Pressemitteilung von Die Menschenleserin aus Franken

Bundeskanzler Merz erklärt gute Ausbildung zur wichtigsten Aufgabe


02.10.2026 / ID: 446743
Bildung, Karriere & Schulungen

Bundeskanzler Merz erklärt gute Ausbildung zur wichtigsten AufgabeSelten hat ein Bundeskanzler so deutlich für die Ausbildung junger Menschen geworben. Bei der Verleihung des Deutschen Schulpreises in Berlin bezeichnete Friedrich Merz es in dieser Woche als eine der wichtigsten, wenn nicht als die wichtigste Aufgabe unserer Gesellschaft, dass Kinder und Jugendliche eine gute Ausbildung bekommen und auf ihren Lebensweg vorbereitet werden. Lehrerinnen und Lehrer nannte er „die wichtigste Berufsgruppe unseres Landes“. Ute Herzog, Rednerin, Trainerin und als „Die Menschenleserin aus Franken“ Expertin für Menschenkenntnis und Körpersprache , unterstreicht diese Botschaft ausdrücklich und ergänzt sie um den Blick aus der Praxis.


Große Worte zur richtigen Zeit


Das neue Ausbildungsjahr hat gerade begonnen, und die Lage ist angespannt. Im vergangenen Jahr wurden bundesweit rund 476.000 neue Ausbildungsverträge geschlossen, deutlich weniger als zuvor, und nahezu jeder dritte Ausbildungsvertrag wird vorzeitig gelöst. „Ich freue mich sehr, dass der Bundeskanzler das Thema so weit nach oben hängt“, sagt Ute Herzog. „Für Betriebe, die händeringend Nachwuchs suchen, ist das eine wichtige Bestätigung. Junge Menschen zu fördern, ist keine Sozialleistung, sondern die einzige Antwort auf den Fachkräftemangel, die langfristig trägt.“


Ein Moment mit Taschentuch


Für Gesprächsstoff sorgte vor allem ein anderer Augenblick. Als die Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte der ausgezeichneten Schule jubelnd auf die Bühne stürmten und den Kanzler umarmten, nahm Merz die Brille ab und tupfte sich mit dem Taschentuch die Tränen aus den Augen. Ute Herzog sieht das mit einem Augenzwinkern: „Als Menschenleserin schaue ich bei Emotionen immer darauf, ob Gesicht, Hände und Haltung dieselbe Geschichte erzählen. Sagen wir es so: Ganz restlos überzeugt hat mich der Taschentuch-Moment noch nicht.“ Viel wichtiger findet sie allerdings etwas anderes. „Ob Gefühle echt sind, zeigt sich bei Politikern genauso wie bei Ausbildern erst hinterher, nämlich daran, was nach dem großen Moment tatsächlich passiert.“


Azubis erkennen echte Wertschätzung


Genau hier sieht die Trainerin die eigentliche Lehre für Unternehmen. Junge Menschen der Generation Z spüren ihrer Erfahrung nach sehr schnell, ob Wertschätzung nur behauptet oder wirklich gelebt wird. „Azubis lesen ihre Ausbilder vom ersten Tag an. Sie merken, ob jemand zuhört oder nur auf die Uhr schaut, ob ein Fehler zum Donnerwetter führt oder zu einem Gespräch. Wer im Vorstellungsgespräch von Teamgeist schwärmt und im Alltag keine Zeit hat, verliert sein Gegenüber oft schon in der Probezeit.“


Ute Herzog spricht dabei aus eigener Erfahrung. Sie hat selbst mehrere Auszubildende betreut, die ihr nach einem Ausbildungsabbruch oder einer Unterbrechung von der IHK vermittelt wurden und als schwierige Fälle galten. Alle haben ihre Prüfung im ersten Anlauf bestanden. „Den Unterschied haben selten die Zeugnisnoten gemacht. Entscheidend war, dass ich hinter die Fassade geschaut habe und die jungen Leute gespürt haben, dass ihnen jemand etwas zutraut.“


Vortrag „Willkommen im Arbeitsleben!“


In ihrem Vortrag „Willkommen im Arbeitsleben! Gute Azubis finden und binden“ zeigt Ute Herzog Ausbilderinnen, Ausbildern, Führungskräften und Personalverantwortlichen, was die Generation Z von einer Ausbildung erwartet , wie eine Atmosphäre entsteht, in der Fehler erlaubt sind, und wie Betriebe ihre Azubis über die Ausbildung hinaus an sich binden. Mit Menschenkenntnis und dem Blick auf Körpersprache lernen die Teilnehmenden, Stärken zu erkennen, die auf den ersten Blick nicht sichtbar sind.

Über Ute Herzog


Ute Herzog ist seit 2014 als Trainerin mit dem Schwerpunkt Menschenkenntnis tätig und tritt als „Die Menschenleserin aus Franken“ als Rednerin, Trainerin und Business Coach (EMCC) auf. Sie verfügt über die Ausbildereignung nach AEVO, hat selbst Auszubildende zum Abschluss geführt und ist Autorin des Buchs „Schwierig sind immer die Anderen – Eine Einführung ins Menschenlesen“. Zu ihren Auftraggebern zählen Sparkassen, Bildungseinrichtungen, soziale Träger sowie Industrie- und IT-Unternehmen.

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