Mit intelligenten Pufferspeichern Biomasse-Energie besser nutzen
27.03.2013 / ID: 108562
Garten, Bauen & Wohnen
(mpt-12/286) Das Heizen mit Biomasse macht Hausbesitzer nicht nur unabhängiger von stetig steigenden Öl- und Gaspreisen, sondern ist vor allem auch umweltfreundlich. Möchte man Holz, Pellets, Hackschnitzel und andere biogene Brennstoffe besonders effizient nutzen, sollte man auf ein intelligentes Energiemanagement achten, das Wärme für die Warmwasserbehandlung sowie die Heizung auf Vorrat bereithält.
Speicherung und Verteilung von Wärme über zentrale Pufferspeicher
Der Biomassespezialist Biokompakt stellt daher Pufferspeicher ins Zentrum seiner Heizkonzepte. (http://www.biokompakt.at/) Ein solcher Speicher kann Wärme sowohl aus dem Biomassebrenner als auch aus anderen Quellen - beispielsweise aus einer Solarthermieanlage - aufnehmen und bei Bedarf auch wieder bereitstellen. "Damit die Energieausnutzung möglichst effizient ausfällt, sollte der Speicher eine intelligente Steuerung und Regelung besitzen", erklärt Raimund Gerlinger, seines Zeichens Geschäftsführer von Biokompakt.
Geregelt und koordiniert werden die angeschlossenen Wärmequellen über die elektronische Steuerung des Pufferspeichers. So wird zum Beispiel zuerst die Wärme aus einem Solarkollektor genutzt, um den Speicher aufzuladen. Nur wenn größerer Wärmebedarf besteht, wird der Biomassebrenner angeworfen. Die intelligente Steuertechnik sorgt dabei dafür, dass der Brenner nicht kurz und häufig, dafür seltener und gleichzeitig länger hochgefahren wird. Dadurch werden die Anheizzeiten, in denen sowohl die Emissionen als auch der Brennstoffverbrauch wesentlich höher ausfallen, möglichst gering gehalten und der Energiegehalt des eingesetzten Brennstoffs optimal genutzt.
Für die Wärmespeicherung wichtig ist auch die "Schichtung" des Wassers innerhalb des Speichers. Das wärmste Wasser befindet sich stets oben und wird von dort direkt zur Nutzung abgenommen. Das kälteste Wasser vom Heizungsrücklauf oder der Warmwasserbereitung liegt hingegen unten. Dadurch wird eine Durchmischung des Speichers vermieden und der Speicher muss nicht "nachgeladen" werden.
Frischwassermodule sorgen für hygienisches Wasser
Diese Art der Biomasseheizung benötigt keinen speziellen Speicher für die Warmwasserbereitung. Vielmehr wird das warme Brauchwasser ebenfalls direkt aus dem Pufferspeicher erzeugt. Dazu werden sogenannte "Frischwassermodule" eingesetzt, die im Prinzip wie Durchlauferhitzer arbeiten. Allerdings stammt die Energie für die Wassererwärmung nicht aus dem Stromnetz. Die Frischwassermodule nutzen hierfür das heiße Wasser bzw. dessen Wärmeenergie, die der Pufferspeicher über einen Wärmetauscher an das Trinkwasser abgibt. So muss kein warmes Wasser im Speicher oder Leitungen "lagern", was die Bildung von Keimen und Legionellen im Wasser vermindert und diese Lösung besonders hygienisch macht.
Mehr Informationen zum Thema Haustechnik (http://www.ratgeberzentrale.de/bauen-und-wohnen/haustechnik.html) auch auf den Seiten der RatGeberZentrale.
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