Pressemitteilung von The Ascott Limited

Nantes bei jedem Wetter entdecken


06.10.2026 / ID: 446904
Tourismus & Reisen

Nantes bei jedem Wetter entdeckenRegen gehört zum Loire-Tal wie die Austern zur bretonischen Küste, besonders in den kühleren Monaten. Im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Städtereisezielen bedeutet das in Nantes aber keinen Verzicht: Die drei prägendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt im Westen Frankreichs liegen ohnehin drinnen, von einer ehemaligen Werft auf der Île de Nantes bis zum jahrhundertealten Herzogspalast. Zentraler Ausgangspunkt dafür ist das Citadines Confluent Nantes nahe der Île de Nantes und der Promenade Bords de Sèvre.


Mechanische Fantasiewelten unter einem Dach


Auf der Île de Nantes, in den Hallen der einstigen Großwerft Chantiers navals, erweckt die Compagnie La Machine seit 2007 eine Welt zwischen Jules Verne und Leonardo da Vinci zum Leben. Wahrzeichen ist der Grand Éléphant, eine zwölf Meter hohe mechanische Skulptur aus Stahl und Holz, die aus ihrer Werkhalle, der Galerie des Machines, heraustritt und Besucher auf ihrem Rücken rund 30 Minuten lang über das ehemalige Werftgelände mit Blick auf die Loire-Kais trägt. Dabei trompetet der Elefant, spritzt Wasser aus dem Rüssel und flattert mit den Ohren. Angetrieben wird er von 62 Zylindern, die allein für eine Kopfbewegung bis zu 23 Tonnen bewegen. In der Galerie selbst arbeiten Kunsthandwerker und Ingenieure an neuen mechanischen Schöpfungen. Nebenan entführt das 25 Meter hohe Carrousel des Mondes Marins auf drei Ebenen thematisch bis in die Tiefsee. Der Eintritt liegt, je nachdem welche der Attraktionen besucht werden, zwischen zwölf und 20 Euro.


Neun Jahrhunderte Stadtgeschichte in 32 Sälen


Ende des 15. Jahrhunderts wurde von Herzog Franz II. und seiner Tochter Anne de Bretagne, der späteren Königin Frankreichs, das Château des Ducs de Bretagne als Residenz und Festung errichtet. Nach der Vereinigung der Bretagne mit Frankreich diente die Anlage jahrhundertelang als Kaserne, Arsenal und Gefängnis, ehe sie nach einer 15 Jahre dauernden Restaurierung zum Museum istorischen von Nantes wurde. Auf einem Rundgang durch 32 Säle erzählt die Ausstellung die Geschichte der Stadt von der herzoglichen Bretagne bis in die Gegenwart. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Atlantikhandel, denn Nantes war Frankreichs bedeutendster Hafen für den Sklavenhandel. Dieser Teil der Ausstellung gilt ebenso wie die Abschnitte zu den Weltkriegen international als vorbildlich. Der Eintritt kostet 9 Euro; Innenhof und Wehrmauer sind frei begehbar.


Von der Gotik bis heute


Das Musée d'Arts de Nantes wurde 1801 per Dekret gegründet, zunächst ohne eigene Sammlung. Die kam erst 1810 durch den Ankauf der Werke des Diplomaten François Cacault zustande und war danach jahrzehntelang provisorisch untergebracht, ehe sie 1900 in den eigens dafür errichteten Palast einzog. Bei einer Erweiterung dieses Ensembles entstand der viergeschossige Neubau „Le Cube“ für zeitgenössische Kunst, der über einen Steg mit dem historischen Palast und der Chapelle de l'Oratoire verbunden ist. Die mehr als 14.000 Werke reichen vom 13. bis zum 21. Jahrhundert, darunter Arbeiten von Georges de La Tour, Jean-Auguste-Dominique Ingres, Gustave Courbet, Claude Monet und Wassily Kandinsky. Der Eintritt kostet 9 Euro.


Zuhause auf Zeit an der Sèvre


Das Citadines Confluent Nantes liegt am Ufer der Sèvre im Süden der Stadt, nur wenige Gehminuten von der Tram- und Bushaltestelle Pirmil entfernt, von der die Innenstadt in wenigen Minuten erreichbar ist. Die Studios (22 bis 28 Quadratmeter) verfügen über ein umfassendes, zeitgemäßes Interieur wie eine vollausgestattete Küche. Auch im Haus selbst bleibt das Wetter nebensächlich: Innenpool, Sauna und Fitnessraum sind täglich geöffnet, und mit Frühstücksbuffet, wechselnder Mittags- und Abendkarte sowie hauseigener Bar muss niemand fürs Essen vor die Tür. Dazu kommen schnelles WLAN, Business Center, Konferenzräume und eine rund um die Uhr besetzte Rezeption, praktisch für Kurztrips ebenso wie für längere Aufenthalte.

(Bildquelle: © David Gallard _ LVAN)

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