Europäisches Startup bringt innovative Gesichtsmaske zum Filtern von Luftschadstoffen nach Asien
18.06.2019 / ID: 321650
Medizin, Gesundheit & Wellness
Die Gründer Flavien Hello und Matthieu Lecuyer trafen sich während eines Austauschaufenthaltes in Korea. Nach Paris zurückgekehrt, registrierten sie das bereits hohe und weiter steigende Level der Luftverschmutzung in der Stadt."Wir erwarben vorhandene Masken, aber fanden sie nicht effektiv und unkomfortabel," so Hello. Im Dezember 2016 entschieden sich die Unternehmer daher, ihre eigene Lösung zusammen mit Ingenieuren und Experten zu entwickeln. Nach über zwei Jahren gab es einen Prototyp, der die Hauptanforderungen erfüllte, eine effektive Maske, die komfortabel und stylish ist. "Ziel war es, eine sehr gute Lösung für Menschen, die sich vor der steigenden Luftverschmutzung schützen wollen, anzubieten," betont Hello.
Messeteilnahme als Erfolgsfaktor
Als die R-PUR Gründer nach Vertriebsmöglichkeiten für ihre R-PUR Nano Maske außerhalb Frankreichs und Europas suchten, brachten Sie ihre Innovation 2019 zur International ICT Expo, organisiert vom Hong Kong Trade Development Council (HKTDC). Das gute Feedback überraschte sie. "Da ich nicht wusste, was uns erwartete, war ich erstaunt, wie viele verschiedene Partner wir trafen. Dies reichte von Distributoren und Logistik-Unternehmen über Investoren bis hin zu Endkunden, die eine solche Lösung schon länger suchten," erläutert Flavien Hello. "Zudem trafen wir andere Startups, oft im gleichen Entwicklungsstadium wie wir, mit denen wir uns austauschten. Ich würde gern nächstes Jahr wiederkommen und kann das Startups, die in diesen Markt expandieren wollen, nur empfehlen." Aus seiner Sicht sind Messen wichtig, vor allem auch für die Einführung neuer Modelle.
Die Kunden einbezogen
Die Gründer von R-PUR nutzten zudem das Crowdfunding und neben der Kapitalbeschaffung diente dies vor allem dazu, die Kunden das Produkt prägen zu lassen. "Während des Crowdfunding gaben wir den Nutzern die Möglichkeit, 36 verschiedene Modelle in unterschiedlichen Farben zu ordern. Das war eine große logistische Herausforderung, aber notwendig, um die finale Entscheidung für die erste Kollektion zu treffen," erinnert sich Hello. Entstanden sind dabei Muster wie Hexagon, Ghost und Bordeaux. "Die Namen für die Kollektion entstanden ganz natürlich, wir wollten unseren verschiedenen Produkten eine Geschichte geben. Für die nächste Kollektion werden wir die Community direkt einbeziehen. Unsere Produkte sind vor allem ihre Produkte."
Stärkere Präsenz in Asien
Gestartet ist R-PUR in Frankreich. Noch vor drei Jahren war das Tragen einer Maske zum Schutz vor der Umweltbelastung dort undenkbar. Aber man zeigte sich offen, zumal Design und Style stimmten. Heute vertreibt das Unternehmen über seine Webseite online in 35 Länder. Nun wolle man sich stärker in Asien etablieren, so Hello.
So gab es etwa Anfang des Jahres Informationen über eine erhöhte Luftverschmutzung in Thailand und Korea, auf die die Firma mit ihrem Angebot schnell reagierte. Da die Kunden mit den Masken zufrieden waren, entschied man sich für eine stärkere Präsenz in der Region. "In Kürze werden wir eine lokale E-Commerce Lösung anbieten, bei der Versand- und Servicekosten denen in Europa entsprechen. Das Angebot für China soll im Herbst stehen," erläutert Hello.
Zusätzlich zum bisherigen Einsatz etwa beim Sport und in der Freizeit überlegt R-PUR, künftig auch Masken für industrielle Nutzer auf dem Markt zu bringen. "Wir denken speziell an Personen, die den ganzen Tag in der Nähe von LKWs arbeiten sowie in Hafenanlagen oder auf Flughäfen."
Hong Kong Trade Development Council
Frau Christiane Koesling
Kreuzerhohl 5-7
60439 Frankfurt
Deutschland
fon ..: +49-69-95 77 20
web ..: http://www.hktdc.com
email : Christiane.Koesling@hktdc.org
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