe koordiniert - wenn möglich durch den Deputy Supreme Commander, der immer eine Europäer ist. Die Militärs können hier den politischen Willen kompentent und effizient umsetzen.


Zudem soll das Council im Falle eines Waffenstillstandsabkommens die Sicherheitsgarantien für die Ukraine koordinieren. Im Rahmen des Prozesses müsse deutlich kommuniziert werden, dass sich Europa stärker einbringt, um die Gesamtfähigkeiten der NATO zu stärken. "Es ist nur fair, dass Europa nach so vielen Jahrzehnten des Schutzes durch die USA einen größeren Anteil übernimmt", sagt der SEF-Mitgründer und Unternehmer Martin A. Schoeller.


Der Vorschlag des EU-Verteidigungskommissar Kubilius, der ebenfalls an dem Forum als Keynote Speaker und an der Diskussion teilnahm, eine Europäische Task Force mit rund 100.000 Soldaten zu bilden, wird vom SEF stark unterstützt, da es für den Handover erforderlich ist.


Darüber hinaus empfiehlt das SEF, die nationalen und europäischen Verteidigungshaushalte deutlich in Richtung digitale Infrastruktur und Zukunftstechnologien wie Drohnen, Laser und Roboter zu verlagern. Auch durch PPPs (Public Private Partnerships), etwa durch das langfristige Anmieten von Tech-Infrastruktur kann ein Vielfaches an privatem Kapital mobilisiert werden.


Integrierte Kapitalmärkte als Booster für die Verteidigungsfinanzierung


Außerdem brauche Europa ein größeres EU-Budget für Projekte, die auf europäischer Ebene effizienter und kostengünstiger als national gemanagt werden können, und eine Behörde nach dem Vorbild der US-amerikanischen DARPA, die Forschungsprojekte unterstützt und eng mit Startups zusammenarbeitet.


Auch über den militärischen Bereich im engeren Sinne hinaus gelte es, die europäische technologische Souveränität zu erhöhen. Technologische Souveränität muss Ziel und Leitlinie für europäische Investitionen und Partnerschaften sein. Technologie-Investitionen würden nicht nur helfen, souverän und widerstandsfähig zu werden, sondern könnten auch das Wachstum ankurbeln.


Ein weiterer wichtiger Hebel für ein unabhängiges, sicheres Europa sei eine Kapitalmarktunion. Denn ohne integrierte Kapitalmärkte könne Europa den notwendigen Ausbau der Verteidigung nicht finanzieren. "Die Verteidigungs- und die Kapitalmarktunion verstärken sich gegenseitig", sagt SEF-Mitgründer Klaus Regling, ehemaliger Geschäftsführer des Euro-Rettungsschirms ESM. Durch eine vertiefte Finanzmarktintegration wäre auch mehr Kapital für Ventures und IPOs in Europa verfügbar


"Eine Kapitalmarktunion ist unverzichtbar, um Europas Wachstumspotenzial zu erhöhen, eine Europäische Verteidigungsunion zu finanzieren und die internationale Rolle des Euro zu stärken, all das würde Europas Souveränität verbessern", so Regling.


Besonders wichtig ist aus Sicht des SEF das sogenannte "28. Regime" - also ein einheitlicher EU-weiter Rechtsrahmen, zu dem grenzüberschreitend tätige Unternehmen optieren können. Darüber hinaus gelte es, kapitalgedeckte Altersversorgungssysteme zu fördern, den digitalen Euro als Alternative zu ausländischen Zahlungssystemen voranzutreiben, die Finanzaufsicht zu zentralisieren und einen gemeinsamen europäischen Aktienmarkt aufzubauen.


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Das Souvereign Europe Forum (SEF) fördert den Dialog zwischen Politik, Wirtschaft und Expertinnen und Experten, um konkrete und umsetzbare Handlungsvorschläge zu entwickeln und einen wirksamen Beitrag zur strategischen und operativen Umsetzung europäischer Souveränität zu leisten.


Das Forum wurde im Dezember 2025 von Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft gegegründet. Es arbeitet eng mit den Organisationen United Europe e.V. und European Forum Alpbach (EFA) zusammen. Den Vorstand des SEF bilden EFA-Vizepräsidentin Antonella Mei-Pochtler, Andreas Treichl (Vorsitzender der ERSTE Foundation) sowie die Familienunternehmer Patrick Adenauer und Martin Schoeller.


Die weiteren Gründer sind José Manuel Duaro Barroso (früherer Präsident der Europäischen Kommission), Jürgen Großmann (Unternehmer und Gründer von United Europe), Klaus Regling (ehemaliger Geschäftsführer des Euro-Rettungsschirms ESM) und Beat Wittmann (Mitgründer und Vorsitzender der Porta Advisors).


Weitere Informationen unter: https://sovereign-europe-forum.org/

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Bernstein Communications GmbH für Souvereign Europe Forum (SEF) 
Herr Josef Arweck
Neustädtische Kirchstraße 6
10117 Berlin
Deutschland

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email : arweck@bernstein-group.com

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