Koalieren oder kapitulieren?
03.04.2025
Bildung, Karriere & Schulungen

"Man sollte nur vielversprechende Parteien zusammenbringen", sagt Dr. Thomas Ferdinand, erfahrener Recruiter in der Finanzdienstbranche. Ohnehin sei Personalmanagement ein wenig wie die Koalitionsverhandlungen in der Politik. In folgendem Fachbeitrag gibt Dr. Thomas Ferdinand Tipps, was Unternehmen besser machen können.
Die Ampel-Regierung zeigte eindrucksvoll, was passiert, wenn es eben nicht passt, zu viele Zugeständnisse gemacht werden und zu viele Kompromisse den politischen Alltag bestimmen. Angetreten mit großen Visionen, endeten viele Reformvorhaben in zähen Verhandlungen, bei denen keine Partei wirklich das erreichte, was sie ursprünglich wollte. Das Resultat: Wachsende Unzufriedenheit auf allen Seiten, keine erfolgreichen Ergebnisse und letztendlich das Ende der gemeinsamen Zusammenarbeit. Ein ähnliches Phänomen könne man in der Personalvermittlung beobachten, so Ferdinand.
Egal auf welcher Seite: Ob Bewerber, langjähriger Mitarbeiter oder Personalleiter - lässt man sich auf Bedingungen ein, die nicht wirklich passen, oder geht man faule Kompromisse ein, führt das nicht zum Erfolg, geschweige denn zu einer starken Mitarbeiterbindung. Konsequenz: Gute Mitarbeiter gehen wieder und suchen neue Wirkungskreise. Schlechte Mitarbeiter bleiben und werden über kurz oder lang gekündigt.
Die Lehre daraus: Erfolgreiche Verhandlungen - sei es in der Politik oder auf dem Arbeitsmarkt - basieren nicht auf halbherzigen Kompromissen, sondern auf echten Win-Win-Lösungen. "Die gibt es nur, wenn Mitarbeiter und Unternehmen perfekt zueinander passen", weiß Dr. Thomas Ferdinand. Umso wichtiger sei erfolgreiches Personalmanagement.
"Unternehmen müssen erkennen, dass Spitzenkräfte eine Investition und keine reine Kostenstelle sind. Gleichzeitig sollten Kandidaten ihre Fähigkeiten realistisch einschätzen und klar formulieren, was sie vom Unternehmen erwarten", erläutert Ferdinand.
Keine Kompromisse
Ein häufiges Problem - sowohl in der Politik als auch in der Personalvermittlung - sind vorschnelle Kompromisse. In politischen Verhandlungen erleben wir immer wieder, dass Parteien sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigen, um einen Konsens zu schaffen. In der Folge ist niemand wirklich zufrieden, was zu Instabilität und Reibungspunkten führt. Ähnlich ist es in der Arbeitswelt: Wenn ein Unternehmen einen Bewerber einstellt, nur weil gerade keine bessere Alternative verfügbar ist, oder ein Kandidat eine Position akzeptiert, die nicht 100prozentig seinen Erwartungen entspricht, ist das Ergebnis oft Unzufriedenheit und ein erneuter Wechsel nach kurzer Zeit. "Das kann nicht der Anspruch eines effizienten Personalmanagements sein", meint Ferdinand.
Ehrlichkeit und Transparenz
Ein weiterer zentraler Erfolgsfaktor ist Transparenz: Nur wenn offen über Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken auf beiden Seiten gesprochen wird, kann eine tragfähige Verbindung entstehen. Dabei gehe es nicht darum, sich im besten Licht zu präsentieren oder reines Employer Branding zu betreiben, sondern um ehrliche Kommunikation auf Augenhöhe, erläutert der erfahrene Recruiter.
Proaktiv suchen - wer abwartet, verliert die besten Talente
Neben inhaltlichen Themen ist auch der Faktor Zeit entscheidend. Wer in der Politik zu lange verhandelt, riskiert, dass die öffentliche Unterstützung schwindet. In der Personalvermittlung bedeutet eine zu lange Entscheidungsfindung, dass potenzielle Kandidaten sich für andere Optionen entscheiden. "Geschwindigkeit ist eine Form der Wertschätzung", betont Ferdinand. "Wenn das Eisen heiß ist, muss es geschmiedet werden - wer zögert, verliert nicht nur die besten Talente, sondern signalisiert auch mangelndes Interesse. Wer nur darauf wartet, dass sich Top-Mitarbeiter schon auf eine Stellenanzeige des Unternehmens melden, wartet oft vergeblich. Nach den wirklich guten Fachkräften sollte man schon proaktiv suchen, und nicht einfach nur abwarten", so Ferdinand.
Letztlich zeigt sich sowohl in der Politik als auch in der Personalvermittlung, dass der Erfolg in der langfristigen Zufriedenheit aller Beteiligten liegt. Unternehmen profitieren nur dann von neuen Mitarbeitern, wenn diese nicht nur fachlich qualifiziert, sondern auch motiviert und langfristig engagiert sind. Kandidaten wiederum finden nur dann Erfüllung in ihrer neuen Position, wenn sie nicht nur fair entlohnt werden, sondern auch Entwicklungsmöglichkeiten und ein unterstützendes Umfeld erhalten.
Die Kunst der Personalvermittlung besteht darin, genau dieses "Perfect Match" zu finden - indem nicht irgendeine, sondern die beste Lösung für beide Seiten gefunden wird.
Dr. Thomas Ferdinand setzt daher in der Personalvermittlung auf gezielte Direktansprache und ein starkes Netzwerk: "Ich nutze ganz bewusst analoges Recruiting. Viele potenzielle Spitzenkräfte bewegen sich unter dem Radar. Gute Risikomanager oder brillante Investmentanalysten verbringen ihre Zeit nicht auf Social Media. Diese Leute werden aufmerksam, wenn sie persönlich angesprochen werden, am besten durch einen persönlichen Anruf. Das drückt Wertschätzung aus", ist sich Dr. Thomas Ferdinand sicher. Mit seiner erfolgreichen Methode findet er jene Talente, die nicht nur fachlich, sondern auch kulturell zur DNA eines Unternehmens passen. "Für die Kandidaten und Unternehmen bedeutet das, dass wir nur wirklich vielversprechende Parteien zusammenbringen, indem wir die Wünsche und Anforderungen beider Seiten abgleichen. So bekommen Unternehmen nur geprüfte Bewerber, die perfekt zu ihnen passen. Das spart ihnen langwierige Bewerbungsverfahren und damit am Ende viel Zeit."
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