NS-Verbrechen-Aufarbeitungs-Hammer 2026 in Bayreuth: Winifred Wagner codierte "USA" als "Unser seliger Adolf"
09.07.2026 / ID: 443666
Kunst & Kultur
von Siegfried Schmidt Koenig/Mark Bellinghaus-Raubal Um es vorweg zu sagen, und das wissen wirklich die wenigsten Menschen: Richard-Wagner-Festspiele in Bayreuth-Intendantin Winifred Wagner persönlich lieferte Adolf Hitler das Papier, auf dem Adolf Hitler in seiner Gefängniszelle in Landsberg/Lech sein Hass-Werk "Mein Kampf" schrieb.
Die Person Winifred Wagner gehört also definitiv in jede Aufarbeitung der Nazi-Verbrechen mit hinein, ob das nun Bayreuth betrifft, oder jede andere Stadt, jedes Dorf Deutschlands, Österreichs und der gesamten Welt.
Der wunderbare, und von mir außerordentlich geschätzte deutsche Regisseur Hans Jürgen Syberberg, 90, der sich als einer der ersten Filmemacher an das extrem wichtige Thema "NS-Geschichte und deren Aufarbeitung, wagte, wurde nicht nur fündig, sondern er hat uns alle mit einer echten Adolf-Hitler-treuen Richard-Wagner-Festspielleiterin namens Winifred Wagner geschockt.
Winifred Marjorie Wagner, geborene Williams (* 23. Juni 1897 in Hastings, England; † 5. März 1980 in Überlingen), war eine britisch-deutsche Festspielleiterin und die einzige Schwiegertochter des 1883 gestorbenen Komponisten Richard Wagner. In den Jahren 1930 bis 1944 war sie die Leiterin der Bayreuther Richard-Wagner-Festspiele. Sie war eine Freundin und Unterstützerin Adolf Hitlers und bekannte sich auch nach der Zeit des Nationalsozialismus zu ihm.
Für alle, die wirklich hinter die Kulissen von Bayreuth gucken wollen, und die den Teppich lüften wollen, unter den so manche, super skandalösen Vorkommnisse (bis heute, wohlgemerkt!), in Eile, damals wie heute, gekehrt wurden, empfehle ich durch diesen Link den Spiegel Artikel "Winifred Wagner: Unser seliger Adolf" aus dem Jahr 1975, der wirklich erschreckende Zeitgeschichte ist, und bis heute reflektiert. Denn er deckt so ganz nebenbei den "Adolf-Hitler-Kult, der erschreckenderweise und peinlich genug, auch noch nach dem Krieg betrieben wurde, schonungslos auf.
Und das hat, in Richtung Frau Prof. Katharina Wagner gerichtet, nichts mit "Nestbeschmutzung" zu tun, sondern mit der Aufarbeitung der eigenen Familiengeschichte. So, wie es Nachkommen von NAZI-Tätern tun sollten, weil nur das befreit. Freiheit, ist daher auch nicht ohne Grund der Titel eines Buches, der von keiner anderen geschrieben wurde, als von der deutschen Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel. Wollte auch diese standhafte Bayreuther-Richard-Wagner-Festpiel-Pilgerin vielleicht befreien? Sie war, so ganz nebenbei bemerkt immerhin schon öfters bei den Bayreuther Festspielen zu Gast, als Hardcore-Fanatiker Adolf Hitler. Das ist Tatsache. Einmal kam "La Merkel" sogar mit Schauspieler Ulrich Matthes, 67, der nicht nur als "Joseph Goebbels in "Der Untergang" mitwirkte, sondern auch als Adolf Hitler in einer weniger erfolgreichen Produktion zu sehen war. Zufall will es so, dass ich mit dem Gast von Angela Merkel, selbst auf den Brettern die die Welt bedeuten, stand. Nämlich in Tankred Dorsts (inszenierte ebenfalls sehr viel und oft in Bayreuth), "Heinrich, oder die Schmerzen der Fantasie", wo ich als "Hitlerjunge Hartmann" auftrat und für diese Rolle musste ich sogar die schrecklichsten aller Nazi-Lieder singen, weil das vom Regisseur Peter Löscher damals, in den 1980er Jahren so gewünscht wurde. Es war für mich bis heute eine der einschneidensten Erfahrungen die ich nie vergessen werde. Auch deshalb mische ich mich hier so aktiv ein, in diesen Disput und Streit, ob es notwenig sei, an unschuldig zu Tode gekommene Juden überhaupt zu erinnern.
Selbstverständlich ist es das, Leute.
Und zwar regelmäßig und das mit voller Innbrunst und Liebe. Hoffnung und Zusammenhalt.
Nur so können wir sichergehen, dass sich solch eine Schande nicht wiederholen wird.
Allein für seine außerordentlich hervorragende Dokumentation hätte der emsige Regisseur Hans Jürgen Syberberg die höchsten Preise, noch und nöcher, verdient, gehabt. Ich verbeuge mich noch heute vor seinem Mut damals den Finger in diese sich niemals schließen wollende Wunder zu legen und nachzufragen
.
Ich hatte das große Glück, Herrn und Frau Syberberg vor vielen Jahren bei einem Screening eines ihrer Werke kennenzulernen.
