Pressemitteilung von Verein Elbwald retten

Am Tag, als die Hamburgische Bürgerschaft den erfolgreichen Abschluss der Volkspetition Elbwald retten verkündete, hat die HPA mit der Rodung begonnen


03.11.2026 / ID: 448035
Politik, Recht & Gesellschaft

Am Tag, als die Hamburgische Bürgerschaft den erfolgreichen Abschluss der Volkspetition Elbwald retten verkündete, hat die HPA mit der Rodung begonnenAbsurder geht es kaum: Am 2. November hat Carola Veit, Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, bestätigt, dass die Volkspetition gegen die Rodung des Elbwaldes mit 10.298 gültigen Stimmen erfolgreich abgeschlossen wurde und dem Verein Elbwald retten Termine vorgeschlagen, an denen er sein Anliegen mit dem Umweltausschuss des Parlamentes verhandeln kann (5. November 2026 oder 11. Januar 2027). Diese Verhandlungen werden aber nun wohl zur Polit-Posse: Denn quasi zeitgleich hat die Hamburg Port Authority (HPA) begonnen, die rund 300 Bäume, die erhalten werden sollen, zu fällen. „Wie sollen wir denn über die Rettung eines Waldes sprechen, wenn dieser schon gerodet ist?“, fragt der Vorsitzende des Vereins Elbwald retten, Franz Hermann. „Vor Zustimmung der zuständigen EU-Kommission zum Bau der neuen Containerterminals, dürfen keine irreversiblen Maßnahmen durchgeführt werden. Zudem verstößt ein Vollzug der Rodung bevor über unsere Petition entschieden wurde gegen Artikel 29 der Hamburger Verfassung, der den Umgang mit Volkspetitionen regelt. Die HPA begeht hier also einen doppelten Rechtsbruch und macht das weltoffene und liberalen Hamburg quasi zu einer Bananenrepublik. Wir hoffen nun, das die EU dieses Handeln untersagt und prüfen eine Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht.“


Besonders fragwürdig ist, dass sich die Prognosen, die den Planungen für die Hafenwesterweiterung zugrunde lagen, als komplett falsch erwiesen haben: Statt der im Hafenentwicklungsplan von 2012 für das Jahr 2025 vorhersagten 25,3 Millionen Standardcontainer (TEU) wurde gerade einmal ein Umschlag von 8,3 Millionen Einheiten erreicht (Quelle: Hafen Hamburg Marketing/HHM). Angesichts der bereits jetzt vorhandenen Kapazitäten von 13,8 Millionen besteht also wirklich kein Bedarf an neuen Terminals.

(Bildquelle: privat/„WhatsApp Övelgönne“ (l), W. Böhm (r.))

Firmenkontakt:

Verein Elbwald retten
Elbchaussee 13
22765 Hamburg
Deutschland
+49 40 30742065

https://www.elbwaldretten.de

Pressekontakt:

Verein Elbwald retten
Hamburg
Elbchaussee ㄳ
+49 40 30742065

Diese Pressemitteilung wurde über PR-Gateway veröffentlicht.

Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich. Newsfenster.de distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.

Weitere Artikel von Verein Elbwald retten
01.10.2026 | Verein Elbwald retten
Volkspetition Elbwald retten erfolgreich abgeschlossen
30.07.2026 | Verein Elbwald retten
100 Jahre Elbwald!
30.07.2026 | Verein Elbwald retten
Der Elbwald wird 100 Jahre alt
Weitere Artikel in dieser Kategorie
01.11.2026 | Orts- und Heimatverein Rheydt - Pongs e.V.
Orts- und Heimatverein: Pongser Gedenkfeier am Volkstrauertag
31.10.2026 | Ginter Schiering Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Zwangsversteigerung abwenden: Diese Wege gibt es
S-IMG
Über Newsfenster.de
seit: Januar 2011
PM (Pressemitteilung) heute: 2
PM gesamt: 444.203
PM aufgerufen: 80.166.647