Deutschland hat Beteiligung am AKW Tihange massiv erhöht
02.05.2018 / ID: 289963
Umwelt & Energie
ÖDP NRW fordert Untersuchungsausschuss des Bundestags:Deutschland hat Beteiligung an Tihange massiv erhöht
Besteht Zusammenhang zu Exportgenehmigungen?
(Düsseldorf/Münster/Aachen) - Als skandalös bewertet der Landesvorstand der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) Nordrhein-Westfalen das Verhalten der Bundesregierung beim Weiterbetrieb des überalterten Risiko-AKWs Tihange. Wie jetzt bekannt wurde, hat der Bund über Pensionsfonds seine Beteiligung an diesem Kernkraftwerk um 236 % aufgestockt. In der Vergangenheit betrug die Bundesbeteiligung 6,4 Millionen €. Jetzt hält der Bund an Tihange 2 und Doel 3 21,5 Mio. €.
Diese Erhöhung der Beteiligung wirft ein schräges Licht auf die erteilte Genehmigung der Lieferung von atomaren Brennstäben an die belgischen Atomkraftwerke durch die Bundesregierung. Diese erfolgte mit einer "merkwürdigen" Auslegung des Atomgesetztes.
Die ÖDP NRW fragt, ob hier Interessenskollisionen zwischen der Bundesregierung als Genehmigungsbehörde und der Bundesregierung als Anteilseigner vorlagen. Hierzu fordert sie die Opposition im Bundestag auf, einen Untersuchungsausschuss einzurichten und diese Angelegenheit aufzuklären.
Auch ist der Verdacht nicht von der Hand zu weisen, dass diese Lieferung von Atombrennstoff an Belgien im Zusammenhang mit den Beziehungen der Bundesregierung zum Hauptanteilseigner des Betreibers dieser Schrottreaktoren steht: Der Republik Frankreich. "Wird hier Europapolitik zu Lasten der Sicherheit der Men-schen im Einzugsbereich dieser AKWs gemacht?", fragt die ÖDP NRW. Auch hier ist nach Meinung der ÖDP NRW dringend Aufklärung durch einen Bundestagsuntersuchungsausschuss erforderlich.
Jedenfalls wird die ÖDP NRW durch die Teilnahme an den friedlichen Demonstrationen in Aachen anlässlich der Verleihung des Karlspreises an Präsident Macron am 10. Mai 2018 auf die skandalösen Vorgänge um die belgischen AKWs aufmerksam machen.
Tihange Doel AKW Bundesrepublik Deutschland Bundesregierung Belgien Exportgenehmigungen Atombrennstäbe ÖDP ÖDPNRW NRW
ÖDP NRW
Herr Martin Schauerte
Weseler Str. 19
48151 Münster
Deutschland
fon ..: 0251 / 760 267 45
web ..: http://www.oedp-nrw.de
email : presse@oedp-nrw.de
Pressekontakt
ÖDP NRW
Herr Martin Schauerte
Weseler Str. 19
48151 Münster
fon ..: 0251 / 760 267 45
web ..: http://www.oedp-nrw.de
email : presse@oedp-nrw.de
Diese Pressemitteilung wurde über Connektar veröffentlicht.
Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich. Newsfenster.de distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.
Empfehlung | devASpr.de
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Weitere Artikel von Herr Martin Schauerte
25.04.2018 | Herr Martin Schauerte
ÖDP NRW - NRW-Polizeigesetz völlig indiskutabel!
ÖDP NRW - NRW-Polizeigesetz völlig indiskutabel!
Weitere Artikel in dieser Kategorie
05.08.2026 | WR Group AG
Lohnt sich WeRecycle? Ein Blick auf das smarte Recycling-Abo
Lohnt sich WeRecycle? Ein Blick auf das smarte Recycling-Abo
30.07.2026 | Verein Elbwald retten
100 Jahre Elbwald!
100 Jahre Elbwald!
30.07.2026 | EEA L.L.C. - EEAktuell
EEAktuell wertet 9.898 Berechnungen zu Solar, Speicher, Wärmepumpe aus
EEAktuell wertet 9.898 Berechnungen zu Solar, Speicher, Wärmepumpe aus
29.07.2026 | GOLDINVEST Consulting GmbH
Emperor Metals erweitert hochgradige Goldmineralisierung nahe der Oberfläche auf Duquesne West
Emperor Metals erweitert hochgradige Goldmineralisierung nahe der Oberfläche auf Duquesne West
29.07.2026 | GOLDINVEST Consulting GmbH
Sankamap Metals nimmt Bohrungen auf Kuma wieder auf - Erste Analyseergebnisse stehen kurz bevor
Sankamap Metals nimmt Bohrungen auf Kuma wieder auf - Erste Analyseergebnisse stehen kurz bevor

