Pressemitteilung von Büro-Jung GmbH Co. KG

Moderner Workspace: Warum wir „Third Places“ brauchen


16.06.2026 / ID: 442641
Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen

Moderner Workspace: Warum wir „Third Places“ brauchenMainz, 16.06.2026 – Die Arbeitswelt hat sich nachhaltig verändert. Seit der Pandemie suchen Unternehmen nach Lösungen, um Mitarbeitende zurück in die Büros zu holen und langfristig an sich zu binden. Doch die reine Rückkehrpflicht greift zu kurz. Der Mainzer Experte für Arbeitswelten, Büro Jung  beleuchtet ein Konzept, das die Rettung für die kriselnde Bürokultur sein könnte: Die Integration von sogenannten „Third Places“ direkt im Unternehmen.

Die Verschmelzung von zuhause und Arbeitsplatz

Klassisch versteht man in der Soziologie unter dem „First Place“ das Zuhause und unter dem „Second Place“ die Arbeit. Ein „Third Place“ (dritter Ort) – wie Cafés, Parks oder Bibliotheken – diente bisher als neutraler Ausgleich für Gemeinschaft und soziale Kontakte.

Durch den massiven Einzug des Homeoffice sind die Grenzen zwischen dem ersten und zweiten Ort verschwommen. Was für viele Flexibilität bedeutete, wurde besonders für Jugendliche und Berufseinsteiger zur Belastung: Es fehlte an strukturierter Führung, informellem Austausch („Flurfunk“) und sozialer Orientierung. Sie fühlten sich im isolierten Homeoffice oft allein gelassen.

Corona als Brandbeschleuniger einer neuen Realität

Betrachtet man die gesamte Situation mit einem neutralen Blick, so war die Pandemie im Grunde lediglich der Brandbeschleuniger, der unsere tägliche Arbeit ins Wanken gebracht hat. Urplötzlich schien die gewohnte Arbeitswelt stillzustehen. Arbeit und Leben mussten von heute auf morgen völlig neu definiert und auch neu gedacht werden. Im Lockdown versuchten die Menschen, den First Place und den Second Place krampfhaft unter einen Hut zu bekommen, während die Grenzen zwischen Arbeit, Haushalt und Kinderversorgung komplett verwischten. Es entstand eine tiefe Sehnsucht nach einem Ort der Geborgenheit, der Ruhe und der Konzentration – ein Verlangen, das die klassischen Büros in ihrer alten Form nicht mehr erfüllen konnten.

Der „Third Place“ als Magnet im eigenen Unternehmen

Genau hier müssen Unternehmen ansetzen, um als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben. Die Zukunft der Bürogestaltung  liegt darin, diese „Third Places“ fest in die eigene Unternehmenskultur zu integrieren und damit den verwaisten Bürogebäuden wieder echtes Leben einzuhauchen.
„Ein moderner dritter Ort im Büro ist weit mehr als nur eine Kaffeeküche. Es sind Räume der Begegnung, der Inspiration und der Entspannung“, so die Experten von Büro Jung. „Hier entstehen spontane Ideen, hier wird Gemeinschaft gelebt und hier finden auch junge Talente die Struktur und die Wertschätzung, die sie für ihre Entwicklung brauchen.“

Wie sollten diese Orte genau aussehen?

Damit ein dritter Ort im Unternehmen funktioniert müssen die Räume für jeden Mitarbeitenden leicht und barrierefrei zugänglich sein. "Wir nennen dieses Konzept eines Work Cafés“auch Clubrestaurant – ein Ort, der die Identität eines Unternehmens eins zu eins widerspiegelt. Mit solchen Konzepten lässt sich eine echte Geschichte erzählen und gezielt Anregungen schaffen, um ein Unternehmen strategisch weiterzuentwickeln, so Geschäftsführerin Sandra Jung."

Das Büro der Zukunft  kann aus diesem zentralen Raum weiterentwickelt werden. Lichtgestaltung, Akustik, jede Menge Ästhetik und harmonische Materialien müssen in die Konzipierung der neuen Bürowelten mit einfließen Ziel ist es, eine lockere und entspannte Umgebung zu schaffen, die sich bewusst vom klassischen Schreibtisch-Layout abhebt und die Gegenwart sowie die Zukunft in Einklang bringt.

(Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)

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