Wie Finanzdienstleister nach Fusionen und Übernahmen ihre Altsysteme beruhigt abschalten können
15.05.2015 / ID: 195401
PC, Information & Telekommunikation
Großköllnbach, Mai 2015. Mit der Lösung Chronos für die Datenbank-Archivierung können Finanzdienstleister unbesorgt ihre unrentablen Altsysteme abschalten und gleichzeitig den Zugriff auf die enthaltenen Daten sicherstellen. Die CSP GmbH & Co. KG (http://www.csp-sw.de) bietet umfassende Beratungsleistungen rund um das Application Retirement an. Nach diesem Ansatz können die Daten aus Altsystemen im Datenbankarchiv über einen langen Zeitraum bereitgestellt werden. Die IT-Kosten von Banken und Versicherungen im Hinblick auf Betrieb und Wartung von Soft- und Hardware sowie Lizenzen werden auf diese Weise erheblich reduziert. Das Archiv entspricht dabei weiterhin den gesetzlichen und internen Vorgaben für die Speicherung (Compliance). Die Daten werden in kostengünstigere und revisionssichere Archiv-Storages ausgelagert, die zugleich auch die Compliance-Anforderungen bezüglich des Datenzugriffs erfüllen.
Banken und Versicherungen haben oft historisch gewachsene Anwendungen, meist großrechnerbasierte Individualentwicklungen. Diese zeichnen sich oft durch unzureichende Dokumentation, veraltete Betriebs- und Entwicklungsumgebungen sowie viele Schnittstellen und eine hohe Komplexität aus. Häufig werden sie nur noch aus Compliance-Gründen am Leben erhalten, weil - wenn auch selten - der Zugriff auf die in den Anwendungen enthaltenen Informationen möglich sein muss. Wenn inzwischen bereits modernere Systeme genutzt werden oder es wegen Fusionen und Übernahmen Redundanzen gibt, wird das Stilllegen der Applikation aus Kostengesichtspunkten notwendig. Dem entgegen steht, dass die Daten aufgrund rechtlicher Vorschriften und Audits sowie weiterer Compliance-Vorgaben unveränderbar vorgehalten werden müssen, auch wenn sie selten benötigt werden. Diese Herausforderung löst CSP mit der Standardsoftware Chronos durch ein durchdachtes Application Retirement auf der Basis der Datenbankarchivierung.
Die Lösung verwendet ein offenes Speicherformat. Dadurch bleibt die Lesbarkeit der Daten auch langfristig erhalten. Um Einzelfälle zu recherchieren, muss nicht der gesamte archivierte Datenbestand aktiviert werden. Ein einfacher, webbasierter Client ermöglicht es, Daten auch nach dem Application Retirement zu recherchieren oder selektiv auf stillgelegte Datenbankinhalte zuzugreifen. Sachbearbeitern und dem Management von Banken und Versicherungen stehen auf diese Weise sehr komfortable und einfache Abfragemöglichkeiten zur Verfügung. Die Applikationslogik kann darüber hinaus auch durch entsprechende Abfragen über das Archiv abgebildet werden. "Es wird lediglich eine Chronos-Installation benötigt - selbst dann, wenn eine große Anzahl von Applikationen stillgelegt wird", erläutert Sales Manager Frank Werner.
Application Retirement bei Fusionen und Übernahmen
Werden IT-Konsolidierungen bei Banken und Versicherungen im Rahmen von Fusionen und Übernahmen erforderlich, sollten die Kosten im Detail betrachtet werden. Frank Werner: "Auf Basis des Application Retirements ist es sehr einfach und kostengünstig möglich, die erforderliche Transparenz über Unternehmensdaten für die bisherigen aber auch neue Organisationseinheiten der Institute herzustellen. Es lassen sich also gleich zwei Ziele erreichen: Transparenz einerseits und Konsolidierung andererseits - und obendrein werden die Kosten gesenkt."
Das Beratungsspektrum der CSP umfasst zudem eine fundierte Analyse. Diese bringt schnell Aufschluss darüber, welche spezifischen Datenbank-Abfragen und Auswertungen aus Compliance-Sicht in Banken oder Versicherungen benötigt werden. Eine entsprechende Aufbereitung der Recherche-Oberfläche im Web-Client ist Bestandteil der Projekte für das Application Retirement.
Bildquelle: © istockphoto.com Alexander Chernyakow
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