So wird bei DSL Angeboten getrickst
22.03.2012 / ID: 53284
PC, Information & Telekommunikation
Paderborn, Wirtschaft: Mit 50 Euro Wechselbonus werben einige DSL-Anbieter noch bis Ende März. Was nach viel aussieht, kann bei einigen Angeboten aber ein Trick sein. So gibt es seit ein paar Tagen bei einem Anbieter zwar die gewünschten 50 Euro Bonus, zusätzlich fallen dann aber noch rund 50 Euro Anschlusskosten an. Der Endkunde hat damit unter dem Strich keinen monetären Vorteil erlangt - aber auch keinen Nachteil.
"Solche Angebote sollen zunächst Kunden anlocken, auch wenn diese dann nicht immer wirklich von dem Angebot profitieren," sagt Philipp Jorek vom Verbraucherportal Billig-Tarife.de. Doch das Prinzip funktioniert auch anders: Der DSL-Anbieter wirbt mit 50 Euro Ersparnis für den Anschlusspreis. Einen Geld-Bonus gibt es dann nicht und der Anschlusspreis entfällt. Unter dem Strich bezahlt der Kunde aber genau so viel, wie bei dem erstgenannten Angebot mit den 50 Euro Bonus. "Am Ende ist die Angebots-Variante besser, bei der der Kunde ein besseres Empfinden hat und mehr Glücksgefühle erzeugt," sagt Jorek.
"Verbraucher sollten unbedingt darauf achten, dass beim Tarifvergleich wirklich objektive Vergleichstabellen im Internet genutzt werden," so Jorek weiter. "Diese erkennt man daran, dass die Anschlussgebühr oder die Erhöhung der Grundgebühr ab dem X-ten Monat nicht im Kleingedruckten stehen." Beim Tarifvergleich http://www.billig-tarife.de/internettarife/dsl-flatrate.php werden sowohl die Angebote und Aktionen der Anbieter gelistet, als auch versteckte Kosten oder später eingeplante Preiserhöhungen angezeigt. Zusätzlich werden nicht nur ein paar wenige, große Anbieter angezeigt, sondern auch kleinere, überregionale DSL-Anbieter.
http://www.billig-tarife.de
iMPLI Informations-Systeme GmbH
Technologiepark 11 33100 Paderborn
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