Abschied vom Fax: Sichere Alternativen sind längst da
12.02.2025 / ID: 424413
IT, NewMedia & Software
Ärztliche Befunde an andere Gesundheitseinrichtungen verschicken, Kostenzusagen bei Krankenkassen einholen oder Rezepte an Apotheken übermitteln - das Faxgerät war in vielen Bereichen des Gesundheitssektors unverzichtbar. Doch trotz seiner weiten Verbreitung bringt das Fax erhebliche Sicherheitsrisiken, ineffiziente Abläufe und fehlende Integrationsmöglichkeiten in digitale Systeme mit sich. Dieser Status quo war schon lange nicht mehr haltbar. In Österreich wurde mit einer Gesetzesnovelle bereits ein klares Signal gesetzt: Seit dem 1. Januar 2025 ist die Übermittlung von Gesundheits- und genetischen Daten per Fax untersagt. Wer jetzt nicht handelt, setzt sich nicht nur einem erhöhten Risiko aus, sondern verpasst auch die Chance, Prozesse nachhaltig zu optimieren.Kommentar von Roman Stadlmair, Country Manager Österreich & EE
Die Diskussion um die Faxablöse im österreichischen Gesundheitswesen hat sich in den vergangenen Monaten stark zugespitzt. Die sichere Übertragung personenbezogener Patientendaten steht dabei im Mittelpunkt. Die Frage, wie diese sensiblen Informationen zukünftig zuverlässig und gesetzeskonform übertragen werden sollen, sorgt für Unsicherheit in der Branche. Doch Veränderung muss nicht zwangsläufig Chaos bedeuten. Vielmehr bietet sie die Chance, auf bewährte Technologien zurückzugreifen und neue Standards zu etablieren.
Komplexes Umfeld, praxistaugliche Lösungen
Die Herausforderungen für das Gesundheitssystem in Österreich sind nicht neu. Die Zusammenlegung der Sozialversicherungen ist noch nicht vollständig verarbeitet, zwischen Bund und Ländern gibt es anhaltende Diskussionen über die Verteilung von Mitteln und Zuständigkeiten, und die Bildung einer neuen Regierung sorgt zusätzlich für Unklarheiten. Diese Situation erweckt schnell den Eindruck, als sei die Modernisierung der Kommunikationsstruktur ein nahezu unlösbares Problem.
Ein Blick ins benachbarte Ausland zeigt jedoch, dass dies nicht der Fall sein muss. Das Schweizer Health Information Network (HIN) hat mit einem klaren und praxistauglichen Ansatz gezeigt, wie eine erfolgreiche digitale Transformation im Gesundheitswesen gelingen kann:
-Einsatz bestehender Standardtechnologien
-Integration vorhandener Systeme
-Einbeziehung aller relevanten Akteure
Dieser pragmatische Ansatz bietet auch für Österreich eine mögliche Blaupause, wie sich der Weg aus der Abhängigkeit von veralteten Technologien wie dem Faxgerät gestalten lässt.
Auf bewährte Technologien setzen
Auch die E-Mail ist eine seit Jahrzehnten etablierte Technologie im Gesundheitswesen - sowohl bei niedergelassenen Ärzten als auch in Großkliniken. Jeder Akteur in diesem System verfügt über eine E-Mail-Infrastruktur, und die technischen Standards sind längst vorhanden. SMTP als Transportprotokoll und S/MIME für Signatur und Verschlüsselung bieten eine weltweit anerkannte, standardisierte Grundlage für die sichere Übertragung sensibler Daten.
Dabei ist besonders wichtig: Diese Technologien sind herstellerunabhängig und können problemlos in bestehende Systeme integriert werden. Es bedarf keiner vollständigen Umstrukturierung, sondern lediglich einer Erweiterung vorhandener Kommunikationsplattformen, um die Anforderungen an Datenschutz und IT-Sicherheit zu erfüllen.
Chance für eine gemeinsame Lösung
Einheitlichkeit und Sicherheit sind die beiden zentralen Säulen einer modernen Kommunikationsstrategie im Gesundheitswesen. Die Faxablöse kann dann erfolgreich gelingen, wenn bestehende Technologien genutzt werden und alle Beteiligten - von der Arztpraxis bis zur Landesverwaltung - in die Umstellung eingebunden werden. Die Orientierung an Best Practices anderer Länder zeigt, dass sich auch in komplexen Strukturen praktikable Lösungen finden lassen.
Mit einem gemeinsamen Fokus auf bewährte Standards ist eine nachhaltige und sichere Kommunikation keine Frage des Ob, sondern nur noch des Wie.
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