Warum der Wettbewerb um niedrige Kaiserschnittraten mehr Gewalt in deutschen Geburtskliniken bedeutet
09.12.2025 / ID: 436577
Medizin, Gesundheit & Wellness
In Deutschland werben viele Geburtskliniken mit niedrigen Kaiserschnittraten , als wäre eine geringe Zahl ein Qualitätsmerkmal. Dieser Wettbewerb erzeugt jedoch eine strukturelle Verzerrung, die für Schwangere Folgen hat, über die öffentlich kaum gesprochen wird. Die Gründerin von SECTOULA®, Ciydem Cinar, weist darauf hin, dass dieser Fokus Risiken verschleiert und die klinische Entscheidungsqualität verzerren kann. Sie hat mehr als fünfhundert Webseiten deutscher Geburtskliniken analysiert und festgestellt, dass Informationen zu Entscheidungsrechten, Abläufen und transparenten Indikationen häufig fehlen.Eine niedrige Kaiserschnittrate sagt wenig über die tatsächliche Versorgungsqualität aus. Entscheidender als eine Prozentzahl ist die Frage, ob Schwangere in belastenden Situationen rechtzeitig gehört werden. Wenn ein Klinikum versucht, eine möglichst geringe Rate zu präsentieren, entsteht ein interner Druck, operative Eingriffe zu vermeiden. Dieser Druck kann zu verspäteten Entscheidungen, zu eskalierenden Interventionsketten und zu Situationen führen, in denen Betroffene sich übergangen fühlen. Viele berichten von unklaren Abläufen, fehlender Aufklärung und einem Gefühl des Alleingelassenseins.
Die Folge ist eine Form struktureller Gewalt, die nicht aus Absicht entsteht, sondern aus einem System, das statistische Kennzahlen höher bewertet als individuelle Sicherheit. Schwangere mit Angststörungen, traumatischen Vorgeschichten, Tokophobie oder klarer Risikokonstellation geraten dadurch schneller in Situationen, in denen ihre Bedürfnisse nicht mit der nötigen Ernsthaftigkeit geprüft werden. Die öffentliche Debatte über die Kaiserschnittrate blendet diese Realität weitgehend aus.
Cinar fordert eine Neuausrichtung der Diskussion. Statt einer pauschalen Verurteilung hoher Raten braucht es Transparenz über Abläufe, Entscheidungswege und Indikationen. Viele Kaiserschnitte entstehen nicht wegen Fehlversorgung, sondern wegen unklarer Kommunikation, spät erkannter Risiken oder fehlender Vorbereitung. Ein Kaiserschnitt kann ein Schutz sein. Er ist kein Beweis für Scheitern, sondern ein medizinisches Instrument, das Sicherheit gibt, wenn es richtig eingesetzt wird.
Mit SECTOULA® und dem Geburtsvorbereitungskurs SECTIOSTUDY schließt Cinar genau diese Lücke. Der Kurs vermittelt Schwangeren das Wissen, das sie brauchen, um Gespräche fundiert zu führen, Entscheidungen klar einzubringen und Abläufe zu verstehen. Ziel ist eine Geburt, die nicht durch Statistiken bestimmt wird, sondern durch Klarheit, Sicherheit und informierte Selbstbestimmung.
(Bildquelle: @ Kartendaten: © Google | Gestaltung: Ciydem Cinar)
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