Pressemitteilung von Elke Vogt

Was tun, wenn Kinder Grauen Star (Katarakt) haben?


Freizeit, Buntes & Vermischtes

Grauer Star, medizinisch " Katarakt (http://www.initiativegrauerstar.de)", gilt als Alterserscheinung. Ab dem 60. Lebensjahr ist mit einer Verhärtung und folglich Eintrübung der natürlichen Augenlinse zu rechnen. Irgendwann sehen Betroffene ihre Umwelt verschwommen und wie durch einen Schleier. Aus diesem Grund wird der Graue Star auch als "Altersstar" bezeichnet. In seltenen Fällen kann er aber auch schon in jungen Jahren auftreten oder gar angeboren sein. Doch wie kann der Graue Star (http://www.initiativegrauerstar.de/kategorie/blog/grauer-star-katarakt/) bei einem Kind behandelt werden? Man weiß, dass sich das Sehvermögen bis etwa zum sechsten Lebensjahr ausbildet. Verfestigen sich in dieser Zeit "Kommunikationsprobleme" zwischen Auge und Gehirn beispielsweise durch eine Eintrübung der Linse, ist eine Behandlung deutlich erschwert.

Therapie der Katarakt beim Kind (http://www.initiativegrauerstar.de/was-tun-wenn-kinder-grauen-star-katarakt-haben/) hängt ab von der Linsentrübung und dem Alter

Eine Therapie der Katarakt beim Kind hängt maßgeblich von der Schwere der Linsentrübung und vom Alter ab. Zu einer Operation raten Fachärzte nicht immer. Oft gelingt es, das vom Grauen Star betroffene Auge so zu fördern, dass seine Funktionsfähigkeit erhalten bleibt. Regelmäßige augenärztliche Untersuchungen in kurzen Abständen sind notwendig, um den Krankheitsverlauf genau zu überwachen. Ist der Graue Star beim Kind entsprechend deutlich ausgeprägt, kann der behandelnde Augenarzt die Sehfähigkeit operativ durch Entfernung der eingetrübten natürlichen Linse erhalten. Es ist durchaus üblich, diesen Eingriff bei Kindern unter einer Vollnarkose vorzunehmen. Wie beim erwachsenen Menschen wird das Auge mit einem sehr kleinen Schnitt am Augenrand geöffnet.

Grauer Star (Katarakt): Bei sehr kleinen Kindern Verzicht auf Linsenaustausch

Die kleine Öffnung schließt sich nach der Operation von alleine und heilt aus. Bietet sich ein Linsenaustausch an, dann wird die trübe Augenlinse durch eine klare Kunstlinse ersetzt. Doch nicht immer ist das möglich. Besonders dann, wenn es sich bei dem Patienten um einen Säugling oder ein Kleinkind handelt verzichtet man häufig auf den Linsenaustausch. Da die Augenlinse die gute Abbildung auf der Netzhaut ermöglicht, muss die fehlende Brechkraft der natürlichen Linse ersetzt werden. Hierzu stehen den Augenärzten verschiedene Methoden zur Verfügung. So kann die Brechkraft von außen mit einer sogenannten Starbrille oder Aphakiebrille ersetzt werden. Auch können Kontaktlinsen eingesetzt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt, den der Augenarzt zusammen mit den Eltern festlegt, kann dann der Einsatz einer Kunstlinse erfolgen.

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