Rock Tech Lithium Inc.: Lithium: Die Angebots- und Nachfrageschere geht auseinander
26.06.2020 / ID: 348270
Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen
http://www.irw-press.at/prcom/images/messages/2020/52424/Newsletter 41 Angebots- Nachfrageschere.001.jpeg
Dirk Harbecke, Chairman von Rock Tech Lithium, erläutert Hintergründe zum Lithiummarkt
Noch gibt es ein leichtes Überangebot von Lithium, was durch den weltweiten temporären Corona-bedingten Shutdown der Automobilindustrie zusätzlich verschärft wurde. Nun gibt es reihenweise Produzenten, die neue oder Ausbau-Projekte verschieben oder sogar ganz streichen. Beispielsweise hat SQM, der zweitgrößte Lithium-Produzent der Welt, den Ausbau seiner Förderung in der chilenischen Atacama-Wüste von Ende 2020 bis spät ins nächste Jahr verschoben. Hier beutet SQM - wie auch andere Lithium-Förderer - einen riesigen Salzsee aus, was allerdings mit Belastungen der Umwelt einhergeht.
Oder Wesfarmers: Das australische Unternehmen hat angesichts der Corona-Krise eine Investitionsentscheidung über das Mount-Holland-Projekt ebenfalls von diesem auf das kommende Jahr vertagt. Auch Albemarle, die weltweite Nummer 1, hat seine Pläne angepasst und revidierte eine Vereinbarung über den Kauf der Lithiummine Wodgina von der australischen Mineral Resources. Und Tianqi aus China verschob erst einmal die Inbetriebnahme der ersten Phase ihres Flaggschiff-Lithiumwerks in Kwinana. Die Liste ließe sich fortsetzen.
Automobilindustrie fährt wieder hoch
Gleichzeitig haben die Autoproduzenten ihre Fabriken schon wieder in Betrieb genommen. Vor allem in China und Europa sind stark steigende Absatzzahlen bei E-Autos zu erwarten. In der Volksrepublik ist dafür vor allem die Verlängerung der Subventionen um zwei Jahre der Grund.
In Deutschland wurde die Kaufprämie für E-Autos jetzt sogar von 6.000 auf 9.000 Euro angehoben. Und da könnte noch mehr kommen. Gerade hat Renault angekündigt, die Subvention um weitere 1.000 Euro aufzustocken. Dann gibt es beim Kauf eines E-Autos 6.000 Euro vom deutschen Staat und weitere 4.000 Euro von Renault. Zum Vergleich: Das E-Auto Renault Zoe kostet mit der Grundausstattung weniger als 22.000 Euro zuzüglich der Miete für die Batterie. Und BMW erhöht die Subvention sogar auf 12.000 Euro, wenn der Käufer gleichzeitig seinen alten BMW-Diesel eintauscht.
Gleichzeitig will der deutsche Staat 2,5 Milliarden Euro in den Ausbau der Ladesäulen-Infrastruktur, in die Förderung von Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektromobilität sowie in die Batteriezellfertigung investieren.
Nicht nur Deutschland, sondern ganz Europa pusht jetzt das Thema Elektromobilität. Seit diesem Jahr gilt die Begrenzung des CO2-Ausstoßes. Allerdings werden erst ab 2021 Strafzahlungen bei einem Überschreiten fällig. Vereinfacht ausgedrückt dürfen die Flotten der Neuwagen nur noch durchschnittlich 95 Gramm Co2 pro Kilometer ausstoßen. Umgerechnet bedeutet dies, dass die Autos dann nicht mehr als 3,6 Liter Diesel beziehungsweise 4,1 Liter Benzin pro 100 Kilometer verbrauchen dürfen. Ohne den massiven Einsatz beziehungsweise Verkauf von E-Autos ist das nicht zu schaffen.
Nach einer Studie der Unternehmensberatung PA Consulting könnte das allein bei Volkswagen zu Strafzahlungen von bis zu 4,5 Milliarden Euro führen. Das erklärt auch, warum VW in Zwickau mit aller Macht die Produktion des E-Autos ID.3 hochfahren will. Experten rechnen allerdings damit, dass die Auto-Konzerne die Verkäufe von E-Autos erst ab dem kommenden Jahr richtig anheizen werden. Denn die Abgaswerte vom laufenden Jahr bilden die Basis für künftige prozentuale Reduzierungen. Je mehr CO2 die Autos in diesem Jahr in die Luft blasen, desto geringer fallen die absoluten Reduzierungen in der Zukunft aus.
