Bei Allergieleiden den Körper desensibilisieren
29.04.2015 / ID: 193997
Medizin, Gesundheit & Wellness
Frühjahrszeit gleich Leidenszeit...heißt es für etliche Deutsche. Laut dem Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB) sind allein in der Bundesrepublik 13 Millionen Menschen betroffen. Mehr als 20 Prozent der Kinder und rund 30 Prozent der Erwachsenen erkranken im Laufe ihres Lebens an einer Gräserallergie. Und jeder einzelne von ihnen weiß, dass sich hinter dem harmlos wirkenden Wörtchen Heuschnupfen weit mehr verbirgt als eine leichte Erkältung: nämlich eine über Wochen andauernde Einschränkung der Lebensqualität. Von einem leichten Abgeschlagenheitsgefühl bis hin zum asthmatischen Anfall lässt die Palette der Symptome kaum ein Allergieübel aus.
Dass sich trotz akutem Pollenflug der Frühling und Sommer auch für die Betroffenen in vollen Zügen genießen lässt, ist den inzwischen weit entwickelten Behandlungsmethoden zu verdanken. Sowohl von medizinischer wie aus homöopathischer Sicht sind die Möglichkeiten, sein Leiden auf ein Minimum zu reduzieren, vielfältig.
Wer sein Allergieleiden langfristig reduzieren möchte, muss für die Spezifische Immuntherapie mehr Mühe und Zeit investieren. Dabei geht es um die Desensibiliserung des Körpers, das heißt, das Immunsystem wird im Laufe der Therapie Schritt für Schritt an die Pollen gewöhnt. Ziel ist es, die überbordende Reaktion des Körpers auf die an und für sich ungiftigen Stoffe auf ein normales Maß herunterzuschrauben.
Lesen Sie auch unseren Artikel in MEDIZIN ASPEKTE: Durchatmen trotz Pollenflugs: Wirksame Behandlungsmethoden bei Heuschnupfen: http://medizin-aspekte.de/durchatmen-trotz-pollenflugs-wirksame-behandlungsmethoden-bei-heuschnupfen/
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