Bei Brustkrebs ist der Wachstumsfaktor-Rezeptor HER2 für die Therapie mitentscheidend
31.10.2014 / ID: 179151
Medizin, Gesundheit & Wellness
Der Brustkrebs von Patientinnen mit einem Mammakarzinom zeichnet sich bei ca. einem Fünftel dadurch aus, dass sich auf der Oberfläche der Tumorzellen eine erhöhte Anzahl des Wachstumsfaktor-Rezeptors HER2 (englisch: Human Epidermal Growth Factor Receptor) befindet. In Fachkreisen wird dieser Brustkrebstyp HER2-positives Mammakarzinom genannt.
Das HER2-positive Mammakarzinom war lange Zeit mit einer schlechten Prognose verbunden. Die überhöhte Anzahl des HER2-Rezeptors auf der Oberfläche der Tumorzellen führt dazu, dass die Tumorzellen zu einem übermäßigen Wachstum angeregt werden. Durch die Entwicklung zielgerichteter Medikamente haben sich die Überlebensaussichten der Patientinnen entscheidend verbessert. Insgesamt stehen heute vier zielgerichtete Therapieoptionen für die Behandlung des HER2-positiven Mammakarzinoms zur Verfügung.
Ist auf der Oberfläche der Tumorzellen keine erhöhte HER2-Rezeptor-Expression nachweisbar, spricht man von HER2-negativem Brustkrebs. Die Bestimmung des HER2-Status ist wichtig, weil hiervon maßgeblich die Therapieentscheidung abhängt. Therapien, die zum Beispiel am HER2-Rezeptor ansetzen, können beim HER2-negativen Mammakarzinom nicht eingesetzt werden. Hier werden andere, zielgerichtete Wirkansätze benötigt.
Lesen Sie unseren ausführlichen Bericht im kostenlosen eJournal MEDIZIN ASPEKTE (http://www.medizin-aspekte.de) ( http://www.medizin-aspekte.de ) mit dem Titel "Therapie bei Brustkrebs: HER2-positives Mammakarzinom und HER2-negatives Mammakarzinom" (http://www.medizin-aspekte.de/brustkrebs/therapie-brustkrebs-her2-positives-mammakarzinom-her2-negatives-mammakarzinom_54634.html)
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