Parasoft-Testlösung unterstützt Verifizierung sicherheitskritischer Firmware
14.09.2026 / ID: 445891
IT, NewMedia & Software
Monrovia (USA) / Berlin, 8. September 2026 – Parasoft , ein weltweit führender Anbieter von Lösungen für automatisierte Softwaretests, unterstützt das neuseeländische Medizintechnikunternehmen Kitea Health bei der Verifizierung der sicherheitskritischen Firmware des Kitea-Sensors. Das System dient der Messung des intrakraniellen Drucks.Hydrozephalus ist eine der häufigsten und schwerwiegendsten neurologischen Erkrankungen. Sie wird durch eine abnormale Ansammlung von Liquor im Gehirn verursacht und kann Menschen jeden Alters betreffen, vom Neugeborenen bis zum Senior. Die Erkrankung kann zu erhöhtem Hirndruck und schwerwiegenden, lebenslangen neurologischen Folgen führen. Das Kitea-System hat das Potenzial, die Behandlungsergebnisse der Patienten zu verbessern, indem es eine Fernüberwachung des Hirndrucks und eine frühzeitigere klinische Intervention ermöglicht. Allein in den Vereinigten Staaten leben etwa eine Million Menschen mit Hydrozephalus, wobei jährlich rund 40.000 Kinder deswegen stationär aufgenommen werden. Die jährlichen Gesundheitskosten belaufen sich auf über zwei Milliarden US-Dollar.
Erfüllung höchster Softwarequalitätsstandards
Bei implantierbaren Medizinprodukten, die Software enthalten, kommt es auf jede einzelne Codezeile an. Die Firmware muss zuverlässig funktionieren und strenge Sicherheits- und regulatorische Anforderungen erfüllen. Kitea Health hat sich deshalb für die automatisierte Testlösung Parasoft C/C++test entschieden, um die Entwicklung und Verifizierung seiner sicherheitskritischen Embedded-Software zu unterstützen und sicherzustellen, dass das Gerät die strengen Software-Sicherheitsstandards erfüllt. Dies ist Teil der umfassenden Strategie von Kitea Health zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften für das Prüfprodukt.
Parasoft C/C++test unterstützt Entwicklungsteams bei der Einhaltung von Branchenstandards für die Programmierung wie MISRA, CERT und CWE. Die Lösung ist vom TÜV SÜD für den Einsatz in Entwicklungsprozessen zur funktionalen Sicherheit zertifiziert. Sie kombiniert statische Codeanalyse, Unit-Tests sowie umfassende Berichte zur Codeabdeckung, um Fehler frühzeitig zu erkennen und objektive Nachweise für die Softwareverifizierung zu liefern.
„Mit Parasoft C/C++test haben wir eine Codeabdeckung von 99 bis 100 Prozent erreicht, rund 1.000 Testfälle in weniger als 30 Minuten ausgeführt und die Entwicklungszeit für die Firmware um 25 Prozent verkürzt”, betont Masahiro Kondo, leitender Entwickler bei Kitea Health. „Automatisierte Tests liefern uns reproduzierbare Ergebnisse und das nötige Vertrauen bei der Entwicklung von Software für ein implantierbares Medizinprodukt.”
Neben einer deutlichen Verkürzung der Entwicklungszeit profitiert Kitea Health von automatisierter Verifikation, einer schnelleren Testausführung und einer umfassenden Dokumentation der Softwarequalität. All dies sind Schlüsselkompetenzen für die Entwicklung sicherheitskritischer medizinischer Geräte und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften.
FDA-Status ‚Breakthrough Device‘
Die zugrunde liegende Technologie wurde am Auckland Bioengineering Institute in Neuseeland entwickelt. Kitea Health hat von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) den Status „Breakthrough Device“ erhalten. Dies bedeutet, dass die FDA das Potenzial der Kitea-Technologie anerkennt, die Versorgung von Menschen mit Hydrozephalus erheblich zu verbessern. Das Kitea-System befindet sich derzeit in der klinischen Erprobung und ist ein Prüfprodukt, das noch nicht im Handel erhältlich ist.
„Die Leistungsfähigkeit heutiger Medizinprodukte hängt zunehmend von der Qualität ihrer Software ab”, erläutert Igor Kirilenko, Chief Product Officer bei Parasoft. „Automatisierte Softwaretests ermöglichen es Entwicklungsteams, anspruchsvolle Sicherheits- und Zulassungsanforderungen effizient zu erfüllen und gleichzeitig Innovationen voranzutreiben. Kitea Health zeigt, wie solide Verfahren zur Softwarequalität dazu beitragen können, Patienten die nächste Generation sicherer Medizintechnologien zur Verfügung zu stellen.“
Erheblicher klinischer Bedarf
Allein in den Vereinigten Staaten leben etwa eine Million Menschen mit Hydrozephalus, wobei jährlich rund 40.000 Kinder deswegen stationär aufgenommen werden. Die jährlichen Gesundheitskosten belaufen sich auf über zwei Milliarden US-Dollar.
(Bildquelle: ICP-Sensor von Kitea Health)
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