Pressemitteilung von Heinz-Josef Simons

Edelmetalle: die erwartete Korrektur


Freizeit, Buntes & Vermischtes

(NL/1316327992) Bei Goldpreis und Silberpreis kam es zu den erwarteten Korrekturen. Hintergründe und Ursachen sowie einen Ausblick auf die weitere Entwicklung im neuen Marktkommentar von Tu Tuan To, Geschäftsführer von 321GoldundSilberShop.de

Der Goldpreis hat sich jetzt entschieden, welche Richtung er - vorläufig - nehmen wird. Nämlich nach unten. Als Verkaufssignal werteten Investoren, dass die Unterstützung bei rund 1.680 US-Dollar die Feinunze nicht hielt. Nach kurzem Pendeln unterhalb dieser Marke brachte eine offenbar chart-technische Verkaufswelle den Goldpreis erheblich unter Druck. Der Goldpreis fiel auf deutlich weniger als 1.600 US-Dollar. Die weiteren chart-technischen Linien, die den Goldpreis zumindest kurzfristig stützen könnten, verlaufen derzeit bei rund 1.530 sowie 1.500 Dollar. Auf Widerstände trifft der Unzenpreis bei 1.600 und der vorherigen Unterstützungslinie bei rund 1.680 Dollar. Für einen möglichweise weiteren Preisverfall spricht auch, dass Gold die 200-Tage-Linie nach unten gekreuzt hat So wichtig die Charttechnik für den aktuellen Schwächeanfall des Goldpreises auch sein mag, die wahren Gründe liegen tiefer. Denn nachdem sich Investoren das Kleingedruckte der EU-Gipfel-Einigung von voriger Woche angeschaut haben, mehren sich die Zweifel an deren Funktionstüchtigkeit. Zumal die Briten, offenbar aus durch und durch egoistischen Gründen, ausgeschert sind, was man beim besten Willen nicht mehr mit der oft belächelten Insel-Schrulligkeit erklären kann.

Nun müssen die EU-Probleme halt ohne tätige Mithilfe von Cameron & Co. gelöst werden. Auf Grund ihrer Zweifel verabschiedeten sich Investoren verstärkt vom Euro und flohen stattdessen in den erstaunlicherweise immer noch als sehr sicher geltenden US-amerikanischen Greenback. Der Euro sank auf den tiefsten Stand seit Jahresbeginn zum US-Dollar. Gold verhielt sich wie im Lehrbuch. Denn erfahrungsgemäß verlaufen der Preis des Gelben Metalls und des Greenbacks konträr zueinander. Schwächelt der US-Dollar, strebt Gold aufwärts und umgekehrt. Übrigens: In Euro rechnende Gold-Investoren kommen - noch - weitest gehend ungeschoren davon. Da das Edelmetall in US-Dollar notiert ist, wird dessen Preisrückgang auf Greenback-Basis durch die Stärke des Dollars weitestgehend kompensiert. In jedem Fall sind die Einbußen für Euro-Anleger weniger gravierend als für Dollar-Investoren.

Unter Druck steht der Goldpreis überdies, weil sich insbesondere Großanleger von Engagements trennen, weil sie Verluste in anderen Assetklassen, insbesondere bei Aktien, wettmachen möchten.

Goldpreis kurzfristig: seitwärts, abwärts
Goldpreis längerfristig: seitwärts, aufwärts

Auch der Silberpreis zeigte sich von seiner Unterstützungszone, die bei rund 31,30 Dollar verlief, nicht sonderlich beeindruckt. Relativ ungehindert fiel die Feinunze auf unter 31 Dollar. Der Chart signalisiert noch einige Luft nach unten, weil die nächsten Unterstützungslinien bei 28,50 und dann erst bei knapp 28 US-Dollar verlaufen. Nach oben hin scheint bis auf Weiteres das Potenzial begrenzt. Recht massive Widerstände lauern bei 31,20 und - noch weiter darüber - bei 32,30 Dollar. Auch bei Silber gilt: Vom Preisrückgang spüren Euro-Anleger so gut wie nichts, weil die Handelswährung US-Dollar zum Euro stärker geworden ist. Gleichwohl dürfte der momentane Silberpreis das Potenzial des kleinen Goldbruders nicht angemessen spiegeln. Zum einen ist der relative Preisabstand zwischen Gold und Silber historisch hoch und dürfte sich mittelfristig wieder verkleinern. Andererseits scheinen antizyklisch orientierte Investoren, die auf eine Erholung der Weltwirtschaft ab der zweiten Jahreshälfte 2012 setzen, jetzt gut beraten, sich behutsam in Silber zu engagieren. Als nicht nur Investment-, sondern auch Industriemetall, dürfte Silber von einer nachhaltigen Erholung der Weltwirtschaft spürbar profitieren.

Silberpreis kurzfristig: seitwärts, abwärts
Silberpreis längerfristig: aufwärts



Der 321goldundsilbershop.de mit Sitz in Schweinfurt wurde im Jahr 2009 gegründet. Aufgrund der Finanzkrise und der daraus resultierenden zunehmenden Verunsicherung insbesondere privater Anleger hat sich die Kundenzahl seit Gründung des Unternehmens vervielfacht. Insbesondere bei Silbermünzen und Silberbarren zählt der 321goldundsilbershop.de zu den preisgünstigsten Online-Anbietern im deutschsprachigen Raum. Tu Tuan To (36), Finanzexperte und Berater von Mandanten mit größeren Vermögen, ist Geschäftsführer des Edelmetall-Onlinehandels 321goldundsilbershop.de
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