KI-Skills bringen Karrierevorteile
08.06.2026 / ID: 442261
Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen
Eschborn, Juni 2026 – Künstliche Intelligenz (KI) im Arbeitskontext wird nicht selten als Bedrohung für Arbeitnehmende wahrgenommen. Die Randstad Studie „Age of Augmentation“ zeigt aber, dass es im Berufsleben auf die Mischung von menschlichem Urteilsvermögen und einem versierten Umgang mit KI ankommt. Für die Studie wurden weltweit 35,8 Millionen Stellenanzeigen zwischen 2021 und 2026 ausgewertet, darunter 2,4 Millionen in Deutschland.
Die KI als Karrierebeschleuniger
Weltweit gibt es immer mehr Stellen, die von Arbeitnehmenden KI-Kompetenzen verlangen; in manchen Berufsfeldern beträgt das Wachstum bis zu 5000 %, wohingegen die Anzahl an Stellenanzeigen ohne KI-Kompetenzen generell stagniert. Gleichzeitig nimmt die Nachfrage nach emotionaler Intelligenz (+173 %), Kreativität (+168 %), Problemlösungsfähigkeiten (+35 %) in Stellenausschreibungen deutlich zu. „Aus den Studienergebnissen wird klar: Die Kombination aus KI-Kenntnissen und menschlicher Expertise wird beim beruflichen Fortschritt eine immer größere Rolle spielen“, sagt Robert Bhuiyan, Geschäftsführer von Randstad Professional in Deutschland.Dieser Fortschritt ist bereits spürbar, vor allem wenn es darum geht, wie schnell jemand befördert wird. Über Sektoren und Berufsbilder hinweg können Arbeitnehmer:innen, die über nachweisbare KI-Kenntnisse verfügen, 3,5-mal schneller die Karriereleiter hinaufklettern. „Auch bei Gehältern sind die Vorteile merklich. Beschäftigte, die KI-Kompetenzen mitbringen, können im globalen Vergleich eine bis zu 25 % höhere Vergütung in ihrem Job erwarten. Und dieser Sprung dürfte angesichts eines allgemeinen Arbeitskräftemangels in den kommenden Jahren weiter wachsen”, ergänzt Robert Bhuiyan.
Einsatz von KI steigt - und auch das Bedürfnis nach Kontrolle
Wie wichtig der Mensch beim Umgang mit der KI bleibt, lässt sich der Nachfrage nach Mitarbeitenden mit Kontrollfunktion über die KI ablesen. Im Zeitraum von März 2025 bis März 2026 stieg etwa die Nachfrage nach KI-Trainer:innen um 281 %, nach Spezialist:innen für Prozessautomatisierung um 196 %. „KI wird immer stärker Einzug in den Arbeitsalltag der Unternehmen halten, daher investieren die Verantwortlichen in Stellen, die KI-Tools bedienen können”, betont Robert Bhuiyan.„Vor diesem Hintergrund ist es für Arbeitnehmende ratsam, sich lieber früher als später mit KI zu befassen”, so Bhuiyan weiter. „Denn es ist nicht mehr die Frage, ob KI Einzug in die Arbeitsrealität hält, sondern wie. Auch Arbeitgeber haben ein Interesse daran, ihre Belegschaften durch konkrete Weiterbildungsangebote zum Umgang mit einschlägigen Anwendungen zu befähigen. Nur wer weiß, wie man KI richtig einsetzt, profitiert von einer höheren Produktivität und kann monotone Aufgaben an die Technologie abgeben.”
Über die Studie „Age of Augmentation“
Die Studie basiert auf einer quantitativen Analyse von über 35 Millionen Stellenanzeigen weltweit im Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis zum 31. März 2026. Die vom Talent Intelligence-Team von Randstad durchgeführte Analyse stützt sich auf Daten von LinkedIn, dem Marktanalyseunternehmen Lightcast und internen Quellen von Randstad und liefert detaillierte Auswertungen für elf Länder: Australien, Belgien, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, Japan, die Niederlande, Spanien, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten von Amerika.
Über Randstad
Randstad ist einer der weltweit führenden Personaldienstleister mit dem Ziel, so spezialisiert und so fair zu werden wie kein anderes Unternehmen in der Welt der Arbeit. Wir sind Partner für Talente und Kunden und kennen den Arbeitsmarkt genau. Durch unsere vier Spezialisierungen – Operational, Professional, Digital und Enterprise – unterstützen wir Unternehmen dabei, mit leistungsfähigen, vielfältigen und agilen Teams erfolgreich zu sein. Wir bieten Menschen mit jeglichem Hintergrund faire Jobchancen und helfen ihnen, mit der sich stetig wandelnden Arbeitswelt mitzuhalten.Randstad Deutschland ist mit rund 28.200 Mitarbeitenden, darunter 1.800 internen, und 390 Standorten in 270 Städten vertreten. Unser Umsatzvolumen umfasste 2025 1,493 Milliarden Euro. CEO ist Henri Viswat.Seit über 55 Jahren in Deutschland aktiv, gehört Randstad Deutschland zur 1960 in Amsterdam gegründeten und dort börsennotierten Randstad N.V. mit Sitz im niederländischen Diemen. 2025 hat Randstad mit rund 38.000 Mitarbeitenden weltweit mehr als 1,7 Millionen Personen in 39 Ländern bei ihrer Suche nach einem für sie passenden Job geholfen sowie fast 150.000 Kunden unterstützt und damit einen Gesamtumsatz von 23,1 Milliarden Euro erwirtschaftet.
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