Pressemitteilung von Perzeptron GmbH

Perzeptron auf der EFX: Auftragsklarheit schaffen und Auftragsbestätigungen automatisiert mit KI prüfen


27.08.2026 / ID: 445209
IT, NewMedia & Software

Perzeptron auf der EFX: Auftragsklarheit schaffen  und Auftragsbestätigungen automatisiert mit KI prüfenEschborn, 27. August 2026 – Wie lassen sich Materialengpässe frühzeitig erkennen, Fertigungsaufträge verlässlich planen und zeitintensive Routineprozesse im Einkauf automatisieren? Perzeptron zeigt dies auf der EFX – Expo for Electronics Manufacturing in Stuttgart. Im Live-Use-Case des SEF Smart Electronic Factory e. V. sorgt die Software MiG für Transparenz und operative Steuerung in der Supply Chain. OCC.AI automatisiert die Prüfung eingehender Auftragsbestätigungen. Beide Lösungen sind in eine durchgängige digitale Prozesskette eingebunden, die einen Elektronikauftrag vom Angebot über Materialbeschaffung und Produktionsplanung bis zu Montage, Qualitätssicherung und Auslieferung abbildet.

Im Live-Use-Case des SEF e. V. durchläuft ein realistischer Elektronikauftrag eine durchgängig digital vernetzte Wertschöpfungskette. Dazu verknüpfen mehrere Mitgliedsunternehmen des Vereins ihre Lösungen miteinander.

Auftragsklarheit statt täglicher Suche nach Antworten
Material fehlt, ein Liefertermin verschiebt sich oder ein Auftrag ändert sich: Solche Veränderungen wirken sich unmittelbar auf Einkauf, Planung, Fertigung und Vertrieb aus. Häufig fehlt jedoch der gemeinsame Blick darauf, welche Konsequenzen sich daraus für einzelne Aufträge ergeben. MiG führt die relevanten Informationen aus dem ERP-System zusammen und schafft Auftragsklarheit. Unternehmen erkennen frühzeitig, welche Aufträge termingerecht realisiert werden können, wo Materialengpässe bestehen und an welchen Stellen Handlungsbedarf besteht.

Damit arbeiten die beteiligten Bereiche auf demselben aktuellen Informationsstand. Statt Auswirkungen von Veränderungen über Rückfragen und Abstimmungen zu klären, können sie schneller reagieren und fundierte Entscheidungen treffen.

Gleichzeitig macht MiG sichtbar, wo Bestände unnötig Kapital binden. Unternehmen können Materialbestände gezielter steuern und damit neben der Lieferfähigkeit auch die Wirtschaftlichkeit ihrer Supply Chain verbessern.

Bis zu 85% der Auftragsbestätigungen vollautomatisiert prüfen
Eine entscheidende Information für diese Planung kommt aus dem Einkauf: die Auftragsbestätigung des Lieferanten. Weichen dort Liefertermin, Menge oder Preis von der Bestellung ab, kann das unmittelbare Auswirkungen auf Materialverfügbarkeit, Fertigungsplanung und letztlich den Liefertermin gegenüber dem Kunden haben. Gerade bei großen Bestellvolumina ist die Kontrolle jedoch aufwendig – und Abweichungen können bei manueller Prüfung übersehen werden.

Hier kommt im Live-Use-Case OCC.AI ins Spiel. Die Software prüft eingehende Auftragsbestätigungen vollautomatisch und KI-gestützt. Artikelnummern, Mengen, Preise und Liefertermine werden strukturiert ausgelesen, mit der jeweiligen Bestellung abgeglichen und validiert. Abweichungen werden hervorgehoben; übereinstimmende Positionen stehen als strukturierte, ERP-lesbare Datei für die weitere Verarbeitung bereit.

Aus einem zeitintensiven Kontrollprozess wird damit ein Ausnahmeprozess: Der Einkauf muss nicht mehr jede Position manuell prüfen, sondern bearbeitet gezielt die Fälle, bei denen tatsächlich Handlungsbedarf besteht. Wie groß der Effekt sein kann, zeigt ein Perzeptron-Kundenprojekt: Dort sank der wöchentliche Prüfaufwand von rund 25 bis 30 Stunden auf weniger als fünf Stunden; rund 85 Prozent der Auftragsbestätigungen konnten vollständig automatisiert geprüft werden.

„Für eine effiziente Supply Chain reicht es nicht zu wissen, dass irgendwo Material fehlt oder sich ein Termin verändert hat. Entscheidend ist, was die Ursachen sind, was das für die betroffenen Aufträge bedeutet, und wer handeln muss“, sagt Andreas Koch, Geschäftsführer von Perzeptron. „Mit MiG schaffen wir diese Auftragsklarheit. OCC.AI sorgt zusätzlich dafür, dass Abweichungen in Auftragsbestätigungen nicht erst durch zeitaufwendige manuelle Kontrollen auffallen. Im Use-Case wird beides Teil einer durchgängigen digitalen Prozesskette.“

Der Live-Use-Case ist vom 6. bis 8. Oktober 2026 auf der EFX – Expo for Electronics Manufacturing in der Messe Stuttgart, Halle 9, Stand 9C60, zu sehen.

(Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)

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