TU Berlin: Projekt zu geraubten Büchern in der NS-Zeit wird weiter gefördert
29.07.2013 / ID: 129141
Wissenschaft, Forschung & Technik
Für ihre Forschungen zu geraubten Büchern in der Zeit des Nationalsozialismus ist der Universitätsbibliothek der TU Berlin eine weitere Förderung in Höhe von 60.000 Euro bewilligt worden. Die Mittel stammen aus dem Haushalt von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU).
Seit 1. November 2012 wird an der Universitätsbibliothek der TU Berlin im Rahmen des Projektes "Untersuchung der 1945 aus der ehemaligen Luft-kriegsakademie Berlin-Gatow an die Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin übernommenen Bücher und Zeitschriften auf NS-Raubgut" systematisch nach Büchern gesucht, die in der Nazizeit ihren rechtmäßigen Besitzern geraubt worden sind. Ziel ist die Restitution an die ehemaligen Besitzer oder ihre Erben, aber auch die detaillierte Dokumentation des begangenen Unrechts.
Untersucht wird der im Herbst 1945 von der ehemaligen Luftkriegsakade-mie Gatow an die Universitätsbibliothek übernommene Bestand von circa 10.000 Bänden. Für das Projekt wurde im vergangenen Jahr über die Ar-beitsstelle für Provenienzrecherche/-forschung erfolgreich ein Antrag auf Förderung durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gestellt. Die damals zur Verfügung gestellten Mittel in Höhe von knapp 60.000 Euro (das sind zwei Drittel der Projektkosten, ein Drittel muss die Universitätsbibliothek als Eigenanteil selbst tragen) waren auf ein Jahr befristet. Mit den 60.000 Euro, die nun erneut bereitgestellt worden sind, kann die Forschung, wie ursprünglich geplant, bis 31. Oktober 2014 fortgeführt werden.
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TU Berlin, Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Alumni
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