Unternehmensbewertung und Nachfolge - 3 Erfolgsregeln für den richtigen Verkaufspreis
22.01.2014 / ID: 153875
Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen
1.Kapitalkostenstudie von Schulz & PartnerIn der aktuellen S&P Kapitalkostenstudie 2013 von Schulz & Partner wurden börsennotierte Unternehmen hinsichtlich folgender Parameter analysiert:
- Risikoloser Zinssatz
- Wachstumsfaktor
- Marktrisikoprämie
- typisierter Steuersatz
- Kapitalisierungszinssatz
2.Ergebnisse der S&P Kapitalkostenstudie auf einen Blick
"Im Mittelpunkt unserer Kapitalkostenstudie" stand laut Achim Schulz, Geschäftsführer der Münchner Unternehmensberatung Schulz & Partner, die Frage, "inwieweit sich die Finanzkrise auf die Rendite-Erwartungen der Investoren ausgewirkt hat."
Die Kapitalkostenstudie zeigt folgende Ergebnisse zu den in die Studie einbezogenen 30 DAX- Unternehmen und 35 MDAX-Unternehmen:
- MDAX-Unternehmen müssen mit 10,1 % deutlich höhere Kapitalkosten vor Steuern als DAX-Unternehmen mit 9,07 % erwirtschaften. Mit zunehmender Inhaberabhängigkeit erhöhen sich die geforderten Renditen nochmals deutlich. Diese Renditeforderung trifft vor allem mittelständische, inhabergeführte Firmen.
- Die Eigenkapitalkosten haben sich von 9,1 % auf 9,3 % und die Fremdkapitalkosten vor Steuern von 5,2 % auf 5,4 % erhöht.
- Die Analyse der Dax-/MDAX-Unternehmen zeigt, dass die von Käufern und Investoren angesetzten Kapitalkosten vor Steuern (Verzinsungsanspruch der Eigenkapital- und Fremdkapitalgeber) insgesamt stabil geblieben sind.
- Ein völlig anderes Bild zeichnet sich bei der Eigenkapitalquote ab. Seit Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2007 haben die börsennotierten Unternehmen die durchschnittliche Eigenkapitalquote von 52,9 % auf 70,4 % deutlich erhöht.
"Die Kapitalkostenstudie 2013 zeigt bei den untersuchten DAX- und MDAX-Unternehmen hinsichtlich der Annahmen für die Bewertungsparameter Risikoloser Basiszins, Marktrisikoprämie und Wachstumsfaktor erhebliche Spreads" so Achim Schulz.
3. Erfolgsregeln für 25 % mehr Unternehmenswert
"Unsere Kapitalkostenstudie 2013 zeigt 3 maßgebliche Erfolgsregeln für Manager, deren konsequente Beachtung zu 25 % mehr Unternehmenswert führen können", so Achim Schulz, Mitautor der Schulz & Partner-Studie.
Im Fokus einer wertorientierten Unternehmenssteuerung und gezielten Steigerung des Unternehmenswerts stehen folgende Regeln für Manager.
Erfolgsregel 1: Kapitalkosten im Fokus der Unternehmensbewertung
Bei einem Unternehmen mit einer Eigenkapitalquote von 30 % führt eine Änderung des Kalkulationszinssatzes um 1 % zu einer Veränderung des Unternehmenswertes um bis zu 12 %.
Erfolgsregel 2: Renditeerwartungen im Fokus potentieller Käufer
Änderungen der Kapitalkosten, also von Eigenkapital- und Fremdkapitalkosten zeigen einen noch deutlich größeren Hebel. Bei einer Eigenkapitalquote von 30 % und einer Änderung des WACC um 1 % erhöht oder vermindert sich der Unternehmenswert um 20 bis 25 %.
Erfolgsregel 3: Wertorientiert Steuern mit den richtigen Kennzahlen
Die wichtigsten Renditekennzahlen für einen höheren Unternehmenswert sind die Gesamtkapitalrendite, die Eigenkapitalrentabilität und der Economic Value Added.
Unsere Studie "Kapitalkosten - 3 Erfolgsregeln für Manager" können Sie direkt unter SP-Studien bestellen.
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