Pressemitteilung von Kathrin Reisinger

Sportmedizin/Elektronische Patientenakte: Black-Dropbox mit vollem Datenschutz


06.06.2017 / ID: 263093
Medizin, Gesundheit & Wellness

Eigentlich geht es auf dem großen GOTS-Kongress in Berlin um Sportverletzungen, Prävention, Rehabilitation, neueste Behandlungs- und OP-Verfahren. Doch auch in der Sportmedizin wäre, wie im gesamten Gesundheitssystem, eines von riesigem Vorteil: die elektronische Patientenakte. Seit über 10 Jahren wird in Deutschland versucht, dieses digitale Projekt zu realisieren. Vergeblich! Auf dem Kongress erklären Experten jetzt den einzigen Weg, wie es gehen kann.

Stefan Heilmann von der IEG (Deutschland) GmbH: "Wir kommen mit unserem Ansatz von einer ganz anderen Seite, als der Gesetzgeber. Dessen Projekt ist bis heute am Datenschutz gescheitert. Der fundamentale Fehler war, dass über Versicherungen, Krankenkassen, Ärzte auf die Patientendaten zugegriffen werden sollte. Wir wollen eine elektronische Akte, wo ausschließlich der Patient Herr über seine Daten ist. Er allein bestimmt, wer welche Daten einsehen darf."

Ob Rückenprobleme, Psyche, MRT-Bilder oder Blutwerte - allein der Patient entscheidet, wer welche Daten sehen darf
Dazu werden die - vom Patienten angeforderten Daten - in eine Art Dropbox gegeben. Von hier aus kann nur er allein bestimmte Daten für bestimmte Empfänger freigeben. Die IEG (Deutschland) GmbH entwickelt derzeit bereits ein Design, wie die elektronische Patientenakte aussehen kann. Programmierer haben begonnen, das Backend des Produktes zu entwickeln.

Heilmann: "Die elektronische Akte wird patientenzentrisch designt, sie wird ausschließlich für mobile Geräte sein und sie wird alles einlesen können: MRT-Bilder, Befunde, Blutwerte, Medikamentenlisten. Der Nutzer kann dann die entsprechenden Dinge sofort und unterwegs beim Arzt anfordern und kann sie jederzeit bei Bedarf und einzeln an Ort und Stelle für jemand anderen freigeben."
Gesetzgeber, Versicherungsträger, Arbeitgeber und Co. kommen auf diese Weise an die Daten ohne Erlaubnis nicht heran. Heilmann: "Der Patient muss endlich entscheiden dürfen, was mit seinen Daten passiert!"

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