Moderne Stromvermarktung: Warum klassische Modelle wie feste Einspeisung und PPA an Grenzen stoßen
11.08.2026 / ID: 444733
Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen
Pronsfeld. Mit dem starken Zubau der Photovoltaik verändert sich die Ertragslogik von Solarstrom. Weil nahezu alle Anlagen zur selben Zeit einspeisen, nämlich mittags bei Sonnenschein, ist das Angebot genau dann am größten und der Börsenpreis am niedrigsten. Fachleute sprechen vom Kannibalisierungseffekt: Je mehr Photovoltaik am Netz ist, desto geringer fällt der durchschnittliche Erlös je Kilowattstunde aus. In besonders sonnigen Stunden können die Börsenpreise sogar negativ werden.Klassische Vermarktungsmodelle stoßen in diesem Umfeld an ihre Grenzen. Die feste Einspeisevergütung sichert zwar einen garantierten Satz, lässt aber keinen Spielraum, um von hohen Preisen zu profitieren. Seit dem Solarspitzengesetz, das am 25. Februar 2025 in Kraft getreten ist, entfällt für neue Anlagen zudem die Vergütung in Stunden mit negativen Börsenpreisen. Einzelne Stromabnahmeverträge, sogenannte Power Purchase Agreements, binden den Erlös an einen Abnehmer und sind wenig flexibel.
Moderne Stromvermarktung setzt daher nicht mehr auf ein starres Modell, sondern auf ein aktives Bilanzkreismanagement. Dabei wird der erzeugte Strom nicht einfach eingespeist, sondern gebündelt und gezielt zu den Zeitpunkten am Markt platziert, an denen die Nachfrage und damit die Preise höher sind. Ein Batteriespeicher erweitert diesen Spielraum, weil er Strom aus Phasen mit Überangebot in Phasen mit höherer Nachfrage verschiebt.
Für Investoren verschiebt sich damit der Blick. Nicht mehr die maximale Einspeisemenge entscheidet über den wirtschaftlichen Erfolg, sondern die Frage, wann und zu welchen Konditionen der erzeugte Strom vermarktet wird. Aus einem passiven Einspeiseprofil wird ein aktiv gesteuertes Vermarktungskonzept.
Die Frank Finanzplanung GmbH & Co. KG aus Pronsfeld bindet Photovoltaikanlagen und den erzeugten Strom in ein aktives Bilanzkreismanagement ein und kombiniert sie mit Speicherlösungen. Nach eigenen Angaben steht dabei die planbare, marktnahe Vermarktung im Vordergrund. Das Unternehmen begleitet Investoren bei Auswahl, Finanzierung und Umsetzung solcher Photovoltaik-Direktinvestments.
Wie bei jeder Kapitalanlage gilt auch bei Photovoltaik-Direktinvestments, dass eine sorgfältige Prüfung der Investition unerlässlich ist. Die veränderten Rahmenbedingungen am Strommarkt machen eine ganzheitliche Betrachtung der wirtschaftlichen, technischen und steuerlichen Aspekte wichtiger denn je.
Frank Finanzplanung GmbH & Co. KG
Herr Jonas Frank
Hauptstraße 37
54597 Pronsfeld
Deutschland
fon ..: 065569007536
web ..: https://frank-finanzplanung.de
email : info@frank-finanzplanung.de
Pressekontakt:
Frewert-Media
Herr Jonas Frewert
Leopoldstraße 2-8
32051 Herford
fon ..: 052617000503
email : beyza.bozan@frewert-media.de
Diese Pressemitteilung wurde über Connektar veröffentlicht.
Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich. Newsfenster.de distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.
Empfehlung | devASpr.de
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Weitere Artikel in dieser Kategorie
13.09.2026 | JS Research GmbH
Wochenrückblick KW 37-2026! Das Geld wird wieder teurer!
Wochenrückblick KW 37-2026! Das Geld wird wieder teurer!
12.09.2026 | JS Research GmbH
Newcore Gold verbindet ‚PFS'-Basis mit neuem Explorationspotenzial!
Newcore Gold verbindet ‚PFS'-Basis mit neuem Explorationspotenzial!
11.09.2026 | Syngenio AG
Wero jetzt auch am POS
Wero jetzt auch am POS
11.09.2026 | DEUTSCHE PFANDVERWERTUNG Ostermayer & Dr. Gold GbR
Absage der öffentlichen Versteigerung eines Geschäftsanteils an der ROGON Technologies GmbH
Absage der öffentlichen Versteigerung eines Geschäftsanteils an der ROGON Technologies GmbH
11.09.2026 | Kanzlei Consilium
Ein Jahr statt drei: Privatinsolvenz in Irland endet nach zwölf Monaten und wird in Deutschland automatisch anerkannt
Ein Jahr statt drei: Privatinsolvenz in Irland endet nach zwölf Monaten und wird in Deutschland automatisch anerkannt

