Zuckerreduktion muss zu Kalorienreduktion führen
19.09.2018 / ID: 300285
Essen & Trinken
Das Votum der Verbraucher ist eindeutig: Wird in Lebensmitteln Zucker reduziert, sollen auch die Kalorien deutlich runter. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie, die das Institut Forsa im Auftrag der Wirtschaftlichen Vereinigung Zucker e.V. (WVZ) im Juli 2018 durchgeführt hat. Doch der Produktvergleich zeigt: Häufig liegt die Kalorienreduktion weit unter dem, was die Verbraucher fordern. Denn "weniger Zucker" heißt eben nicht gleich "weniger Kalorien".
Das Institut Forsa hat die Erwartungen der Verbraucher exemplarisch anhand von vier Produkten aus unterschiedlichen Lebensmittelkategorien abgefragt. Den Befragten wurden jeweils zwei Ausführungen gezeigt: Ein Ausgangsprodukt sowie eine Produktvariante, die entweder als "zuckerreduziert" oder mit dem Hinweis "ohne Zuckerzusatz" beworben wurde.
Die große Mehrheit ist der Meinung, dass zuckerreduzierte Produkte und Produkte ohne Zuckerzusatz auch deutlich weniger Kalorien haben sollten als die jeweiligen Ausgangsprodukte. Dafür haben sich - je nach Beispiel - bis zu 90 Prozent der Befragten ausgesprochen. Bis zu zwei Drittel der Befragten gaben zudem an, dass die Kalorienreduktion bei den zuckerreduzierten Produkten bzw. denen ohne Zuckerzusatz mindestens 30 Prozent betragen sollte.
Tatsächlich liegen viele der mit dem Hinweis "zuckerreduziert" oder "ohne Zuckerzusatz" beworbenen Produkte und auch die Produktionsbemühungen bei Eigenmarken der Handelsketten weit unter den Erwartungen der Verbraucher. Denn "weniger Zucker" heißt nicht gleich "weniger Kalorien". Wer Zucker in festen Lebensmitteln reduziert, muss ihn durch andere Zutaten ersetzen. Daher haben zuckerreduzierte Produkte in vielen Fällen ähnlich viele Kalorien wie solche mit vollem Zuckergehalt. Das bestätigen auch immer mehr Hersteller, indem sie entsprechende Hinweise auf den Produkten anbringen.
"Die Umfrage ergibt ein klares Votum: Wenn der Zuckergehalt eines Produktes reduziert wird, muss auch der Kaloriengehalt deutlich reduziert werden. Das erwarten die Verbraucher", kommentiert Günter Tissen, Hauptgeschäftsführer der WVZ. "Geht es um Übergewicht, sind die Kalorien entscheidend und nicht einzelne Nährstoffe. Wer mehr Kalorien aufnimmt, als er verbraucht, nimmt zu", betont Tissen.
"Wir sollten nicht über einzelne Zutaten debattieren und Scheinlösungen präsentieren, die gegen Übergewicht nicht weiterhelfen. Wir müssen die Kalorienreduktion zur Maßeinheit für Reduktionsstrategien machen."
http://www.zuckerverbaende.de
Wirtschaftliche Vereinigung Zucker e.V.
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