Tatsachenbericht eines DDR-Autors von der Insel Usedom und dem KKW-Greifswald
12.08.2019 / ID: 325544
Kunst & Kultur
Ein Biographie, das ein anderes Bild auf das Leben in der DDR wirft, ein Leben welches auch ohne der von OBEN verordneten Gleichschaltung den Weg einer unangepassten Lebensführung nimmt. Hier wird die Geschichte eines Jungen, geboren und aufgewachsen in Korswandt, einem Dorf, auf der durch den letzten Krieg geteilten Insel Usedom in die sozialistische Wirklichkeit der DDR - vermittelt auf sehr persönliche Weise durch autobiographische Geschichten, die Verkehr, Fernsehfunk, die Urlaubersituation usw. im Kontext offizieller und wirklicher Gegebenheiten darstellen. Der Erste Teil schließt mit dem Abschluss der Schule und den Beginn eines neuen Lebensabschnitts.
Dieser, eine anschließende Lehre im KKW Greifswald, dem größten Kernkraftwerk in der DDR, scheint eine allseitig und harmonisch entwickelte sozialistische Persönlichkeit aus dem Protagonisten zu machen, doch der dialektische Materialismus macht einen hohen Bogen um die Hauptfigur und er findet sich in einer Subkultur, als Heavy-Metal-Fan, wieder. Das wiederum bringt es mit sich, dass sich das Buch in näheren Ausführungen mit verschiedenen Subkulturen beschäftigt, deren Entwicklung und der Einfluss der staatlichen Organe, sprich Stasi, auf das Jugendleben in der DDR.
Zum Ende des zweiten Teils bricht dieses ganze System zusammen und der Protagonist sieht sich plötzlich in einer ganz anderen Gesellschaftsordnung gegenüber. Dumm gelaufen, aber nicht zu ändern. Was daraus resultiert beschreibt dann der letzte Teil, u.a. der Umzug in westliche Gefilde - in die Osnabrücker Gegend - sich irgendwie eine Wohnung zu organisieren und das Bemühen ein vollwertiges Mitglied der freiheitlichen Ordnung zu werden. Dem stehen die Erprobung illegaler Rauschmittel und die Mitgliedschaft in einem Rocker-Motorradclub entgegen. Die Versuche, sich dem allgemeinen Lifestyle anzupassen, halt ein vollwertiger Spießer zu werden, geht letztendlich nicht ohne eigenes Wohneigentum, dem damit verbundenen Fallstricken, und die Gründung einer Familie - dieses, inklusive Brautsuche in Rumänien beschreibt das letzte Kapitel.
Ein autobiographischer Tatsachenbericht, Die Not kennt keine Bahnhöfe, vom Autor Dirk Mannschatz, Softcover ISBN: 9783748137825, 460 Seiten
http://mannschatz.org
http://mannschatz.org/dienot/die_Not_kennt_keine_Bahnhoefe.htm
Ostlandstrasse 35 b 49565 Bramsche
Pressekontakt
http://mannschatz.org
http://mannschatz.org/dienot/die_Not_kennt_keine_Bahnhoefe.htm
Ostlandstrasse 35 b 49565 Bramsche
Diese Pressemitteilung wurde über PR-Gateway veröffentlicht.
Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich. Newsfenster.de distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.
Empfehlung | devASpr.de
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Weitere Artikel in dieser Kategorie
09.09.2026 | Klarant Verlag
Neuerscheinung: Ostfrieslandkrimi "Flutmord auf Langeoog" von Julia Brunjes im Klarant Verlag
Neuerscheinung: Ostfrieslandkrimi "Flutmord auf Langeoog" von Julia Brunjes im Klarant Verlag
09.09.2026 | Bhakti Marga
Bhakti Marga fördert spirituelle Einheit über religiöse Grenzen hinweg
Bhakti Marga fördert spirituelle Einheit über religiöse Grenzen hinweg
08.09.2026 | Candystorm PR GmbH
Der Manga Day 2026 in den Spandau Arcaden: Großes Community-Event mit Cosplay, Gratis-Mangas und Pokémon-Tauschbörse
Der Manga Day 2026 in den Spandau Arcaden: Großes Community-Event mit Cosplay, Gratis-Mangas und Pokémon-Tauschbörse
07.09.2026 | Vision Eins UG (haftungsbeschränkt)
Der Blick in die Manege
Der Blick in die Manege
07.09.2026 | Klarant Verlag
Neuerscheinung: Ostfrieslandkrimi "Rachemord in Carolinensiel" von Rolf Uliczka im Klarant Verlag
Neuerscheinung: Ostfrieslandkrimi "Rachemord in Carolinensiel" von Rolf Uliczka im Klarant Verlag