Massiver Anstieg der Verkäufe von E-Autos
Angesichts dieser umfangreichen Subventionen und Strafmaßnahmen rechnen die Analysten von Crain Energy Research damit, dass die Zahl der verkauften Elektro-Autos im kommenden Jahr um weltweit mehr als ein Drittel steigt und erstmals die Marke von drei Millionen durchbricht.
Das Researchhaus Benchmark Mineral Intelligence geht davon aus, dass die Angebotsseite nicht schnell genug auf eine steigende Nachfrage reagieren kann. Das scheint absehbar. Denn die Auto-Hersteller fahren gerade ihre Produktions-Kapazitäten hoch. Und das geht deutlich schneller, als ein Lithium-Vorkommen in Produktion zu überführen - insbesondere wenn Investitionsentscheidungen immer weiter verschoben werden. Dies wird klar zu steigenden Lithiumpreisen führen, und zu hohen Gewinnen für die Unternehmen, die die Kapazitäten rechtzeitig aufbauen.
Kontaktieren Sie uns:
Dirk Harbecke
Chairman of the Board
E-Mail: dharbecke@rocktechlithium.com
Mobil: +41-76-816 60 67
Rock Tech Lithium Inc.
600 -777 Hornby Street
Vancouver, British Columbia V6Z 1S4
Tel: +1 (778) 358-5200
Fax: +1 (604) 670-0033
http://www.rocktechlithium.com
Aktien Aktienkurs Aktienmarkt Börse Börsen News Finanz Finanzen Geld Lithium Mining Nachrichten Nachrichten Aktuell Nac
Rock Tech Lithium Inc.
Brad Barnett
900 - 1021 West Hastings Street
V6E 0C3 Vancouver, BC
Kanada
email : bbarnett@rocktechlithium.com
Pressekontakt
Rock Tech Lithium Inc.
Brad Barnett
900 - 1021 West Hastings Street
V6E 0C3 Vancouver, BC
email : bbarnett@rocktechlithium.com
Diese Pressemitteilung wurde über Connektar veröffentlicht.
Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich. Newsfenster.de distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.
Empfehlung | devASpr.de
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Weitere Artikel von Brad Barnett
16.11.2022 | Brad Barnett
Rock Tech reicht letzten Teilantrag im Genehmigungsverfahren für Europas ersten Lithiumhydroxid-Konverter ein
Rock Tech reicht letzten Teilantrag im Genehmigungsverfahren für Europas ersten Lithiumhydroxid-Konverter ein
01.11.2022 | Brad Barnett
Chairman Dirk Harbecke wird wieder CEO bei Rock Tech Lithium
Chairman Dirk Harbecke wird wieder CEO bei Rock Tech Lithium
26.10.2022 | Brad Barnett
Rock Tech Lithium ernennt Sonja Rossteuscher zur neuen Chief Financial Officer
Rock Tech Lithium ernennt Sonja Rossteuscher zur neuen Chief Financial Officer
20.10.2022 | Brad Barnett
Rock Tech liefert Lithiumhydroxid an Mercedes Benz und unterstützt die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte
Rock Tech liefert Lithiumhydroxid an Mercedes Benz und unterstützt die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte
11.10.2022 | Brad Barnett
Europäische Investmentbank prüft Projektfinanzierung von 150 Million Euro für Rock Techs Konverter in Guben
Europäische Investmentbank prüft Projektfinanzierung von 150 Million Euro für Rock Techs Konverter in Guben
Weitere Artikel in dieser Kategorie
30.04.2026 | Innovation Circle Managementgesellschaft mbH
THE GROW MATCH FORUM in Zürich: 1.100 Matches in 12 Stunden
THE GROW MATCH FORUM in Zürich: 1.100 Matches in 12 Stunden
30.04.2026 | Innovation Circle Managementgesellschaft mbH
Bernhard Schindler im Gespräch mit StartUps in Vienna
Bernhard Schindler im Gespräch mit StartUps in Vienna
30.04.2026 | Möbelmacher Matern
Schreiner erfindet sich neu
Schreiner erfindet sich neu
30.04.2026 | Business-Tipp Medien GmbH
E-Rechnungspflicht rückt näher: Viele KMU sind noch nicht vorbereitet
E-Rechnungspflicht rückt näher: Viele KMU sind noch nicht vorbereitet
30.04.2026 | Innovation Circle Managementgesellschaft mbH
Schweizer Präzision, deutsche Verzögerung
Schweizer Präzision, deutsche Verzögerung

