Cyberangriffe machen keinen Urlaub - warum die Sommerzeit ein Risiko für die IT-Sicherheit ist
05.08.2025 / ID: 431506
IT, NewMedia & Software
Kommentar von Patrick Lehnis, Marketing Manager DACH für Outpost24
Sommerzeit ist Reisezeit - aber während viele Menschen ihre wohlverdiente Auszeit genießen, laufen Cyberkriminelle zur Hochform auf. Ein Smartphone, das unbeaufsichtigt am Hotelpool liegt, ist nicht nur ein physisches Sicherheitsrisiko. Viel häufiger nutzen Angreifer die digitale Sorglosigkeit aus: Offene WLAN-Netze, deaktivierte VPN-Verbindungen oder veraltete Sicherheitsupdates bieten ideale Angriffspunkte. Besonders beliebt sind Man-in-the-Middle-Attacken, bei denen Daten über scheinbar harmlose WLAN-Hotspots abgefangen werden. Aber auch QR-Codes auf Urlaubsprospekten oder Restauranttischen können zu präparierten Phishing-Seiten führen.
Sicherheitslücke Mensch - besonders in der Urlaubszeit
In vielen Unternehmen ist die IT-Sicherheitslage in den Sommermonaten angespannt. Verantwortliche sind im Urlaub, Vertretungsregelungen greifen nicht lückenlos, und das Sicherheitsbewusstsein sinkt. Phishing-E-Mails im Namen der Personalabteilung oder vermeintliche Urlaubsbuchungsplattformen wirken in dieser Zeit besonders glaubwürdig - und finden häufig ihr Ziel.
Die Folge: IT-Verantwortliche stehen bei ihrer Rückkehr vor verschlüsselten Systemen, gestohlenen Zugangsdaten oder kompromittierten Cloud-Zugängen. Wer keine automatisierten Security-Monitoring-Lösungen einsetzt, bemerkt den Angriff oft erst viel zu spät. Dabei lassen sich viele Risiken durch proaktive Maßnahmen vermeiden.
Passwortsicherheit wird zur Sollbruchstelle
Gerade im Urlaub werden Passwörter häufig unachtsam verwendet. Viele Mitarbeiter greifen schnell per Remote-Zugang auf Unternehmenssysteme zu - oft über private Endgeräte oder öffentliche Hotspots. Schwache oder mehrfach verwendete Passwörter sind dabei ein leichtes Ziel, um von Cyberkriminellen für Credential-Stuffing-Attacken missbraucht zu werden. Kommt es zur Kompromittierung, bleiben solche erfolgreichen Zugriffsversuche meist lange unbemerkt; insbesondere dann, wenn keine Multi-Faktor-Authentifizierung genutzt wird. Ein starkes Passwort allein reicht heute nicht mehr. Unternehmen sollten deshalb auf praxisnahe Passwort-Richtlinien, regelmäßige Passwort-Audits und idealerweise passwortlose Anmeldelösungen setzen.
Was Unternehmen jetzt tun sollten
Um das Risiko in der Urlaubszeit zu minimieren, sollten Unternehmen auf durchgängige Sicherheitsmaßnahmen setzen:
-Automatisiertes Schwachstellenmanagement erkennt offene Angriffspunkte auch dann, wenn niemand hinschaut.
-Security Awareness Trainings sensibilisieren Mitarbeiter, auch im Urlaub auf sichere Verbindungen zu achten.
-Kontinuierliches Penetration Testing simuliert reale Angriffe und zeigt, wie gut die Systeme auf Angriffsversuche vorbereitet sind.
-Zentrale Passwortverwaltung und MFA schützen den Zugriff auf geschäftskritische Systeme und Anwendungen auch außerhalb des Unternehmensnetzwerks.
Cyberangriffe kennen keine Ferienzeiten. Gerade in der Sommerzeit ist es entscheidend, nicht nur die klassischen Urlaubsvertretungen zu regeln, sondern auch die IT-Sicherheit mit automatisierten und kontinuierlichen Prozessen abzusichern. Denn: Wer im Urlaub offline geht, sollte sicher sein können, dass seine Systeme online geschützt bleiben - ohne Lücken, ohne Passwort-Pannen und ohne böse Überraschungen bei der Rückkehr.
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