Zu empfehlen ist natürlich sein einmaliger Dokumentarfilm "Winifred Wagner und die Geschichte des Hauses Wahnfried 1914–1975" von 1977, der mit einer länge von 5 Stunden und 2 Minuten keiner echten Wagner-Oper in Dauer und Länge nachsteht. Aber es lohnt sich diese "etwas andere" Wagner aus dem berühmten Wagner-Clan kennenzulernen.
Natürlich, und selbstverständlich schämt sich Frau Prof. Katharina Wagner für die zeitweise etwas verrückt wirkende Hitler-Verehrerin Winifred Wagner, die die Macht und die Zügel in Bayreuth dennoch fest in den Händen halten durfte.
Es wäre wünschenswert, wenn Herr Prof. Michel Friedman, der eine öffentliche Entschuldigung von der erst ein-, dann aus, und dann doch wieder einladenden Frau Prof. Katharina Wagner, der momentanen Leiterin der Richard-Wagner-Festpiele, auch diese Kapitel in seiner Ansprache streifen könnte und auch würde.
Was dieser "Fauxpas", wie ich das Vorgehen der Leitung Bayreuths nenne, bewirkt hat, ist nichts als positive. Es hat den Grundstock für eine echte, und dazu noch super interessante, ja man kann es auch "spannende" Aufarbeitung der NS-Zeit von Bayreuth, nennen.
Meine persönliche Empfehlung an die Leitung der Bayreuther Richard-Wagner-Festspiele:
Es sollte zukünftig vor jeder Premiere, vor jeder Eröffnung eine Gedenkveranstaltung an alle Opfer des Nationalsozialismus' mit in das Programm aufgenommen werden.
Zukünftige Generationen müssen lernen was da auf dem grünen Hügel vorgegangen ist. In aller Ehrlichkeit und Härte, und ohne Schnörkel und Verschleierung der Tatsachen. Das ist Bayreuth seinem Publikum und somit auch der Öffentlichkeit schuldig.
Wenn die Bayreuther-Richard-Wagner-Festspiele tatsächlich überleben wollen, denn die treuen Fans sterben langsam weg und aus, muss es eine 180°-Kehrtwende geben. Bayreuth darf sich nicht auf seinen Ruf, der nicht nur positiv war und ist, wie wir durch Herrn Michel Friedman erfahren werden, am 26.07.2026, verlassen und ausruhen.
Ich persönlich vermisse echten "Zeitgeist" um auch das ganz junge Publikum nach Bayreuth zu locken, wie der berühmte "Rattenfänger von Hameln" Scharen von Kindern mit sich ins Verderben lockte, aus Rache, weil man ihn verspottete. Klingt nach Adolf Hitler? Ganz genau, denn das ist der Knackpunkt der Gedenkveranstaltung dem sich bravourös nun selbst die Leiterin Katharina Wagner stellt.
Es geschehen also wirklich noch Zeichen und Wunder, sogar in Bayreuth, wo der größte Massenmörder der Menschheitsgeschichte im Hause der Wagner ein und ausgehen durfte. Wie Winifred mit Stolz und Sarkasmus in ihren langen Interviews beschrieb. Adolf Hitler, der nicht vor 4 Uhr morgens schlafen ging, durfte sogar in der Villa Wahnfried bis "11:00 oder 12:00 Uhr" ohne aufgeweckt oder gestört zu werden, pennen.
Weiß das der Besucher "Otto Normalverbraucher"? Natürlich nicht. Aber um zukünfitge Inszenierungen ohne diese üble Gefühl erleben, und vor allem auch genießen zu können, bedarf es rigoroser, echter, und vor allem erlebter und gefühlter Aufarbeitung.
Daher biete ich abermals und hochoffiziell meine Friedensflügel als Geschenke der Kommunikation, der Versöhnung und des echten, bdingungslosen Friedens. Da der charismatische Michel mit Nachnamen "Friedman" heißt, und ich sogar "Siegfried", passt das wie Deckel auf Topf, sozusagen.
Das Video unten, mit dem Titel: "Hitler und Wagner: Faszination und Inspiration für die NS-Inszenierung - Wege in die Barbarei 1/6", zeigt unter anderem auch einen Einblick in die total verstörende Welt Winifred Wagners, der ewig Gestrigen, die es einfach nicht kapieren wollte, was mit unschuldigen Menschen, Abermillionen an der Zahl von den Nationalsozialisten veranstaltet und abgezogen wurde.
Absolut schockierend.
Daher schämt sich Katharina Wagner auch so sehr und bis heute. Verständlich, aber falsch.
Bitte, dies ist mein persönlicher Appell, richten Sie ab 2026 regelmäßig eine Gedenkveranstaltung aus. Wenn Sie das nicht tun, wer sonst sollte das denn tun, Frau Wagner?
USA steht übrigens für United States of America, und nicht, wie Frau Winifred Wagner voller eiskaltem Stolz und mit gruseligem Lachen Herrn Syberberg in die Kamera flötete: "USA ist für uns eine Art Code 'Unser Seeliger Adolf'."
Da muss man erstmal schlucken, und kommt aus dem Schock, einen nach dem anderen, nur schwer wieder heraus.
Daher müssen wir Herrn Prof. Michel Friedman auf Knien danken, dass er sich die Zeit nimmt, und uns alle wachrüttelt und an das erinnert, was sich nie nie niemals wieder zutragen darf. Weder in Bayreuth, noch sonstwo in diesem Universum.
Siegfried Schmidt Koenig Mark Bellinghaus-Raubal Münster, 06.07.2026
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