Devisen Trading - Bundesbank, Target2-Salden und der Euro
27.05.2015 / ID: 196301
Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen
Die Kapitalflucht aus Griechenland, die mit dem Wahlsieg Tsipras verschärft worden ist, hält weiter an, sichtbar einerseits am negativen Target2-Saldo der Zentralbank Griechenlands und andererseits an Bundesbank-Forderungen in Höhe von mehr als 532 Milliarden Euro.
Soweit der aktuell verfügbare Stand vom letzten Monat, den man bei der Bundesbank in Erfahrung bringen kann und der quasi einem Bank run in der europäischen Peripherie gleicht.
Target2-Salden - Stiefmütterlich behandelt
Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass dieses Thema von den Medien häufig unterschätzt wird. Die Brisanz ist dennoch da, denn im Szenario, dass die Eurozone auseinanderbricht, hätte die Bundesrepublik die eigenen Exporte bezahlt.
Die Bundesbank würde auf den milliardenschweren Forderungen sitzen bleiben, die Lösung wäre wohl der deutsche Steuerzahler als der "Lender of last resort". Ganz abgesehen davon, dass ein Auseinanderbrechen der gemeinsamen Währungsunion die finanzielle Kernschmelze für Europa bedeuten würde, würden die Target2-Salden die Bundesrepublik und ihre Bürger schwer belasten.
Zur Diskussion steht, vom Autor selbst befürwortet, die Einführung eines "Parallel-Euros" für den wirtschaftlich starken Teil Europas, während der Rest in der bisherigen Währung verbleibt.
EZB-Wertpapiere - Kaufvolumen auf über 134 Milliarden Euro gestiegen
Derweilen läuft der Ankauf von Staatsanleihen seitens der Europäischen Zentralbank seit dem März des aktuellen Jahres munter weiter. Bisher hat die EZB öffentliche Schuldtitel im Gesamtvolumen von mehr als 134 Milliarden Euro erworben.
Erwähnenswert ist hierbei der Umstand, dass auch Wertpapiere des Euro-Rettungsschirms (ESM) auf der Einkaufsliste der EZB stehen. Die erklärten Ziele bleiben die Anfachung der Konjunktur und die Steigerung der Inflation.
Ob es der EZB gelingen wird die europäische Peripherie zu beleben ist mehr als fragwürdig, was unter anderem die europäische Leitwährung auf die Talfahrt geschickt hat.
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