Pressemitteilung von W&D Schörle

Was, wenn unsere Fragen das Problem sind - und nicht die Antworten?


24.08.2026 / ID: 445098
Bildung, Karriere & Schulungen

Was, wenn unsere Fragen das Problem sind - und nicht die Antworten?Wann haben Sie zuletzt einem Menschen eine Frage gestellt, deren Antwort Sie wirklich nicht kannten?


Nicht im Sinne einer Wissensfrage. Sondern eine Frage, bei der Sie auch keine Vorstellung davon hatten, wie der andere Mensch antworten sollte. Das klingt zunächst selbstverständlich. Ist es aber nicht. Denn in vielen unserer Fragen steckt bereits etwas von uns selbst: unsere Erfahrung, unsere Erwartungen, unsere Bewertungen oder eine Vermutung darüber, was für den anderen richtig sein könnte.


"Wäre es nicht besser, wenn …?"

"Hast du schon einmal daran gedacht …?"

"Warum machst du nicht einfach …?"


Grammatikalisch sind das Fragen. Aber wie viel Raum lassen sie für eine Antwort, mit der wir nicht gerechnet haben? Was geschieht, wenn eine Frage wirklich offen bleibt?


Armgard/Luna und Hajo Schörle beschäftigen sich seit vielen Jahren mit einer anderen Möglichkeit des Fragens.


Sie nennen sie die öffnende Frage.


Ihr Ausgangspunkt ist erstaunlich einfach:

Eine öffnende Frage braucht die Bereitschaft, ihre Antwort noch nicht zu kennen.

Sie soll einen Menschen nicht zu einer bestimmten Erkenntnis führen. Sie muss nichts korrigieren und nicht sofort etwas lösen. Sie darf zunächst einfach einen Raum öffnen.


Und genau dort kann etwas Spannendes geschehen. Vielleicht entsteht ein Gedanke, der vorher noch nicht da war.


Eine Erinnerung.

Ein anderer Blickwinkel.

Vielleicht taucht plötzlich eine Verbindung zwischen Dingen auf, die vorher nichts miteinander zu tun zu haben schienen.


Oder aus einer Frage entsteht eine weitere.

Vielleicht ist die erste Antwort gar nicht die wichtigste


Wir denken Fragen häufig linear:

Frage → Antwort.


Doch eine öffnende Frage kann etwas anderes auslösen:

Frage → Gedanke → Wahrnehmung → neue Perspektive → nächste Frage → neue Möglichkeit.


Damit verändert sich der Blick auf das Fragen. Die eigentliche Wirkung einer Frage liegt möglicherweise gar nicht in der ersten Antwort. Sondern in dem, was sie danach noch in Bewegung bringt. Das gilt für Gespräche mit anderen Menschen ebenso wie für die Fragen, die wir uns selbst stellen.


Was geschieht, wenn wir eine Frage nicht sofort beantworten?

Wir leben in einer Zeit schneller Antworten. Informationen sind innerhalb von Sekunden verfügbar. Einschätzungen werden unmittelbar abgegeben. Auf komplexe Themen folgen nicht selten erstaunlich einfache Antworten.


Aber manche Fragen entfalten ihre Kraft gerade dann, wenn sie eine Weile unbeantwortet bleiben dürfen.


Was beschäftigt mich wirklich?

Was würde ich beginnen, wenn ich nicht scheitern könnte?

Was möchte ich dem Leben schenken?


Eine Frage kann morgens eine andere Antwort hervorrufen als am Abend. Heute eine andere als in einem Jahr. Die Frage ist dieselbe. Aber der Mensch, der ihr begegnet, ist es nicht.


Von 99 Fragen zu FragenMagie®


Seit 2013 haben Armgard und Hajo Schörle dieses Feld mit ihren 99-Fragen-Büchern erkundet. Die Fragen beschäftigen sich mit unterschiedlichen Lebensbereichen - von der Begegnung mit sich selbst über Dankbarkeit und Kreativität bis zu spirituellen Lebensfragen.

Über die Jahre entstand daraus eine weiterführende Erkenntnis: Nicht allein die Frage entscheidet darüber, was entstehen kann. Entscheidend ist auch die Haltung, aus der wir fragen - und zuhören. Aus dieser langjährigen Entwicklungsarbeit ist nun FragenMagie® entstanden.


Die erste Edition verbindet 52 individuell gestaltete Fragenkarten mit einem umfangreichen Begleit- und Arbeitsbuch, Raum für eigene Reflexionen und einer Einführung in die Philosophie der öffnenden Frage.


Zuhören, ohne zu wissen, was gleich kommt


Wer eine Frage stellt, ohne die Antwort bereits zu erwarten, verändert damit auch seine eigene Rolle. Er muss neugierig bleiben. Zuhören. Vielleicht Stille aushalten. Eine andere Sichtweise stehen lassen. Und darauf verzichten, das Gesagte sofort mit den eigenen Erfahrungen zu vergleichen, zu beurteilen oder mit einem Ratschlag zu beantworten.


Die Haltung hinter FragenMagie® lässt sich deshalb vielleicht am besten in zwei Sätzen ausdrücken:

Nicht wissen müssen, was entstehen soll.Sondern neugierig sein auf das, was entstehen kann. Darin steckt mehr als eine Gesprächstechnik. Es ist eine Haltung dem anderen Menschen gegenüber.


Was wäre, wenn wir wieder neugieriger aufeinander würden?


Was würde sich in Partnerschaften verändern, wenn wir weniger voraussetzen würden, was der andere denkt?

Was in Familien?

Was in Schulen?

Was in Unternehmen und Teams?

Was in Coaching und Beratung?

Und vielleicht sogar in gesellschaftlichen Debatten?


FragenMagie® gibt darauf bewusst keine Antwort. Denn vielleicht beginnt eine andere Form des Dialogs gerade dort, wo wir nicht sofort antworten müssen. Wo unterschiedliche Sichtweisen nebeneinander bestehen dürfen. Wo eine Frage nicht dazu dient, den anderen zu überzeugen. Sondern Ausdruck eines echten Interesses wird:


Was bewegt dich?

Wie siehst du das?

Was siehst du, das ich vielleicht noch nicht sehe?


Vielleicht brauchen wir für bessere Gespräche deshalb nicht immer bessere Argumente. Vielleicht brauchen wir manchmal einfach den Mut zu einer Frage, deren Antwort wir noch nicht kennen.


FragenMagie® - Fragen, die uns füreinander öffnen


Nach mehreren Jahren des Entwickelns, Erprobens und Weiterdenkens erscheint nun die erste vollständige FragenMagie®-Edition.

Sie enthält 52 Fragenkarten, ein Begleit- und Arbeitsbuch sowie die Philosophie der öffnenden Frage in einer hochwertigen Geschenkbox.

Die erste Edition kann ab sofort für 49 Euro vorbestellt werden. Die Auslieferung beginnt am 10. Oktober 2026.


FragenMagie® - Fragen, die uns füreinander öffnen.


[Link zur FragenMagie®-Seite]
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W&D Schörle
Herr Hajo Schoerle
Lise-Meitner-Str 9
72202 Nagold
Deutschland

fon ..: 07452 2690
web ..: http://www.schoerle.de
email : info@schoerle.de

Pressekontakt:

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