Noch immer rätselhaft und unheilbar: Parkinson
07.04.2016 / ID: 223266
Medizin, Gesundheit & Wellness
Am 11. April 2016 ist Welt-Parkinson-Tag. Von der noch immer unheilbaren Erkrankung sind in Deutschland über 250.000 Menschen betroffen. Das Interesse an der neurodegenerativen Erkrankung Parkinson ist groß. Welches sind die ersten Anzeichen? Wie sicher sind heute die Diagnosen? Und wem können sich Patienten und Angehörige dabei anvertrauen? Hilfe und Ermutigung finden Angehörige und Betroffene in der Neurologischen Abteilung der Kliniken im TWW in Zehlendorf, in der ein ganzheitlicher Behandlungsansatz - die Parkinson-Komplex-Behandlung - praktiziert wird.
"Parkinson ist eine Erkrankung, die oft ohne eine fassbare Ursache entsteht. Unser Anliegen ist es, den Betroffenen und den sie pflegenden Angehörigen einen ganzheitlichen Ansatz zur Behandlung des Parkinson-Syndroms anzubieten", erklärt Dr. Lars Eberling, Oberarzt der Neurologischen Abteilung im TWW. "Im Rahmen unserer Parkinson-Komplex-Behandlung schließt das sowohl motorische als auch die im Krankheitsverlauf immer stärker in den Vordergrund rückenden nicht motorischen Symptome mit ein."
"Wichtig ist, dass wir die Vorboten der Krankheit erkennen und richtig deuten", fügt Dr. Lars Eberling hinzu, "deshalb werden wir auch in der Erstdiagnose bei unklaren Bewegungsstörungen tätig." Der erste Verdacht muss sich nicht immer bestätigen, es ist aber wichtig, das durch eine ganzheitliche Erfassung des Patienten und eine professionelle Differentialdiagnostik sorgsam zu überprüfen. "Liegt eine fachlich versierte Diagnose vor, kann die Therapie frühzeitig beginnen - was für die Erhaltung der Selbstständigkeit im Alltag und die Vermeidung einer anhaltenden Pflegebedürftigkeit von großer Bedeutung sein kann."
Dr. Lars Eberling steht dabei ein multidisziplinäres Team aus speziell geschultem Pflegepersonal, Logopädie, Neuropsychologie sowie Ergo- und Physiotherapie zur Seite. Dabei geht es nicht nur um die Orientierung am neuesten Stand der Parkinsonforschung und -therapie, sondern auch um die Ermutigung und Unterstützung der Angehörigen und Betroffenen - was sich auch der Welt-Parkinson-Tag zur Aufgabe gemacht hat.
Der Welt-Parkinson-Tag am 11. April 2016 rückt die neurodegenerative Erkrankung Morbus Parkinson einmal mehr ins Licht der Öffentlichkeit. Die Veranstalter verstehen den Welt-Parkinson-Tag als öffentliches Signal gegen die Resignation. Die Neurologische Abteilung der Kliniken im Theodor-Wenzel-Werk, in der das Thema ganzjährig präsent ist, begrüßt dieses Mehr an Aufmerksamkeit - nicht zuletzt weil der demographische Wandel eine starke Zunahme der Erkrankung mit sich bringt.
Parkinson ist die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung. Die Patienten sind bei der Diagnose im Schnitt 60 Jahre alt, bei 5 bis 10 Prozent macht sich Parkinson schon zwischen 20 und 40 Jahren bemerkbar. In Deutschland sind 250.000 bis 280.000 Menschen betroffen; Männer ca. 1,5 Mal häufiger als Frauen.
Welt-Parkinson-Tag Parkinson 11. April 2016 Erkrankung Parkinson-Komplex-Behandlung Parkinson-Syndrom Kliniken im Theodor-Wenzel-Werk TWW
http://www.tww-berlin.de/
Theodor-Wenzel-Werk e.V.
Quantzstraße 4 A 14129 Berlin
Pressekontakt
http://www.tww-berlin.de/
Theodor-Wenzel-Werk e.V.
Quantzstraße 4 A 14129 Berlin
Diese Pressemitteilung wurde über PR-Gateway veröffentlicht.
Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich. Newsfenster.de distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.
Empfehlung | devASpr.de
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Weitere Artikel von Torsten Böhmer
01.06.2016 | Torsten Böhmer
Vom Schmerz zur Krankheit - multidisziplinärer Ansatz der Kliniken im TWW
Vom Schmerz zur Krankheit - multidisziplinärer Ansatz der Kliniken im TWW
17.11.2015 | Torsten Böhmer
Parkinson? Wie die Differenzialdiagnostik Sicherheit geben kann
Parkinson? Wie die Differenzialdiagnostik Sicherheit geben kann
Weitere Artikel in dieser Kategorie
12.03.2026 | bioresonanz-zukunft, M+V Medien- und Verlagsservice Germany UG (haftungsbeschränkt)
Wenn die Grippe die Schutzschilde der Lunge ausschaltet
Wenn die Grippe die Schutzschilde der Lunge ausschaltet
11.03.2026 | Ja Ergotherapie
Ergotherapie stärkt Beweglichkeit von Hand und Fingern
Ergotherapie stärkt Beweglichkeit von Hand und Fingern
11.03.2026 | Gallip Verlag
Manager unterschätzen oft ihre eigene Selbstheilungskraft
Manager unterschätzen oft ihre eigene Selbstheilungskraft
11.03.2026 | Vita34.de
Herkunft beeinflusst Erfolg der Stammzelltransplantation
Herkunft beeinflusst Erfolg der Stammzelltransplantation
11.03.2026 | Bögl Hörakustik
22 Jahre Bögl Hörakustik: Handwerk trifft High-Tech in Pfaffenhofen und Schrobenhausen
22 Jahre Bögl Hörakustik: Handwerk trifft High-Tech in Pfaffenhofen und Schrobenhausen

