Energiewende: Wer nichts macht, macht Windrad
23.02.2012 / ID: 49072
Umwelt & Energie
Energiewende! Wie sehr haben wir uns dieses Wort aus dem Mund von Frau Merkel gewünscht. Atomausstieg bis 2022. Definition von Klimaschutzzielen zur Reduzierung von CO2-Emissionen.Alles bestens? Keineswegs, denn Gemeinden und Städte müssen sich nun mit einem hochkomplexen Thema beschäftigen und unter Zeitdruck weitreichende Entscheidungen treffen.
Die kommunalen Entscheider stehen jetzt in der Verantwortung, die Energiewende zu vollziehen. Gefragt ist ein professionelles und nachhaltiges Management. Eine Vogel-Strauß-Politik ist ebenso fehl am Platz, wie der Hinweis auf leere Haushaltskassen.
Die Bürger erwarten ein schnelles und zielgerichtetes Handeln über parteipolitische Grenzen hinweg. Zu klären ist, mit welchen Technologien kann Energie wirtschaftlich zum Wohl aller Beteiligten vor Ort erzeugt und gleichzeitig eingespart werden. Dabei geht es nicht darum, wer die meisten Windräder in der Region baut, sondern wer das Thema Energiewende kompetent erfasst und die richtigen Maßnahmen einleiten kann.
Die eigene Siedlungsstruktur ist in den Mittelpunkt zu stellen. Versprengte Bauernhöfe sind anders zu versorgen, als eine zusammenhängende Siedlung. Ziel ist es, einen gelungenen Mix aus erneuerbaren Energien zu finden, damit sich Kommunen in Zukunft autark und CO2-neutral versorgen können. Eine lokale Energieversorgung steigert die Energieeffizienz durch Reduzierung der Leitungsverluste und einer effizienteren Umwandlung bzw. Erschließung der Energie. Beispielsweise haben schon jetzt Kommunen begonnen, Leitungsnetze zurückzukaufen.
Doch wer lenkt die Suche nach der richtigen individuellen Energielösung? Verfügt eine Kommune auch über ein schlagkräftiges Team zur Umsetzung? Nicht jede Verwaltung verfügt über ausreichend Kapazitäten, den Prozess vom Antrag der Fördergelder (*) für die Erstellung eines individuellen Klimaschutzkonzeptes über die Ausarbeitung der Verdingungsunterlagen nach VOL/A bis hin zur Projektkoordination der Umsetzungsmaßnahmen zu steuern.
Und wer analysiert und überwacht den Energieverbrauch im eigenen Wirkungsbereich? Liegenschaften mit einem entsprechenden Energiemanagement zu versehen, reicht nicht aus. Man muss den gesamten Energiebedarf einer Kommune erfassen, um Einsparpotenziale unter Berücksichtigung der künftigen Siedlungsentwicklung ermitteln zu können.
Das sind nur zwei von vielen offenen Themen, die professionelle Hilfe erfordern. Dritter annehmen sollten. Die Eichner Stiller GbR (http://eichnerstiller.com/energiewende-wer-nichts-macht-macht-windrad/), verfügt über langjährige Erfahrung in der Umsetzungsbegleitung von Projekten und kennt die Schwierigkeiten der öffentlichen Verwaltungen bestens. Insbesondere die Zusammenführung oppositärer Gruppen ist für einen effektiven und effizienten Projektverlauf entscheidend. Wenn es dann noch gelingt, die Bürger zu beteiligen und Wutbürger zu Mutbürgern zu machen, ist vieles gewonnen. Und sollte am Ende ein Windrad die beste Lösung sein, dann macht ein Windrad auch Sinn.
(*) Einreichungsfrist für Anträge zur Förderung von Klimaschutzkonzepten beim Projektträger Jülich (PtJ): 31. März 2012
http://eichnerstiller.com/partner-der-kommunen/
Eichner Stiller Management Consulting GbR
Schlehenring 20a 85551 Kirchheim b. München
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