Medizinische Versorgung von Flüchtlingen:
23.10.2015 / ID: 208532
Medizin, Gesundheit & Wellness
Wenn Ärzte im Auftrag von Kommunen, Kliniken oder Trägern des Rettungsdienstes Flüchtlinge auf Honorarbasis versorgen, drohen auch Jahre später erhebliche Nachzahlungen und Probleme mit der Deutschen Rentenversicherung.
Darauf weist Dr. med. Nicolai Schäfer, Vorsitzender des Bundesverbandes der Honorarärzte in Berlin, hin: "Honorarärzte, die ihre Dienste auf selbständiger Basis auch im deutschen Gesundheitswesen anbieten, stehen seit Jahren unter regelrechten Beschuss der Deutschen Rentenversicherung."
Können Honorarärzte in der Regel nur 3 bis 4 Monate zu Nachzahlungen von Sozialversicherungsbeiträgen gezwungen werden, sind die Folgen für ihre Auftraggeber gravierender: Bis zu vier Jahre kann die Deutsche Rentenversicherung auf Nachzahlungen zur Sozialversicherung bestehen. "Da kommen schnell einige Hunderttausende zusammen!", so Schäfer.
Eine vernünftige gesetzliche Regelung - wie etwa in der Schweiz - steht hierzulande seit Jahren aus. Immer mehr Ärzte und qualifizierte Pflegekräfte wandern daher ins Ausland ab und suchen sich andere berufliche Wege.
Wenn man, wie von Ärztekammerpräsident Günther Jonitz heute im Berliner Tagesspiegel gefordert, ehrenamtlichen Ärzten ein Honorar zahlen soll, um deren freiwillige Hilfe wenigstens in der aktuellen Not zu verstetigen, müssen auch Regelungen getroffen werden, die mit den deutschen Sozialgesetzbuch konform gehen.
Schäfer: "Honorarärzte und Honorarpflegekräfte können ein sehr wertvolles Instrument im Gesundheitswesen sein, wie die aktuelle Flüchtlingssituation deutlich zeigt. Man darf aber nicht mit zweierlei Maß messen, wenn es um die Fragen und Probleme der Sozialversicherungspflicht geht." fordert Schäfer.
Schäfer weiter: "Honorarärzte und Honorarpflegekräfte sichern heutzutage auch den Regelbetrieb des Gesundheitswesens, und man dankt es ihnen mit unendlichen bürokratischen Hindernissen, die in keinem Verhältnis zum Kernproblem stehen!"
Kontakt: BV-H e.V. - 030 / 79743915 - N. Schäfer direkt: 0179 / 5109495
Honorarärzte Honorararzt BV-H e.V. Bundesverband Honorarärzte Flüchtlinge Deutsche Rentenversicherung Scheinselbständigkeit Ehrenamt
http://www.bv-honoraraerzte.de
Bundesverband der Honorarärzte e.V.
Flemmingstr. 9 12163 Berlin
Pressekontakt
http://www.bv-honoraraerzte.de
Bundesverband der Honorarärzte e.V.
Flemmingstr. 9 12163 Berlin
Diese Pressemitteilung wurde über PR-Gateway veröffentlicht.
Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich. Newsfenster.de distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.
Empfehlung | devASpr.de
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Weitere Artikel von Nicolai Schäfer
15.12.2015 | Nicolai Schäfer
Honorarärzte begrüßen DRK-Klage gegen Sozialgerichtsurteil
Honorarärzte begrüßen DRK-Klage gegen Sozialgerichtsurteil
Weitere Artikel in dieser Kategorie
08.05.2026 | Bundesverband Häusliche Kinderkrankenpflege e. V.
BHK warnt vor Kollaps der außerklinischen Versorgung - Offener Brief an Bundesgesundheitsministerin Warken
BHK warnt vor Kollaps der außerklinischen Versorgung - Offener Brief an Bundesgesundheitsministerin Warken
08.05.2026 | PEARL GmbH
Neue Nahrungsergänzungsmittel von PeriNature
Neue Nahrungsergänzungsmittel von PeriNature
07.05.2026 | InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH
Neueinführung von Winlevi®: Das erste topische Anti-Androgen zur Akne-Therapie
Neueinführung von Winlevi®: Das erste topische Anti-Androgen zur Akne-Therapie
07.05.2026 | CBL Antje Steidl
6Sinnecoach erreicht 40.000 Abonnenten und 15 Millionen Aufrufe auf YouTube
6Sinnecoach erreicht 40.000 Abonnenten und 15 Millionen Aufrufe auf YouTube
06.05.2026 | Nils Rabens
PETA VEGAN AWARD - Homeware 2026: Bremer Label 18Grad ausgezeichnet
PETA VEGAN AWARD - Homeware 2026: Bremer Label 18Grad ausgezeichnet

