Tagesgeld: Flexible Anleger profitieren
16.04.2013 / ID: 111683
Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen
Berlin, 16. April 2013 - Verbraucher, die ihr Erspartes in Form von Tagesgeldern angelegt haben, können ihre Zinseinnahmen durch einen regelmäßigen Wechsel des Kreditinstitutes deutlich steigern. Darauf weisen die Experten des Berliner Vergleichsportals TopTarif.de (www.toptarif.de) hin. Hintergrund: Einige Kreditinstitute gewähren Neukunden deutlich bessere Tagesgeldzinsen als ihren Stammkunden.
Zwar unterscheiden viele Kreditinstitute nicht zwischen Neu- und Bestandskundenkonditionen, dennoch gehen einige Banken mit höheren Zinsen aktiv auf Kundenfang. So bietet zum Beispiel die Wüstenrot direct Neukunden einen Zinssatz von 2,0 Prozent per anno, Bestandkunden müssen sich für ihre bis Ende 2012 eingezahlten Beträge hingegen mit lediglich 0,75 Prozent begnügen.* Auch bei der Volkswagen Bank geht die Zinsdifferenz relativ weit auseinander: Neuanleger erhalten hier ebenfalls 1,6 Prozent pro Jahr, bestehende Tagesgelder werden hingegen mit lediglich 0,9 Prozent verzinst.**
Viele Neukundenangebote attraktiv, aber hinsichtlich Dauer und Betrag begrenzt
"Angebote mit Neukundenkonditionen sind in der gegenwärtigen Kapitalmarktsituation eine sinnvolle Option für Anleger, im kurzfristigen Sparbereich überhaupt ein wenig Rendite zu erzielen", erklärt Janine Pentzold, Finanzexpertin bei TopTarif.de. "Wichtig ist jedoch, sich klarzumachen, dass der Neukundenzins oft nur für einen bestimmten Zeitraum*** gilt. Ist dieser abgelaufen, geht der Zinssatz meist merklich nach unten", so Pentzold. "Der perfekte Zeitpunkt, um nach dem nächsten Neukundenangebot Ausschau zu halten."
Von attraktiven, aber zeitlich meist befristeten Neukundenangeboten können somit vor allem flexible Verbraucher profitieren, die bereit sind, nach Ablauf der Zinsbindung erneut den Tagesgeldanbieter zu wechseln. Das alte Tagesgeldkonto sollte dabei stets geschlossen werden - das ermöglicht eine spätere Rückkehr zu selbigem Institut als "Neukunde". Viele Zinsangebote für Neukunden gelten zudem nur bis zu einem bestimmten Maximalbetrag - darüber ist die Verzinsung oft wenig attraktiv. Eine Anlage lohnt sich daher nur solange diese Betragsschwelle - in den meisten Fällen 10.000 Euro - nicht überschritten wird.
TopTarif.de-Tipps zur Zinsoptimierung bei Tagesgeldern
"Wollen Verbraucher auch in Niedrigzinsphasen mehr aus ihrem Geld machen, sollten sie die Konditionen des angelegten Tagesgeldes regelmäßig auf den Prüfstand stellen und, sofern vorhanden, zu attraktiveren Angeboten anderer Banken wechseln", empfiehlt Pentzold. Einen ersten Überblick bieten hier kostenlose Vergleichsportale im Internet wie TopTarif.de (www.toptarif.de). Bei einer Neuanlage ist es zudem ratsam, den Tag des Ablaufes der Zinsgarantie rot im Kalender zu markieren und sich bereits vor diesem Stichtag nach neuen Anlageoptionen umzuschauen. Weitere Hinweise zum Umgang mit Tagesgeldangeboten können der Pressemitteilung "Worauf achten bei Tagesgeldkonten?" entnommen werden.
Durch Verbraucherportale wie TopTarif.de (www.toptarif.de/tagesgeld) oder kostenlose Service-Hotlines wie 0800 - 10 30 49 800 können Verbraucher schnell und unkompliziert verschiedene Tagesgeldkonditionen miteinander vergleichen und sich für das attraktivste Angebot entscheiden.
* Angebot gilt vorerst nur bis 15. April 2013, weitere Informationen unter http://www.wuestenrot.de/de/bsw/produkte_14/konten_1/toptagesgeld_1/toptagesgeld.html
** Die Postbank wirbt derzeit mit einem Tagesgeldzins von 2,5 Prozent (begrenzt auf sechs Monate und 10.000 Euro), jedoch ist dieses Angebot an die Verlegung des Girokontos zur Postbank gekoppelt. Weitere Informationen unter: https://postbank.de/privatkunden/giroplus.html
*** In den meisten Fällen begrenzt auf sechs Monate.
http://www.toptarif.de
TopTarif Internet GmbH
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